Verdauungszeit bei Hunden: Wie lange verdaut ein Hund?

Verdauungszeit Hund

Wie lange verdaut ein Hund sein Trockenfutter oder Nassfutter? Was beeinflusst die Verdauungszeit und wie lange dauert die Verdauung bei Hunden im Durchschnitt? Wir klären diese Fragen hier genauer und stellen zudem zusammen, welchen Einfluss das Alter und die Größe des Hundes auf die Verdauung hat.

Das Wichtigste in Kürze

Die gesamte Verdauungszeit bei Hunden, von der Nahrungsaufnahme bis zur Ausscheidung, dauert im Schnitt zwischen 24 und 36 Stunden, kann aber in manchen Fällen auch kürzer oder länger sein. Faktoren wie Alter, Bewegung, Hundegröße und Art der Nahrung beeinflussen die Dauer der Verdauung.

Wie diese Zeit zustande kommt und welchen Einfluss diese Faktoren haben, schauen wir und hier im Detail an.

Die Verdauung bei Hunden

Die Verdauung bei Hunden beginnt mit dem Fressen, wobei der Hund seine Nahrung mit den Zähnen zerkleinert und mit Speichel anfeuchtet, der bereits Enzyme zur Zersetzung der Stärke enthält. Nachdem die Nahrung geschluckt wurde, gelangt sie in die Speiseröhre und von dort in den Magen. Im Magen wird die Nahrung mit Magensäure und Verdauungsenzymen vermischt, was den Abbau von Proteinen einleitet.

Nachdem die Nahrung im Magen vorverdaut wurde, bewegt sie sich weiter in den Dünndarm. Hier werden die meisten Nährstoffe absorbiert. Der nächste Teil des Verdauungssystems ist der Dickdarm, wo Wasser und Elektrolyte aus dem verbliebenen Nahrungsbrei absorbiert werden. Dies verdickt den Brei zu dem, was letztendlich als Kot ausgeschieden wird.

Wie schnell dieser Verdauungsprozess beim Hund im Normalfall abläuft, kann eine spannende Frage sein. Die Verdauungszeit von Hunden zu kennen …

  • hilft zu beurteilen, ob der eigene Hund eine normale Verdauung hat
  • ermöglicht es, zu planen, wie man Fütterungszeit und Gassi aufeinander abstimmt
  • hilft bei der Fütterung verschiedener Futtermittel (zum Beispiel morgens Nassfutter, abends Trockenfutter) zu beurteilen, welche der Tagesmahlzeiten besser oder schlechter vertragen wird

Wie schnell passiert die Nahrung den Magen und Darm?

Die Verdauungszeit setzt sich also, wie oben beschrieben, aus drei Teilen zusammen: Der Passage der Nahrung durch den Magen, den Dünndarm und den Dickdarm. Im Magen bleibt die Nahrung zwischen 2 und 8 Stunden. Schwer verdauliche Knochen können aber deutlich länger im Magen liegen.

Der Dünndarm wird vergleichsweise schnell passiert. Die Passage dauert nur 2 bis 4 Stunden. Diese Zeit reicht aus, um alle wichtigen Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Im Dickdarm verbleibt die Nahrung länger, da hier Wasser und Elektrolyte aufgenommen werden und der Kot eingedickt wird. Das dauert in der Regel 12 bis 24 Stunden.

Diese Zeiten sind Durchschnittswerte und können von Hund zu Hund unterschiedlich sein.

Insgesamt dauert es meist zwischen 24 und 36 Stunden, bis die Nahrung einmal das gesamte Verdauungssystem passiert hat und wieder ausgeschieden wird. Es kann jedoch auch deutlich schneller gehen oder länger dauern. Was darauf Einfluss hat, klären wir im nächsten Punkt.

Wie lange nach dem Füttern muss ein Hund sein Geschäft erledigen?

Auch wenn ein Hund ungefähr 24 bis 36 Stunden für die Verdauung benötigt, heißt das nicht, dass er auch genau nach dieser Zeit sein großes Geschäft erledigen muss.

Dabei spielen auch andere Faktoren eine Rolle:

  • Bewegung regt die Verdauung an. Viele Hunde „müssen“ generell, wenn sie auf einem Spaziergang sind.
  • Auch Gewohnheit spielt eine Rolle. Wenn du jeden Tag zu ähnlichen Zeiten fütterst und Gassi gehst, muss der Hund mit der Zeit auch immer genau dann.
  • Viele Hunde müssen ein bis zwei Stunden nach dem Füttern Kot absetzen. Denn Fressen regt die Darmtätigkeit an, denn wenn oben etwas hineinkommt, wandert der Speisebrei unten ebenfalls weiter.
  • Hunde können relativ gut einhalten und können, wenn sie nicht gerade Durchfall haben, oft auch einige Zeit abwarten, selbst wenn sie eigentlich schon ihr Geschäft erledigen könnten.
  • Welpen müssen häufiger als erwachsene Hunde Kot absetzen.
  • Einige Hunde müssen nur 1x, andere bis zu 3x am Tag ihr großes Geschäft machen. Auch wenn sie zweimal täglich Futter bekommen.

Unterschiedliche Verdauungszeit für unterschiedliche Futterarten

Schauen wir uns jetzt die Faktoren an, die eine Rolle spielen, wie lange die Verdauungszeit ist. Dabei ist ein sehr wichtiger Faktor, wie leicht verdaulich die Nahrung ist. Je besser aufgeschlossen das Futter bereits ist und je leichter verdaulich, desto schneller passiert es den Magen-Darm-Trakt.

Wie lange verdaut ein Hund Trockenfutter?

Trockenfutter muss im Magen zunächst aufquellen. Alternativ, beispielsweise wenn ein Hund Magenprobleme hat, kannst du das Trockenfutter einweichen. Es dauert maximal eine Stunde, bis das Futter durchgequollen ist. Die restliche Verdauung dauert gleich lang wie beim Nassfutter.

Allerdings enthalten manche Trockenfuttersorten mehr Füllstoffe, mehr pflanzliche Anteile (damit mehr Ballaststoffe) oder mehr Getreide. Das kann zu einer längeren Verdauungszeit führen.

Wie lange verdaut ein Hund Nassfutter?

Nassfutter kann leicht aufgeschlossen werden und ist meist reich an Fleisch und damit an leicht verdaulichem Protein. Deshalb wird Nassfutter schneller verdaut als Trockenfutter.

Das muss aber nicht unbedingt besser sein. Hunde mit sensibler Verdauung, die zu Durchfall neigen, vertragen genau aus diesem Grund manchmal sogar Trockenfutter besser. Hier solltest du dich immer danach richten, welchen Bedarf dein Hund hat und was er verträgt.

Leckerli und Kausnacks

Kauknochen, von denen der Hund größere Stücke schluckt, sind oft sehr schlecht verdaulich. Sie sollen dem Kauen lange standhalten und lösen sich dementsprechend oft langsam auf. Hunden mit Magen- oder Verdauungsproblemen kann das unter Umständen Schwierigkeiten bereiten.

Wie lange verdaut ein Hund?

Ansonsten gilt: Ein gesunder Hund mit stabiler Verdauung verträgt meist auch gesunde Leckerli und Kausnacks sehr gut. Achte aber immer darauf, dem Hund nur Lebensmittel zu geben, die er auch fressen darf. So sind beispielsweise Schokolade und Trauben für Hunde schädlich und auch Avocado ist giftig für Hunde.

Weitere Faktoren, die die Verdauungszeit von Hunden beeinflussen

Neben der Art des Futters gibt es noch viele weitere Faktoren, die beeinflussen, wie schnell ein Hund sein Futter verdaut. Dazu gehören das Alter, die Bewegung, die Hundegröße und wie gesund der Hund ist.

Welpen verdauen ihr Futter schneller als erwachsene Hunde

Welpen verdauen ihre Nahrung im Allgemeinen schneller als erwachsene Hunde. Dies liegt daran, dass Welpen ein schnelleres Stoffwechseltempo haben und ihre Verdauungssysteme darauf ausgelegt sind, häufiger kleinere Mahlzeiten zu verarbeiten, die sie für ihr schnelles Wachstum und ihre Entwicklung benötigen.

Ihr Magen-Darm-Trakt ist zudem noch in der Entwicklung, was eine schnellere Passage der Nahrung durch den Verdauungstrakt bedingt. Je jünger der Welpe, desto schneller.

Sonderfall Senioren-Hunde

Im Alter bekommen viele Hunde eine empfindlichere oder trägere Verdauung. Unverträglichkeiten treten häufiger auf. Blähungen, Durchfall und Verstopfung können ebenfalls vermehrt vorkommen.

Oft ist die Verdauung langsamer. Die Geschwindigkeit des gesamten Stoffwechsels und die Beweglichkeit des Magen-Darm-Traktes nimmt ab, was dazu führt, dass das Futter länger im Magen ist, was zu Sodbrennen oder Übergeben führen kann. Und auch im Darm verbleibt das Futter länger, was zu Verstopfung führen kann. Viele Hunde profitieren im Alter von kleinen Portionen eines leicht verdaulichen Futters.

Bewegung und Aktivität

Regelmäßige Bewegung regt die Magen-Darm-Tätigkeit an. Die Bewegungen des Darms, die den Nahrungsbrei vorwärts schieben, werden aktiviert, was zu einer effizienteren und schnelleren Verdauung führt.

Bewegung erhöht auch den allgemeinen Stoffwechsel, was zu einem schnelleren Energiebedarf führt. Dies kann dazu führen, dass der Körper schneller Nahrung verarbeitet, um den erhöhten Energieanforderungen gerecht zu werden. Regelmäßige Aktivität kann Studien zufolge auch zur allgemeinen Gesundheit des Verdauungssystems beitragen, indem sie die Darmflora unterstützt.

Hundegröße und Rasse

Generell verdauen kleine Hunderassen ihre Nahrung schneller als große. Das hat verschiedene Gründe. Kleinere Hunderassen haben im Verhältnis zu ihrer Körpergröße einen höheren Stoffwechsel als größere Hunde. Das geht auch mit einer schnelleren Verdauung einher.

Kleine Rassen haben außerdem einen höheren Energiebedarf pro Kilogramm Körpergewicht als größere Hunde. Um diesen höheren Energiebedarf zu decken, benötigen sie eine effiziente und schnelle Verdauung, um kontinuierlich Nährstoffe bereitzustellen.

Darmflora, Unverträglichkeiten & Co

Unverträglichkeiten gegen bestimmte Futterbestandteile, ein Reizdarm oder Parasitenbefall (Würmer) können dazu führen, dass die Verdauung des Hundes gestört wird und schneller, aber auch langsamer abläuft. Auch die Fähigkeit zur Aufnahme aller Nährstoffe aus dem Speisebrei kann gestört sein.

Auch einige Erkrankungen können mit einer veränderten oder eingeschränkten Verdauung einhergehen. Verdauungsprobleme sollten deshalb immer ursächlich ergründet und mit dem Tierarzt besprochen werden.

Fazit: Verdauungszeit bei Hunden – wie lange braucht ein Hund zum Verdauen?

Wie schnell ein Hund verdaut, hängt unter anderem von der Art des Futters, vom Alter und Gesundheitszustand des Hundes und von der Hundegröße ab. Meist beträgt die Verdauungszeit aber rund 24 Stunden oder bei schwer verdaulichem Futter bis zu 36 Stunden.

Solange der Kotabsatz normal ist, der Hund sein Futter gut verträgt und beim Tierarzt-Check keine Auffälligkeiten zu verzeichnen sind, kann man davon ausgehen, dass alles mit der Verdauung des Hundes in Ordnung ist. Auch wenn die Verdauungszeit eher kürzer oder länger erscheint. Denn immerhin handelt es sich hier nur um Durchschnittswerte, die individuell unterschiedlich sein können.

Wie dürfen Hunde Eier essen? Roh, gekocht, mit Schale?

Eier sind reich an wertvollen, tierischen Proteinen. Aber dürfen Hunde Eier essen? Und wenn ja, nur gekocht oder auch mit Schale? Und darf man auch rohe Eier unter das Futter mischen, beispielsweise beim Barfen? Wir klären diese Fragen hier und geben dir Tipps, was du beachten solltest, wenn du deinem Hund Eier zu fressen geben möchtest.

Das Wichtigste in Kürze: Dürfen Hunde Eier essen?

Zunächst wollen wir die Hauptfrage direkt beantworten.

Frage: Dürfen Hunde Eier essen?

Antwort: Ja, sie dürfen. Allerdings kann rohes Eiweiß problematisch sein. Gekochte Eier und rohes Eigelb sind möglich, wenn dein Hund Eier verträgt. Zu große Mengen sind wegen des Fett- und Cholesteringehalts nicht empfehlenswert.

Warum rohes Eiweiß für Hunde (im Übrigen auch für Menschen) als bedenklich gilt, erklären wir im Folgenden genauer. Außerdem schauen wir uns an, ob man Hunden ein hartgekochtes Ei auch mit Schale geben darf und ob Cholesterin bei Hunden ein Problem sein kann. In unserem ausführlichen Ratgeber findest du auch Informationen darüber, wie viel Ei für Hunde empfehlenswert ist und ob Hunde mit einer Futtermittelunverträglichkeit gegen Huhn Eier fressen dürfen.

Gekochte Eier für Hunde

Hartgekochte Eier sind für Hunde erlaubt. Weiter unten haben wir die Inhaltsstoffe von Eiern genauer aufgeführt, die zeigen, dass gekochte Eier für Hunde sogar gesund sind. Unten findest du auch eine Übersicht, wie viele Eier ein Hund fressen darf.

Allerdings immer nur in Maßen. Vor allem das Eigelb enthält auch viel Fett und hat einen hohen Cholesteringehalt.

Das solltest du bei der Fütterung gekochter Eier beachten

Hat dein Hund noch nie Ei gefressen? Dann fange am besten langsam an und gib deinem Hund erst ein kleines Stück. Wenn er das gut verträgt, kann man die Menge auch steigern und hin und wieder ein größeres Stück oder je nach Hundegröße auch ein komplettes Ei verfüttern.

Reagiert der Hund mit Durchfall oder wird ihm übel, dann verträgt er Ei vielleicht nicht. Da Eier kein maßgeblich wichtiger Bestandteil der Fütterung sind, lässt du sie dann am besten einfach weg.

Rohe Eier für Hunde

Ganze, rohe Eier sind für Hunde nicht empfehlenswert. Das liegt am Eiweiß, worauf wir gleich noch genauer eingehen. Aber auch das Eigelb ist wegen des hohen Fettgehaltes immer nur in Maßen sinnvoll.

Darum ist rohes Eiweiß für Hunde problematisch

Rohes Eiweiß kann für Hunde bedenklich sein, weil es Avidin enthält, ein Protein, das Biotin (ein wichtiges B-Vitamin) bindet. Diese Bindung verhindert, dass Biotin vom Körper aufgenommen wird, was zu einem Biotinmangel führen kann. Ein Mangel an Biotin kann Hautprobleme, schlechte Fellqualität und weitere gesundheitliche Probleme verursachen.

Allerdings enthält das Eigelb selbst eine beträchtliche Menge an Biotin, was die Wirkung des Avidins bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann. Sicherheitshalber solltest du aber keine rohen Eier verfüttern (oder wenn, dann nur das Eigelb).

Kochen deaktiviert das Avidin, sodass hartgekochte Eier genauso wie weichgekochte Frühstückseier (mit festem Eiweiß und flüssigem Eigelb) unbedenklich sind.

Rohes Eigelb ist unbedenklich, lecker, aber sehr fettreich

Rohes Eigelb dürfen Hunde generell fressen, man sollte aber einiges beachten. Das Eigelb sollte von ganz frischen Eiern stammen, um die Gefahr von Salmonellen auszuschließen.

Ein Eigelb mit Eierschale für Hunde

Außerdem enthält das Eigelb viel Fett und Cholesterin. Ein hoher Fettgehalt macht nicht nur dick, sondern kann auch zu Verdauungsproblemen führen. Mehr zum Cholesterin kannst du unten nachlesen. In Maßen ist rohes Eigelb aber völlig in Ordnung. Zudem schmeckt es vielen Hunden sehr gut, sodass man es auch als Appetitanreger in eine Mahlzeit mischen kann, beispielsweise wenn ein alter oder kranker Hund zum Fressen animiert werden soll.

Dürfen Hunde Eier mit Schale essen?

Ja, Hunde dürfen Eier mit Schale essen. Beim Barfen gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit, zerkleinerte Eierschale gezielt dem Futter zuzugeben, um den Kalziumgehalt im Futter zu erhöhen.

Da Eierschale viel Kalzium enthält, wird dadurch aber auch die Kalziumbilanz im Körper verändert. Fütterst du ein Fertigfutter, solltest du deshalb nicht zu häufig und nicht zu viel Kalzium zusetzen, da diese Futtermittel bereits eine ausreichende Kalziummenge enthalten.

Es spricht aber nichts dagegen, einem größeren Hund auch ein ganzes, hartgekochtes Ei mit Schale hinzulegen. Das ist zugleich eine knifflige Aufgabe, denn es ist gar nicht so einfach, das runde und relativ harte Ei zu zerbeißen.

Rohe Eierschalen und gefärbte Eierschalen aber bitte nicht verfüttern. Erstere wegen der außen oft in großen Mengen anhaftenden Keime und Salmonellen, letztere wegen der Farbstoffe.

Zubereitete Eier für Hunde

Überlegst du dir, ob du die Eier für deinen Hund statt hartkochen auch anders zubereiten kannst?

Vielleicht darf dein Hund auch gerne die Reste vom Essen haben, wenn sie gut verträglich und für Hunde geeignet sind. Dann fragst du dich womöglich: Wie sieht das bei zubereiteten Eiern aus?

Wir klären hier, ob Hunde Rühreier und Spiegeleier fressen dürfen.

Dürfen Hunde Rührei essen?

Rührei wird mit Fett zubereitet und meist relativ stark gesalzen. In kleinen Mengen ist es völlig ok, wenn dein Hund einen Rest des Rühreis frisst. Aber am besten nicht regelmäßig und nicht in größeren Mengen.

Möchtest du Rührei speziell für den Hund zubereiten, weil es schneller geht, als die Eier zu kochen?

Dann würze die Eier nicht und bereite sie in einer beschichteten Pfanne ohne Fett zu. Dann ist Rührei genauso empfehlenswert wie hartgekochtes Ei!

Dürfen Hunde Spiegelei essen?

Beim Spiegelei gilt das Gleiche wie beim Rührei: Für den menschlichen Verzehr bereitet man die Eier meist mit Gewürzen und unter Fettzugabe zu. Beides ist auch für Hunde in kleinen Mengen und gelegentlich ok, sollte aber nicht die Regel sein.

Ein speziell für den Hund mit wenig Fett und ohne Salz gebratenes Spiegelei darf der Hund aber gerne fressen. Das Eiweiß sollte ganz fest sein. Ist das Ei frisch, darf das Eigelb noch flüssig sein, was viele Hunde besonders gerne mögen.

Das Ei nach dem Braten bitte immer ganz abkühlen lassen.

Sind Eier für Hunde gesund?

Generell sind Eier durchaus gesund. In einem guten Hundefutter sind aber alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe bereits enthalten, sodass Eier hier nicht unbedingt einen großen Mehrwert bringen. Beim Barfen oder Selberkochen für Hunde rechnen einige Hunde-Ernährungsberater aber ein gelegentliches gekochtes Ei oder ein rohes Eigelb mit ein.

Gesunde Inhaltsstoffe in Eiern sind B-Vitamine, hochwertige Proteine und bestimmte Fettsäuren.

Ungesund können jedoch der hohe Fett- und Cholesteringehalt sein. Übergewichtige Hunde sollten vor allem das Eigelb deshalb nur in sehr kleinen Mengen erhalten. Auch Hunde mit anderen Problemen wie beispielsweise mit einer Neigung zu Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen, die fettarmes Futter erhalten, sollten keine Eier fressen.

Ist Cholesterin bei Hunden ein Problem?

Eier, besonders das Eigelb, sind reich an Cholesterin, was bei Menschen, die bereits hohe Cholesterinwerte haben, problematisch sein kann. Bei Hunden sieht das anders aus: Sie verarbeiten Cholesterin anders als Menschen und haben selten Probleme mit hohen Cholesterinwerten durch den Verzehr von Eiern.

Hat dein Hunde jedoch Übergewicht, ist schon älter oder wurde bei einer Blutuntersuchung ein erhöhter Blutfettwert festgestellt, dann solltest du Eigelb nur in Absprache mit dem Tierarzt verfüttern. Denke auch daran, dass Eigelb generell auch fetthaltig und damit kalorienreich ist, was bei zu dicken oder kranken Hunden, die eine spezielle Diät halten müssen, ebenfalls ein wichtiger Faktor sein kann.

Wie viele Eier darf mein Hund fressen?

Eier sind für Hunde generell also erlaubt. Aber wie viele Eier dürfen Hunde essen? Das hängt natürlich von der Hundegröße und dem Gewicht des Hundes ab.

Generell empfehlen wir diese maximale Menge an Eiern für einen Hund:

  • Nicht öfter als ein- bis zweimal pro Woche Ei verfüttern
  • Kleinsthunde wie Chihuahuas sollten immer nur ein kleines Stück bekommen, zum Beispiel ein Viertel Ei
  • Mittelgroße Hunde dürfen ein halbes Ei erhalten
  • Große Hunde können durchaus ein ganzes Ei auf einmal fressen

Da Eier in größeren Mengen Verdauungsprobleme verursachen können, sollte man das Ei eher als Leckerli und kleine Abwechslung sehen. Nötig ist es im Futter nicht und sollte nicht in zu großer Menge verfüttert werden.

Hund mit Ei

Dürfen Hunde Eier essen, wenn sie eine Unverträglichkeit gegen Huhn haben?

Es gibt immer mehr Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten. Huhn ist dabei einer der häufigen Auslöser.

Wenn dein Hund eine Unverträglichkeit gegen Hühnerfleisch hat, bedeutet das nicht unbedingt, dass er auch auf Eier empfindlich reagieren wird, da die Proteine in Hühnerfleisch und Eiern unterschiedlich sind. Allerdings kann es in manchen Fällen zu einer Kreuzreaktion kommen. Es ist also ratsam, das zuerst vorsichtig auszutesten. Am besten sprichst du mit deinem Tierarzt, um sicherzustellen, dass die Einführung von Eiern in die Ernährung deines Hundes sicher ist, besonders wenn bereits eine bekannte Nahrungsmittelunverträglichkeit besteht.

Fazit: Dürfen Hunde Eier essen?

Die Frage „dürfen Hunde Eier essen“ lässt sich also recht einfach beantworten: Ja, aber nur in kleineren Mengen und nur, wenn sie Eier gut vertragen.

Rohes Eiweiß sollten Hunde nicht erhalten. Gekochte Eier sowie das rohe Eigelb sind in Ordnung. Bedenke aber, dass Eier fettreich sind und viel Cholesterin enthalten.

Möchtest du weitere Tipps, was dein Hund fressen darf und was nicht? Dann lies gerne hier weiter:

Dürfen Hunde Avocado essen? Ist Avocado für Hunde giftig?

Dürfen Hunde Avocados essen?

Avocados sind für Menschen sehr gesund: Aber dürfen Hunde Avocado essen? Die Antwort ist: Nein, lieber nicht!

Denn Avocado ist für viele Tierarten giftig. Hunde zeigen zwar weniger starke Symptome als andere Tierarten, es kann aber durchaus zu Vergiftungen kommen. Wir haben hier für dich zusammengestellt, wie Avocado auf Hunde wirken, warum auch der Kern problematisch sein kann und welche anderen Lebensmittel ebenfalls bedenklich für Hunde sind.

Ist Avocado giftig für Hunde?

Avocados gelten für den Menschen als gesundes „Superfood“. Trotz ihrer ungesättigten Fettsäuren und weiterer wertvoller Inhaltsstoffe sind Avocado-Früchte genauso wie die Blätter der Pflanze für viele Haus- und Nutztiere gefährlich.

Denn alle Teile der Avocado-Pflanze, auch die von uns verzehrten Früchte, enthalten Persin. Persin ist in den Avocado-Früchten in einer Menge enthalten, die für Menschen völlig unbedenklich ist. Allerdings reagieren fast alle Tierarten viel empfindlicher auf dieses Toxin.

Avocado sind giftig für Hunde

Lecker für Menschen, nicht ratsam für Hunde!

Persin: Für Menschen unbedenklich, für Tiere giftig

Persin ist ein fungizides Toxin, das hauptsächlich in Avocados vorkommt. Der Stoff kann in den Blättern, dem Samen, der Rinde und dem Fruchtfleisch der Avocado gefunden werden. Die genaue Wirkweise von Persin ist nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass es zu Zellschädigung und Funktionsstörungen in verschiedenen Organen führt.

Menschen sind gegenüber Persin weitgehend resistent, aber für viele Tiere stellt es eine ernsthafte Bedrohung dar. Kaninchen und andere Nager wie Meerschweinchen sind am anfälligsten, hier führt der Verzehr schon von kleinen Mengen Avocado schnell zum Tod. Vergiftungsfälle sind auch bei Weidetieren und bei Vögeln wie Wellensittichen bekannt.

Symptome einer Avocado-Vergiftung bei Hunden

Hunde reagieren zum Glück nicht ganz so sensibel auf Persin wie andere Tiere. Das heißt, dass eine Vergiftung mit Avocado meist nur mildere Symptome verursacht und nur bei Aufnahme großer sehr Mengen tödlich ist. Kleinere Mengen vertragen manche Hunde sogar völlig problemlos, das sollte aber kein Grund sein, die Frucht gezielt zu verfüttern, das wäre viel zu riskant.

Bei den veröffentlichen Berichten von Forscher und Tierärzten, traten bei Hunden nach Avocado-Verzehr vor allem Magen-Darm-Symptome wie Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen auf.

Bei schwerem Verlauf kam es auch zu Herzproblemen, die auch zu Wassereinlagerungen (Ödemen) führen können, zu Schwäche und Atemproblemen.

Vorsicht bei Schale und Kern der Avocado

Besonders viel Persin ist in der Schale und im Kern der Avocado enthalten. Während wir Menschen diese Bestandteile der Frucht entsorgen, sind manche Hunde bekanntlich nicht so wählerisch.

Zudem hat der Avocado-Kern eine ungünstige Größe, sodass er im Hals des Hundes steckenbleiben kann. Schlimmstenfalls kann das dazu führen, dass Hunde sogar ersticken können.

Schale und Kern der Avocado sind giftig für Hunde

Mein Hund hat Avocado gefressen! Was tun?

Hat dein Hund nur ein kleines Stück Avocado gefressen? Dann kann, vor allem bei größeren Hunden, Beobachten reichen. Vermutlich wird dein Hund keine Symptome bekommen. Bei allen Auffälligkeiten solltest du aber sofort zum Tierarzt fahren.

Bist du dir nicht sicher, wie viel Avocado der Hund erwischt hat, oder war es mehr als nur ein kleines Stück, halte dringend sofort Rücksprache mit einem Tierarzt oder einer Tierklinik, wie du reagieren sollst.

Empfiehlt der Tierarzt, dass der Hund in der Praxis zum Erbrechen gebracht werden sollte, muss das schnell passieren, bevor die Avocado aus dem Magen schon abwärts gewandert ist. Warte mit dem Anruf deshalb nicht unnötig lange ab.

Welche Menge Avocados ist giftig für Hunde?

Genaue Daten findet man hierzu kaum.

Je kleiner und leichter dein Hund ist, desto bedenklicher sind auch bereits kleiner Mengen Avocado. Generell gilt natürlich: Je mehr Avocado dein Hund erwischt hat, desto höher ist das Risiko für eine Vergiftung.

Im Zweifelsfall bitte immer den Tierarzt anrufen, das Gewicht deines Hundes und die gefressene Menge an Avocado angeben (auch ob Avocadoschale oder Kern dabeigewesen ist). Dann können die Experten dir Entwarnung geben oder dich gegebenenfalls in die Praxis bestellen.

Hat dein Hund einen Avocado-Kern oder die Schale der Avocado gefressen?

Hat der Hund die Schale zerkaut oder einen Avocadokern zerbissen (oder gar geschluckt), solltest du ebenfalls sofort mit dem Tierarzt sprechen oder gleich in die Tierklinik fahren. Durch den höheren Persin-Gehalt ist die Gefahr deutlich höher, dass sich Vergiftungssymptome entwickeln können.

So beugst du vor, damit dein Hund keine Avocado-Vergiftung bekommen kann

  • Lasse Avocado und alle Zubereitung von Avocado wie Guacamole nie so stehen, dass Hunde sie erreichen können.
  • Den Avocado-Kern immer so entsorgen, dass gerade neugierige, verspielte oder sehr verfressene Hunde ihn nicht erreichen und er auch nicht von der Arbeitsfläche herunterrollen kann.
  • Auch die Schale enthält viel Persin. Denke daran, dass auch Kompost oder die Schalen, die noch auf deiner Arbeitsfläche liegen, ein Risiko darstellen, wenn Hunde sie erreichen können.

Diese weiteren Lebensmittel sind ebenfalls giftig für Hunde

Es gibt einige Lebensmittel, die für Hunde tabu sein sollten. Dazu gehören vor allem:

  • Schokolade enthält Theobromin, eine Substanz, die für Hunde toxisch ist, weil sie langsamer als beim Menschen metabolisiert wird. Dies kann zu Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen, Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen zum Tod führen.
  • Trauben sind giftig für Hunde (genauso wie Rosinen), und können zu einem Nierenversagen führen.
  • Macadamianüsse enthalten Toxine, die für Hunde giftig sind.
  • Das Süßungsmittel Xylit (Birkenzucker) ist hochgiftig für Hunde. Gebäck oder Süßigkeiten mit Xylit sollten immer hundesicher aufbewahrt werden.

In unserem Beitrag „Dürfen Hunde Eier essen?“ erfährst du außerdem, warum rohes Eiweiß Hunden schaden kann.

Fazit: Dürfen Hunde Avocado essen? Nein, besser nicht!

Avocado scheint für Hunde nicht hochgiftig zu sein, kann aber durchaus zu unangenehmen Symptomen und in Einzelfällen, besonders bei großen Mengen, kamen auch schon tödliche Vergiftungen vor.

Auf die Frage „dürfen Hunde Avocado essen“ sollte die Antwort also immer lauten: Nein, denn gesund ist Avocado sicher nicht für Hunde. Schuld ist der Inhaltsstoff Persin in Avocados, der zu Magen-Darm-Problemen oder schlimmstenfalls zu Herzproblemen führen kann.

Hat dein Hund Avocado gefressen, solltest du Rücksprache mit dem Tierarzt halten. Das gilt besonders, wenn der Hund Avocadoschale gefressen oder auf einem Avocadokern herumgekaut hat, denn in diesen Bestandteilen der Avocadofrucht findet sich besonders viel giftiges Persin.

Quellen:

  1. Wegrad M, et al. Grünes Gold oder Gift? Intoxikationen bei Haus- und Nutztieren mit dem Avocado-Toxin Persin. Der Praktische Tierarzt 101, Heft 08/2020, Seiten 750-763.
  2. Davenport GM, et al. Tolerance and safety of an avocado-based ingredient for adult dogs. Experimental Biology 2012 Meeting Abstracts, Volume26, IssueS1,Pages 825.1-825.1.

Unser Tipp zum Weiterlesen, falls du dich für die Verdauung von Hunden interessierst: Wie lange verdaut ein Hund?

Dürfen Hunde Trauben essen? Sind Rosinen und Trauben giftig für Hunde?

Dürfen Hunde Trauben essen

Hast du dich auch schon gefragt: Dürfen Hunde Trauben essen? Oder sind Trauben giftig für deinen Hund?

Immerhin sind viele Obstsorten wie Äpfel, Bananen oder die meisten Beeren ungiftig für Hunde, und können höchsten in großen Mengen zu Durchfall führen. Trauben sind hier jedoch ein „Spezialfall“. Denn tatsächlich sind Trauben und Rosinen für Hunde giftig! Wir klären hier, warum dein Hund besser keine Trauben fressen sollte und was du tun kannst, wenn er unabsichtlich Trauben oder Rosinen erwischt hat.

Bist du hier gelandet, weil dein Hund gerade Trauben oder Rosinen gefressen hat? Dann hier die kurze Antwort:

Du solltest immer sofort zum Arzt gehen, wenn dein Hund Weintrauben (oder Rosinen, Sultaninen oder Korinthen) gefressen hat, da einige Hunde bereits nach kleinen Mengen einen tödlichen Nierenschaden erlitten haben!

Warum sind Trauben für Hunde giftig?

Das ist eine gute Frage! Denn hier rätseln sogar die Forscher und Tierärzte und lange war nicht bekannt, welcher Stoff in Trauben für Hunde so giftig, für uns Menschen aber anscheinend komplett unschädlich ist.

Denn: Bei Hunden können Trauben ein Nierenversagen auslösen. Es gibt Vierbeiner, bei denen schon eine geringe Menge Trauben zu einer tödlichen Vergiftung geführt hat.

Schuld ist wohl die Weinsäure

Erst eine Veröffentlichung von 2022 lieferte eine mögliche Erklärung: Sie beschreiben Fälle, in denen Hunde nach dem Verzehr von Weinstein-Backpulver und von Tamarinde (Früchte, die in vielen Ländern in der Küche verwendet werden) ein Nierenversagen hatten. Ursache ist vermutlich die enthaltene Weinsäure. Und die kommt auch in Trauben vor!

Ein weiteres Forscherteam konnte 2023 dann zeigen, dass Weinsäure in einer Zellkultur auf Nierenzellen von Hunden toxisch wirkte, nicht aber auf eine Zellkultur mit menschlichen Nierenzellen. Der Schuldige ist also wohl gefunden: Es ist tatsächlich die Weinsäure.

Darum sollte man Trauben immer so aufbewahren, dass Hunde sie nicht erreichen kann. Eine offene Schale mit leckeren Weintrauben auf einem niedrigen Couchtisch ist also nicht empfehlenswert, wenn ein Hund im Haus ist.

Sind Rosinen für Hunde giftig?

Rosinen (auch Sultaninen und Korinthen!) sind nichts anderes als getrocknete Weintrauben. Dementsprechend sind sie für Hunde ebenso giftig wie die frischen Früchte.

Dadurch, dass die Rosinen getrocknet sind, reicht hier auch eine kleinere Menge als bei Weintrauben. Also auch Rosinen (genauso wie Müsli mit Rosinen, Studentenfutter usw) immer hundesicher lagern.

Rosinen giftig für Hunde

Rosinen (auch Sultaninen und Korinthen), aber im Übrigen auch Macadamia-Nüsse sind giftig für Hunde

Welche Mengen Rosinen und Trauben ist giftig für Hunde?

Da man jetzt die Weinsäure als Ursache gefunden hat, lässt sich auch erklären, warum nicht alle Hunde gleichermaßen stark auf die gleiche Menge Trauben reagieren.

Zum einen enthalten nicht alle Traubensorten gleich viel Säure.

Zum anderen könnten manche Hunde genetisch bedingt, aufgrund ihres Alters oder einer vorher bereits vorliegenden Einschränkung der Nierenfunktion anfälliger für die Auswirkung der Weinsäure auf die Niere sein.

Außerdem reichen bei kleinen, leichten Hunden natürlich kleinere Mengen aus, als bei schwereren Vierbeinern.

Generell gilt deshalb: Rosinen und Trauben sollten komplett tabu sein. Hat der Hund doch einmal Trauben erwischt, gibt eine Zusammenfassung von Fallberichten an, dass eine „kleine Handvoll“ Trauben in einigen Fällen ausgereicht hat, dass es zu einem schweren Nierenversagen mit Todesfolge kam, während einige Hunde selbst nach dem Verzehr von einem ganzen Kilogramm Rosinen keine Symptome zeigten.

Eins erwähnen aber alle Studien: Je schneller und durchdachter die Therapie begonnen wurde, desto besser.

Also wenn dein Hund auch nur kleine Mengen Rosinen oder Trauben gefressen hat: Immer zum Arzt, oder zumindest telefonisch mit der Tierklinik oder deinem Tierarzt abklären, wie die gefressene Menge einzuschätzen ist!

Symptome einer Vergiftung mit Trauben oder Rosinen beim Hund

In einer Studie wird beschrieben, dass folgende Symptome typisch bei einer Traubenvergiftung bei Hunden sind:

  • Erbrechen ist das Hauptsymptom, das alle Hunde zeigen

Weitere Symptome, die häufig (aber nicht immer) vorkommen:

  • Lethargie
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit

Bei schwerem Verlauf auch:

  • Schwäche (z.B. kann der Hund nicht mehr aufstehen)
  • Gleichgewichtsprobleme
  • Verringerter Urinabsatz

So beugst du vor, damit dein Hund sich nicht mit Trauben vergiften kann

Rosinen und Trauben sind also giftig für Hunde, das haben wir bereits geklärt. Mit den folgenden Tipps kannst du vorbeugen, damit eine Traubenvergiftung ausgeschlossen ist:

  • Produkte mit Rosinen oder Sultaninen (auch Müsli und Studentenfutter) immer hundesicher aufbewahren.
  • Trauben nicht so stehen lassen, dass Hunde sie erreichen können.
  • Hast du Weintrauben im Garten? Dann kann ein Hundezaun oder das sehr strikte Beaufsichtigen helfen, wenn die Trauben gerade reifen.
  • Besucht ihr Weinberge oder Bekannte, die Trauben in ihrem Garten anbauen? Dann nimm deinen Hund am besten an die Leine.

Und natürlich darfst du den Link zu diesem Artikel gerne an Freunde mit Hund weiterleiten, damit allen Hundebesitzern klar ist, dass Trauben zwar für Menschen ein sehr gesundes und leckeres Obst sind, für unsere Hunde aber schlimmstenfalls tödlich sein können.

Trauben sind giftig für Hunde

Welche Lebensmittel sind noch giftig für Hunde?

Ebenfalls giftig für Hunde ist auch Schokolade, was den meisten Hundehaltern bekannt ist. Außerdem ist auch Avocado giftig für Hunde, genauso wie Macadamianüsse.

Aktuell gibt es leider zunehmend Vergiftungen bei Hunden mit Xylit (Birkenzucker), der als alternatives Süßungsmittel in Gebäck und Süßigkeiten verwendet wird und für Hunde hochgiftig ist.

Generell dürfen Hunde Eier essen, allerdings ist rohes Eiweiß nicht empfehlenswert, da es Biotin bindet und bei regelmäßiger Fütterung zu Biotinmangel führen kann.

Fazit: Dürfen Hunde Trauben essen? Nein, auf keinen Fall!

Schon kleine Mengen Rosinen, Sultaninen und weiße oder rote Weintrauben können bei Hunden leider zu einem schweren Nierenversagen führen. Dieses lässt sich bei einer schnellen Behandlung manchmal in den Griff bekommen, kann aber schlimmstenfalls dazu führen, dass der Hund verstirbt.

Schuld ist die Weinsäure in den Trauben. Je nach aufgenommener Menge an Weinsäure und wie die Nieren deines Hundes reagieren, können die Auswirkungen unterschiedlich sein. Eine Abklärung beim Arzt ist aber immer angezeigt, wenn Hunde Trauben gefressen haben, um Schlimmeres zu verhindern.

Unser Tipp zum Weiterlesen, falls du dich für die Verdauung von Hunden interessierst: Wie lange verdaut ein Hund?

Hunde richtig füttern: Sollte man Trockenfutter einweichen?

Trockenfutter einweichen

Wer Trockenfutter einweichen möchte, hat dafür oft ganz unterschiedliche Gründe: Vielleicht möchtest du deinem Hund mehr Flüssigkeit zuführen oder das Futter weicher und leichter verdaulich machen. Auch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente, die der Hund mit dem Futter erhalten soll, kann man mit weichem Futter besser mischen.

Wir klären hier, welche Vorteile es hat, wenn du das Trockenfutter einweichst, wie genau du dabei vorgehst und in welchen Fällen es sinnvoll ist.

Unterschied zwischen Nassfutter und Trockenfutter: der Feuchtigkeitsgehalt

Nassfutter enthält je nach Sorte zwischen 65 und 85 % Feuchtigkeit. Der Hund kann damit also schon einen Teil seines Flüssigkeitsbedarfs decken.

Trockenfutter hingegen hat nur einen Feuchtigkeitsgehalt von rund 10 %. Durch das Einweichen kann man diesen Anteil also deutlich erhöhen. Es gibt aber auch noch weitere Vorteile, die durch das Mischen von Trockenfutter mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten entstehen.

Hunde-Trockenfutter einweichen: Vorteile

Trockenfutter weicht man aus unterschiedlichen Gründen ein. Meist geht es darum, dass man Gesundheitsprobleme bei Hunden vermeiden möchte oder den Hund bei bestimmten Erkrankungen oder im Alter unterstützen möchte. Die wichtigsten Gründe, das Trockenfutter einzuweichen:

  • Mehr Flüssigkeit: Tiere, die wenig trinken, können mit mehr Flüssigkeit versorgt werden.
  • Medikamente und Nahrungsergänzung „unterjubeln“: Medikamente als Saft, Tropfen oder Pulver sowie viele Nahrungsergänzungsmittel kann man besser mit weichem Futter oder Flüssigkeit mischen, als mit trockenen Pellets.
  • Trockenfutter weicher machen: Weichst du das Trockenfutter lange genug ein, wird es weich und lässt sich sogar zu einem Brei zerdrücken.
  • Trockenfutter besser verdaulich machen: Das Futter ist bereits vorgequollen, was es besser verdaulich macht.

Hunde-Trockenfutter einweichen: Nachteile

Das Einweichen von Trockenfutter hat aber auch einen großen Nachteil: Nicht alle Hunde mögen es, wenn das Trockenfutter weich wird und zu Matsch zerfällt.

Einige Hunde fressen es trotzdem gern, andere nehmen es in der aufgequollenen Variante tatsächlich gar nicht mehr an. Hier hilft nur auszuprobieren, zu welcher Kategorie dein Hund gehört. Unten findest du auch Tipps, womit du das Trockenfutter einweichen kannst, um es schmackhafter zu machen.

Ein weiterer Nachteil: Vergisst du, das Futter rechtzeitig einzuweichen, musst du mindestens 30 Minuten warten. So lange dauert es, bis Trockenfutter aufquillt. Einige Futtersorten quellen sogar noch langsamer auf.

Warum dann nicht gleich Nassfutter füttern?

Wenn man sich die oben angegeben Vorteil von eingeweichtem Trockenfutter ansieht: Könnte man da nicht besser gleich Nassfutter füttern? Einige Hunde können oder dürfen auch gar kein Nassfutter fressen, weshalb Trockenfutter hier im individuellen Fall das beste Hundefutter sein kann. Es gibt aber noch weitere Gründe, warum manche Hundehalter lieber Trockenfutter füttern:

  • Manche Spezialfutter gibt es nur in der Trockenfutter-Variante.
  • Manche Hunde (auch wenn das selten ist) mögen kein Nassfutter.
  • Manche Hunde vertragen kein Nassfutter und bekommen davon Durchfall.
  • Trockenfutter lässt sich besser lagern und ist länger haltbar als Nassfutter.
  • Trockenfutter ist meist kostengünstiger.
  • Trockenfutter ist leichter und lässt sich besser transportieren.
  • Trockenfutter verursacht weniger Müll als Dosenfutter.
  • Trockenfutter kann man gut portionieren, auch in sehr kleinen Portionen, wenn nötig.

Für welche Hunde sollte man das Trockenfutter einweichen?

Es gibt mehrere Situationen, in denen es für Hunde sinnvoll sein kann, das Trockenfutter einzuweichen. Hier findest du einige Gründe, um eingeweichtes Trockenfutter zu füttern.

Ältere Hunde oder Zahnprobleme

Einige ältere Hunde haben nicht mehr alle Zähne. Vielleicht hat dein Hund auch akute Zahnprobleme oder eine Zahnfleischentzündung, sodass das Zerbeißen von hartem Futter schmerzhaft sein kann. In dem Fall lässt man das Trockenfutter so lange quellen, bis es komplett weich geworden ist.

Bei Magenschmerzen oder Verdauungsproblemen

Wenn der Hund sich erbricht, Magenschmerzen oder Sodbrennen hat, und ein leicht verdauliches Futter bekommen soll, kann das Einweichen von Trockenfutter helfen. Auch eine Magenübersäuerung bei Hunden geht oft mit einer Magenschleimhautentzündung einher und lässt sich lindern, wenn weiches Futter verabreicht wird, das die Magenwände nicht reizt. Lässt du das Futter komplett durchquellen, bis es ganz weich ist, liegt es weniger schwer im Magen, quillt nicht erst im Magen auf und reizt die vorgeschädigte Magenwand nicht. So können Magenprobleme leichter ausheilen. Auch die Verdauungszeit wird etwas kürzer, wenn das Futter schon vorgequollen ist.

Trockenfutter für Welpen einweichen

Ganz junge Welpen benötigen als erste Nahrung nach der Muttermilch ein weiches Futter, sodass sich hier ein Nassfutter, selbst gekochtes Futter oder lange eingeweichtes Trockenfutter eignet. Später können Welpen allerdings problemlos Trockenfutter fressen.

Im Zahnwechsel kann es beim Junghund dann wieder vorkommen, dass das Trockenfutter nicht gekaut wird, weil die Zähnchen schmerzen.

Hunde, die Trockenfutter nicht gern mögen oder keinen Appetit haben

Möchtest du einen Hund, der Trockenfutter nicht gern frisst, langsam daran gewöhnen? Dann kann es helfen, das Trockenfutter einzuweichen. In dem Fall aber am besten nicht mit Wasser, sondern mit einer leckeren Alternative. Tipps dazu gibt es im nächsten Abschnitt.

Das Einweichen des Futters mit leckeren Flüssigkeiten (Tipps siehe unten) eignet sich auch gut für alte Hunde oder Hunde nach OPs oder mit Infekten, die wenig Appetit haben und zum Fressen animiert werden sollen. Ein Tipp kann hier auch sein, ein rohes Eigelb unter das Futter zu mischen. Allerdings vertragen das nicht alle Hunde und Eier sind zudem sehr fett- und cholesterinreich, weshalb sie nicht täglich verfüttert werden sollten. Mehr dazu unter: Dürfen Hunde Eier fressen?

Hunde, die zu wenig trinken

Manche Hunde trinken von Haus aus weniger. Vielleicht hat dein Hund aber auch eine Erkrankung, aufgrund derer ein Tierarzt empfohlen hat, dass das Tier mehr Flüssigkeit aufnehmen soll. Mehr Flüssigkeit sorgt in solchen Fällen dafür, dass der Hund besser hydriert ist und der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen ist. Regelmäßige Tierarztbesuche sind in dem Fall aber immer ratsam.

Womit kann man Trockenfutter einweichen?

Trockenfutter kann man mit Wasser, aber auch mit anderen Flüssigkeiten einweichen. Wichtig ist, dass es keine salzigen oder gewürzten Flüssigkeiten sind. Hier sind einige Tipps, wie du Trockenfutter für Hunde schmackhaft einweichen kannst:

  • Mit Wasser: Viele Hunde fressen das Trockenfutter gut, wenn es nur mit klarem Wasser eingeweicht ist. Soll das Futter möglichst ganz aufquellen, dann gieße mit heißem Wasser auf, dann quillt es schneller. Ansonsten ist lauwarmes Wasser ideal.
  • Mit Brühe: Schmackhafter wird es mit Brühe. Nutze hier aber keine gekörnte Brühe oder fertigen Fond für Menschen, wenn Salz enthalten ist. Salzfreie Brühe gibt es ebenfalls zu kaufen. Du kannst aber auch eine selbstgemachte Brühe aus abgekochtem Fleisch, Gemüse und Knochen verwenden.
  • Wasser mit „Schuss“: Ein kleiner Löffel Nassfutter oder eine kleine Menge Hundeleberwurst (keine gesalzene Leberwurst für Menschen!) machen die Flüssigkeit appetitlicher.
  • Flüssigfutter für Hunde: Inzwischen gibt es auch spezielle Flüssigfutter, Suppe und Trinknahrung für Hunde, die man mit Trockenfutter mischen kann.

Wie viel Flüssigkeit braucht man zum Einweichen von Trockenfutter?

Soll das Hunde-Trockenfutter komplett aufquellen, brauchst du relativ viel Wasser. Je nach Futtersorte saugen die Brocken aber unterschiedlich viel Flüssigkeit auf, bis sie ganz weich sind.

Du kannst es anfangs mit 100 ml Wasser pro 100 g Trockenfutter austesten und die Menge dann entsprechend anpassen.

Wie lange muss Trockenfutter einweichen?

Wie lange du das Trockenfutter für deinen Hund einweichst, hängt ganz davon ab, aus welchem Grund er das Trockenfutter mit Wasser bekommen soll. Hier sind drei Varianten, die ich persönlich alle schon für Hunde genutzt habe.

Variante 1: Trockenfutter komplett durchquellen lassen

Soll das Trockenfutter komplett aufquellen, weil der Hund vielleicht wegen seiner Zähne oder seines Magens keine harten Trockenfutterbrocken fressen kann, musst du es relativ lange einweichen. Es dauert nach dem Übergießen mit warmem Wasser je nach Sorte 20 Minuten bis zu einer Stunde, bis das Trockenfutter weich wird.

Du kannst das Futter auch länger vorquellen lassen und bis zur Fütterung im Kühlschrank aufbewahren. Füttere es, vor allem bei Magenproblemen, aber nicht kalt, sondern bei Raumtemperatur oder sogar leicht angewärmt. Das Anwärmen kannst du zum Beispiel erreichen, indem du direkt vor dem Servieren noch einen Schluck heißes Wasser dazurührst.

Länger als einen Tag sollte man Trockenfutter aber nicht stehen lassen, wenn es aufgeweicht ist. Bei sommerlichen Temperaturen und außerhalb des Kühlschranks solltest du es nur kurz stehen lassen.

Variante 2: Trockenfutter nur mit Wasser übergießen

Soll dein Hund mit dem Trockenfutter einfach etwas mehr Wasser aufnehmen? Vielleicht weil er generell eher wenig trinkt oder weil es dir bei der Fütterung ein besseres Gefühl gibt, wenn das trockene Futter mehr Feuchtigkeit enthält?

In dem Fall gebe ich einfach einen Schluck Wasser oder Brühe über das Trockenfutter im Napf und stelle es direkt danach dem Hund zum Fressen hin.

Auch wenn der Hund dazu neigt, sehr schnell zu schlingen, kann das Auffüllen mit Wasser dazu führen, dass er etwas langsamer frisst und sich an den trockenen Kroketten nicht verschluckt.

Variante 3: Einige Minuten einweichen

Trockenfutter kannst du mit warmem Wasser übergießen und 5 bis 10 Minuten quellen lassen. Das ist noch nicht lange genug, dass das Futter weich wird oder ganz aufquillt. Allerdings nimmt das Wasser den Futtergeschmack an, das Trockenfutter aber auch den Geschmack der Einweichflüssigkeit, zum Beispiel der Brühe.

Einige Futtersorten (ich persönlich kenne das Festival von Josera, es gibt aber sicher noch andere!) sind so gemacht, dass sich in dieser Zeit eine Soße bildet. Das ist ideal für Hunde, die Trockenfutter ganz trocken oder nur mit Wasser nicht so gern fressen.

Ich habe diese Variante genutzt, um einen Hund aus dem Ausland, der Trockenfutter nicht kannte, an den neuen Geschmack und die trockenen Pellets zu gewöhnen. Das Futter habe ich mit einem Mix aus Nassfutter und Wasser eingeweicht, wobei der Nassfutter-Anteil immer kleiner wurde.

Nassfutter für Hunde

Sie sind auf den Hund gekommen? Nun stehen Sie vor der Frage, welches Futter sie wählen sollen? In diesem Artikel geht es um Nassfutter für Hunde, aus dem auch Profis in der Hundehaltung noch etwas mitnehmen können.

Vorteile

Die Aufnahme der Nährstoffe erfolgt beim Nassfutter viel unkomplizierter, somit ist die Bioverfügbarkeit deutlich schneller. Es ist für den Hund deutlich einfacher zu verdauen wie Trockenfutter, das auch nicht der natürlichen Nahrung ihres Hundes entspricht. Die Flüssigkeit ist bereits enthalten, die beim Trockenfutter zugesetzt werden muss (beispielsweise durch Einweichen von Trockenfutter) bzw. eine höhere Menge an Flüssigkeit bereitgestellt werden müsste.

Hunde bevorzugen vom Geschmack her auch eher das Nassfutter. Dieses wird erwärmt und abgekocht, bevor es in Dosen portioniert auf den Markt kommt. Es bietet daher in geschlossenen Behältnissen, im Gegensatz zur Rohfütterung, keinen Anlass für eine Keimbelastung. Keime stellen für den Hund selbst eher weniger ein Problem dar, aber für sie als Besitzer, besonders wenn sie Kinder haben, kann die Ausscheidung von Keimen Schwierigkeiten bereiten.

Oft wird das Argument gehört, dass Nassfutter eher etwas für kleinere Hund wäre. Getrost kann ich sagen, dass es völlig größenunabhängig ist.

Gerade ältere Hunde mit Verdauungsproblemen vertragen es oftmals besser, weshalb das Umsteigen in den letzten Jahren noch lohnenswert ist. Nachgelassene Kieferkraft oder schlechtere Zähne können ebenso eine Indikation für den Einsatz sein. Über optimales Hundefutter, das die Vitalität ihres Hundes unterstützt, finden Sie im Netz auch viele Informationen, die

Nachteile

Je nach Größe des Hundes und Anzahl der Hunde sammelt sich jede Menge Müll vom Nassfutter an. Bei einem Kleinhund liegen weniger Schwierigkeiten vor, Döschen zu entsorgen, wie einem ganzen Rudel großer Hunde.

Von Vorteil wäre eine reine Nassfütterung mit frischem Fleisch als Abwechslung, das ist aber verständlicherweise eine Frage des Geldes. Bei großen Hunden kann dies den Geldbeutel schon sehr strapazieren. Zumal auch der Energiebedarf des Hundes berücksichtigt werden muss.

Empfehlenswertes

Der Trumpf im Ärmel ist es, wenn Sie eine Zutatenliste lesen können. Eine Zutatenliste ist bei Dosen im Normalfall immer so aufgebaut, dass die Anteile der Zutaten mit der Liste abnehmen. Das heißt, steht auf der Zutatenliste als erstes Fleisch, ist davon am meisten enthalten, steht dort zuerst etwas anderes, ist davon mehr enthalten.

Das Nassfutter sollte aber nicht nur aus Fleisch bestehen. In der Natur frisst der Wolf das Tier mit Mageninhalt, der pflanzliche Nährstoffe enthält. Von daher darf ihr Hund mit dem Nassfutter auch pflanzliche Anteile zugeführt bekommen.

Um zugesetzte Vitamine sollte ein Bogen gemacht werden, bei erstklassigen Rohstoffen sind alle Nährstoffe enthalten. In der Natur könnte sich das Tier auch keine weiteren Vitamine holen. Ganz wichtig und das sollte jedem von uns klar sein, dass Zucker in kein Hundefutter gehört.

Ratsam sind kurze Zutatenlisten, darüber hinaus auch die Inhaltsstoffe des Futters zu kennen. Inhaltsstoffe, die ich zuvor im Internet nachlesen muss, können nicht gut sein.

Ganz wichtig ist, dass das Futter als Alleinfuttermittel zugelassen ist, damit er mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Ein weiterer Faktor, der etwas über die Qualität von Nassfutter aussagt, ist der Preis. Es muss mir bewusst sein, dass ich von günstigen Dosen nicht die beste Qualität erwarten kann. Wie bei allen anderen Sachen auch hat Qualität eben ihren Preis. Ich kann mir halt keinen Fiat kaufen und darin einen Porschemotor erwarten, um das mal deutlich zu sagen.

Selbstverständlich kommt es schlussendlich auf den Hund allein bei der Fütterung an. Weshalb man gar nicht genau sagen kann, welches Futter das Beste für eine Hunderasse ist. So individuell wie der Hund ist, so sind eben auch seine Futtervorlieben und Gewohnheiten.

Mangelernährung für Hunde

Völlig zu Recht wird der Hund gern als bester Freund des Menschen bezeichnet. Sehr verständlich – wer kann schon diesen treuherzigen Hundeaugen widerstehen? Derzeitig entscheiden sich immer mehr Menschen für die Anschaffung eines Hundes. Gefühlt hat jetzt jeder einen Hund. So schön, die Vorzüge eines Hundebesitzers sind, so groß ist gleichzeitig die Verantwortung. Angehende Herrchen oder Frauchen sollten demnach genau auf die Gesundheit des Vierbeiners achten. Vor allem spielt die richtige Ernährung eine tragende Rolle bei der Gesunderhaltung des geliebten Vierbeiners. Denn eine sogenannte Mangelernährung könnte auch das eigene Haustier betreffen.

Mangelernährung / Erscheinungen bei Hunden – gibt es das überhaupt?

Ja, leider ist eine Magelernährung oder auch Fehlernährung bei Hunden möglich. Diese kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein, die unterschiedlichsten Ursachen haben und von verschiedener Dauer sein. Wer sein Tier jedoch gut beobachtet, es regelmäßig untersuchen lässt und ausgewogen ernährt, reduziert das Risiko erheblich. Aber auch Stress, eine neue Umgebung, Familienzuwchs, die Anschaffung eines weiteren Hundes oder andere Einflüsse können das Wohl des Tieres entscheidend beeinflussen. Man sollte stets auf eine vernünftige, ausgewogene Ernährung achten. Mineralien, Fette und Proteine sind gleichermaßen für den Hund wichtig und erforderlich.Eine kurzzeitige Unterbrechung oder geringere Zufuhr dieser Stoffe ist weniger bedenklich. Über einen längeren Zeitraum besteht jedoch absoluter Handlungsbedarf.

Erste Anzeichen ernst nehmen

Wie geht es Ihrem Hund? Ist er fit, neugierig, unternehmungslustig? Sollte dies der Fall sein, ist es per se schon einmal ein gutes Zeichnen. Bei einer bestehenden Mangelernährung ändert sich die Situation dagegen weitreichend. Das Tier ist durch eine zum Teil stark verringerter Energie auffällig. Die Anfälligkeit des Immunsystems ist bedenklich und auch äußere Anzeichen signalisieren, dass etwas nicht stimmt. Zum Beispiel wird dies durch stumpfem Fell sichtbar. Mitunter werden sogar Haarausfall oder häufig auftretende Schuppen ersichtlich. Außerdem kommen Verhaltensänderungen hinzu. Die Stress-Anfälligkeit ist weitaus höher, als dies bei einem gesunden Tier zu beobachten ist Im schlimmsten Fall kann von einer kompletten Apathie ausgegangen werden. ihr Hund ist dünn, abgeschlagen der Glanz in den Augen ist verloren gegangen. Aber auch Zahnausfall oder ein schmerzendes Gebiss sind möglich. Einzelne Symptome können in Kombination mit anderen Anzeichen auftreten, sich verstärken oder verändern. je nach Hunderasse, Alter des Tieres und Immunsystem sind hier Unterschiede zu beobachten.

Was kann man dagegen machen?

In erster Linie sollte man vorbeugend handeln. Bieten Sie Ihrem Tier stets frische, hochwertige und geprüfte Kost, Nahrung, Mineralien oder Nahrungsergänzungsmittel für Hunde an. Achten Sie auf die Zufuhr von Frischwasser und auch auf die Gesunderhaltung der Zähne (zum Beispiel durch Knabbern, Kau-Knochen, Freizeitbeschäftigung). Oftmals wird die Zahngesundheit des Tieres vernachlässigt, was das gewohnte Fressverhalten erschwert und somit Probleme bei der gesamten Ernährung mit sich bringt. Bei Fund-Tieren oder Hunden aus dem Tierheim ist besondere Fürsorge erforderlich. Oftmals handelt es sich um Vorerkrankungen, Ängste, Apathien oder Ähnliches, was eine Mangelernährung erklären könnte. Hier ist viel Feingefühl erforderlich und eine gute Beobachtungsgabe bei eventuellen Veränderungen. Auf jeden Fall sollte immer auf die Kompetenz des Tierarztes vertraut werden. Konsultieren Sie diesen nicht nur im Ernstfall, sondern nehmen Sie die obligatorischen Routine-Untersuchungen ernst. So können mögliche Anzeichen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Wie barfe ich meinen Hund richtig?

Die Rohfütterung von Tieren wird als barfen beziehungsweise BARF bezeichnet. Ursprünglich kommt dieser Begriff aus den USA und stellt die Abkürzung für „born again raw feeders“ dar. Ebenfalls kann BARF als Kurzwort für „bones und raw food“ verstanden werden – schließlich stellen die Hauptkomponenten bei dem Barfen rohes Futter und Knochen dar.

Das Barfen basiert auf der natürlichen Ernährung fleischfressender, wildlebender Tiere. Innereien, Knochen und Fleisch bilden die Hauptbestandteile des Ernährungskonzeptes. Um den Mageninhalt kleinerer Beutetiere abzubilden, werden auch kleine Mengen von Gemüse und Obst gefüttert. Wie auch in der freien Natur, werden die Bestandteile alle in einem rohen Zustand verfüttert.

Die BARF-Ernährung bildet eine gesunde und empfehlenswerte Alternative zu dem Fertigfutter aus dem Handel, da es die natürlichen Bedürfnisse der Tiere in den Fokus setzt und keine unerwünschten Zusätze enthält. Barf für Hunde online kaufen ist dabei ganz einfach und unkompliziert möglich.

So setzt sich eine optimale BARF-Mahlzeit zusammen

Den eigenen Hund im Sinne von BARF zu ernähren, ist in der Praxis wesentlich unkomplizierter, als viele Menschen im ersten Moment annehmen. Die wichtigste Basis bildet ein ehrliches Interesse für eine artgerechte und gesunde Ernährung. Außerdem wird ein freies Fach in der Tiefkühltruhe benötigt, um das Futter zu lagern.

Ein artgerechtes BARF-Menü für den Hund setzt sich zu 80 Prozent aus Fleisch und zu 20 Prozent aus Gemüse zusammen. Ebenfalls ist es möglich, eine 70/30-Aufteilung zu wählen. Doch wie gestaltet sich die Inhaltszusammensetzung des BARF-Futters im Detail?

Zu 45 bis 50 Prozent sollte Muskelfleisch verwendet werden, welches somit den Hauptbestandteil der Mahlzeit bildet und wichtige Proteine, Vitamine, Fette, Mineralien und Wasser liefert. Damit der Hund weitere essenzielle Vitamine erhält, bestehen 15 bis 20 Prozent aus Pansen und Blättermagen von Wiederkäuern.

Rohe, fleischige Knochen fungieren als natürlicher Lieferant von Mineralien und sollten zehn bis 15 Prozent der Futterportion ausmachen. Weitere zehn bis 15 Prozent entfallen auf Innereien, die viel Kupfer, Biotin, Eisen und unterschiedliche Vitamine enthalten. Besonders empfehlenswert sind Nieren und Leber, ebenfalls können Lunge und Milz verwendet werden.

In einer BARF-Mahlzeit sollte das Verhältnis von Gemüse und Obst zu Fleisch 1:3 betragen. Somit machen rund 20 Prozent der Mahlzeit Gemüse und Obst aus. Dadurch wird der Hund mit wertvollen Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen versorgt. Zusätzlich können auch noch Öle und Mineralien als Supplemente dem Futter beigemengt werden.

 Barfen – Einfacher als gedacht

Zum Barfen sind damit weder eine eigene Hundefutterküche noch ein umfangreicher Lehrgang notwendig. Für Anfänger im Bereich des Barfens sind auch komplette Menüs empfehlenswert, die bereits vollständig zusammengestellt gekauft werden können.

Im Übrigen können sowohl erwachsene Hunde als auch Senioren und Welpen mit BARF ernährt werden. Im Laufe der Zeit werden Hundebesitzer schnell feststellen, welche Zusammenstellung des BARF-Menüs der Hund besonders favorisiert. Mit der Zeit wird sich eine gewisse Routine einstellen, sodass die Zusammenstellung des Futters mit keinem großen Aufwand verbunden ist.

Die Umstellung auf die artgerechte Fütterung kann auf zwei Arten geschehen. Der Hund kann sowohl schrittweise an das neue Futter gewöhnt als auch von heute auf morgen komplett nach der BARF-Methode ernährt werden.

Hundefutter aus Schweden

Hundefutter aus Schweden besser als aus Deutschland? Was macht gutes Hundefutter aus? Viele Hundehalter sind sich einig: Es sollte möglichst viel und gutes Fleisch und keine Konservierungs- oder sonstigen Zusatzstoffe enthalten. Viele Sorten, die bisher in Tierfutter-Läden oder auch im Supermarkt erhältlich waren, scheiden an diesem Punkt schon aus. Auf der Suche nach qualitativ hochwertigem und zugleich getreidefreien Hundefutter stößt man als Hundehalter immer wieder auf Futter aus Schweden. Doch was machen die Schweden anders als wir?

Lebensmittelqualität in Deutschland

In Deutschland hat Futter normalerweise keine Lebensmittelqualität im rechtlichen Sinne. Das Anbieten von Futter mit einer solchen Bezeichnung ist nur im Freistaat Bayern erlaubt. Dabei unterscheidet sich das bayerische Futter selbstverständlich inhaltlich nicht von anderen deutschen Futtersorten. Absurderweise könnte im restlichen Deutschland übrigens auch ein qualitativ hochwertiges Futter, das auch für Menschen geeignet ist, niemals Lebensmittelqualität erreichen. Dies ist aufgrund bürokratischer Schranken nicht möglich, denn sobald das Fleisch in die Tierfutterfabrik gelangt, verliert es automatisch den Status. Was dann passiert, ist für den Verbraucher kaum mehr einsehbar. Was alles ins Futter darf bestimmt sich nach verschiedenen EU-Richtlinien und der deutschen Futtermittelverordnung. Auch deutsches Futter kann zwar eine hervorragende Qualität haben, aber letztendlich kann man sich beim Endprodukt nicht sicher sein. Es ist möglich, dass man bestes Fleisch bekommt oder aber Sehnen, Knorpel oder Bestandteile, die man im alltäglichen Sprachgebrauch als „Fischabfall“ oder „Fleischabfall“ bezeichnen würde.

Lebensmittelqualität in Schweden

Schweden hat ein sehr strenges Lebensmittelgesetz und wendet dieselbe Strenge auch auf Tierfutter an. Im Futter darf nur zu finden sein, was auch für den Verzehr der Menschen zugelassen ist. Schon die Schlachttiere müssen nach diesen Standards gefüttert werden. Kranke Tiere und Schlachttiere, die mit Antibiotika behandelt wurden dürfen nicht verarbeitet werden. Auch die Fütterung von sog. Fleischmehl ist in Schweden bereits seit 1985 verboten.

Tierwohl in Deutschland und Schweden

Auch hinsichtlich des Tierschutzes gibt es in Deutschland und Schweden große Unterschiede. Hier sind einige Beispiele: In Schweden ist zum Beispiel die Weidehaltung von Kühen verpflichtend. Das Halten von Hühnern in Käfigen ist in Schweden grundsätzlich verboten, in Deutschland bei Legehennen in Kleingruppen noch bis 2025 erlaubt. Es gibt in Deutschland auch keine Pflicht, dass Boxen Stroh beinhalten müssen. Schweden verfolgt bereits seit langer Zeit einen guten Weg. Man hat die Zusammenhänge zwischen Qualität der Haltung und Fütterung von Schlachttieren und der daraus resultierenden Fleischqualität verstanden.

Deutsches Recht: Tiere gelten nicht als Sachen

Um zu begreifen, was die Futtermittelqualität ausmacht, ist ein Blick in Gesetze und Verordnungen unabdingbar. An dieser Stelle muss jedoch auf ein Gerücht eingegangen werden, dass fälschlicherweise auf vielen Tierseiten im Internet kursiert. Man liest häufig, dass Tiere in Deutschland juristisch wie Sachen zu behandeln sind und als solche gelten. Daraus wird eine Interpretation zur Fütterung oder der Behandlung von Schlachttieren und Tierfutter hergeleitet. Das ist schlichtweg falsch. § 90a S.1 BGB bestimmt eindeutig, dass Tiere keine Sachen sind. Das Sachenrecht wird nur hinsichtlich des Eigentumsübergangs angewendet, der sich im Zusammenhang mit einem Kaufvertrag bestimmt. Das BGB hat also nichts mit Tierfutter oder Tierhaltung zu tun, sondern bestimmt nur zivilrechtliche Zusammenhänge. Alles Andere ergibt sich aus dem Tierschutzgesetz. Nichtsdestotrotz hat Deutschland auch im Bereich Tierschutz noch Einiges aufzuholen und kann sich an Schweden ein gutes Beispiel nehmen.

Anifit von Provital: Ein Beispiel für gutes Hundefutter aus Schweden

Auch wenn Schweden die Anforderungen zu einer guten Futtermittelherstellung stellt, ist nicht jedes Futter automatisch gut. In manchen Sorten ist beispielsweise sehr viel Getreide enthalten. Das Anifit Hundefutter hingegen ist ein typisch schwedisches Hundefutter, wie man es sich vorstellt. Es hat einen Fleischanteil von 90 bis 95 %. Die Deklaration der Zutaten ist besonders verbraucherfreundlich. Der Hersteller Provital hat seine deutsche Niederlassung in Taufkirchen in Bayern. Neben Nassfutter gibt es im Sortiment Snack, Trockenfleisch und Flockenmischungen. Mais und Soja werden nicht verwendet. Stattdessen wird auf rein glutenfreie Bestandteile gesetzt. Auch Lockstoffe, Konservierungsstoffe oder Füllstoffe sind nicht in den Anifit Produkten enthalten.

Fazit: Schwedisches Hundefutter dank Gesetze besser

Hundefutter aus Schweden ist meistens wirklich besser. Ein gutes Beispiel für ein gutes Futter ist Anifit vom Provital. Die hohe Qualität im Endprodukt gelingt durch hohe Anforderungen an Lebensmittel für Mensch und Tier und Tierschutz. Deutschland und die EU sollten dem Beispiel folgen.

Getreidefreies Hundefutter

Getreidefreies Hundefutter liegt immer mehr im Trend. Viele Hundebesitzer entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für ein Hundefutter, das keinerlei Getreide enthält.

Es herrscht Uneinigkeit darüber, ob getreidehaltiges Futter für den Hund eine artgerechte Ernährung ist oder nicht. Die eine Seite meint, dass ein Hund ein Fleischfresser ist und pflanzliche Bestandteile nicht zu einer gesunden Ernährung gehören. Andere argumentieren, dass sich Hunde im Laufe der Domestifikation an die menschliche Ernährung gewöhnt haben und von Fleischfressern zu Allesfressern wurden.

Hundefutter enthält oft Getreide wie Weizen, Roggen, Hafer, Hirse, Dinkel, Mais oder Reis. Gluten ist ein Bestandteil von Weizen, Roggen und Dinkel. Unbestritten ist großer Nachteil des Getreides, dass es beim Hund eine Allergie oder eine Intoleranz auslösen kann. Um das zu verhindern und den Hund gar nicht erst der Gefahr auszusetzen, werden mehr und mehr Hunde glutenfrei oder getreidefrei ernährt.

Gründe, die für getreidefreies Hundefutter sprechen

Die Folgen einer Futtermittelallergie oder einer Unverträglichkeit können sich mit Juckreiz, Haarausfall und Durchfall zeigen. Oft sind Getreide, selten auch Gluten, der Auslöser für solche gesundheitlichen Probleme. Eine allergische Reaktion auf bestimmte Eiweiße pflanzlicher Herkunft kommt bei Hunden durchaus vor. Eine Glutenunverträglichkeit gibt es bei Hunden aber nur vereinzelt. Wenn man zum Beispiel getreidefreies Hundefutter Bellfor verwendet lässt sich dies gut in den Griff bekommen

Manchmal wird eine getreidefreie Ernährung von Tierärzten empfohlen, wenn der Hund an gesundheitlichen Problemen leidet und nicht genau festgestellt werden kann, woher diese Beschwerden kommen. Mit Hilfe einer Ausschlussdiät kann auf einfache Weise ermittelt werden, ob die Gesundheitsprobleme mit dem Getreide im Futter zusammenhängen: Nehmen die Beschwerden nach einer Futterumstellung ab, liegt die Lösung auf der Hand. Auch bei einem Hund, der unter Diabetes leidet, sollte Getreide vermieden werden, da es für ein schnelles Ansteigen des Blutzuckerspielgels verantwortlich ist.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Körper des Hundes bei der Verdauung von Getreide im Einzelfall vermehrtem Stress ausgesetzt ist, was das Auftreten von Beschwerden einzelner Krankheiten begünstigen kann. So kann ein erster Schritt bei einem Hund mit Epilepsie eine getreidefreie Ernährung sein. Doch ist eine Ernährungsumstellung nie die Lösung aller Probleme und ein Tierarzt sollte in solchen Fällen zwingend trotzdem kontaktiert werden.

Experten raten aber davon ab, ganz auf Kohlenhydrate zu verzichten. Dadurch kann die Stoffwechselkrankheit Ketose oder der Typ 2 Diabetes begünstigt werden.

Getreidefreies Futter selber herstellen

Es ist weder ein Problem noch ein Nachteil, den Hund getreidefrei zu ernähren. Es gibt viele Futtersorten im Angebot, bei denen auf Gluten und auf Getreide verzichtet wird. Bei Kauf solltest du aber darauf achten, dass keine Geschmacksverstärker, keine Farb- und Konservierungsstoffe im Futter enthalten sind. Auch haben Nebenprodukte von Pflanzen und Lockstoffe nichts im Futter verloren. Deshalb sollte die Zusammensetzung des Futters gut durchgelesen werden.

Futter ohne Getreide kann auch einfach selber hergestellt werden. Dazu wird das Fleisch zusammen mit Nahrungsmitteln wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Quinoa oder Erbsen gekocht. Auch bei der Ernährung mit rohen Nahrungsmitteln, dem Barfen, wird auf Getreide verzichtet.

Wer aber den Hund auf Dauer mit selber hergestelltem Futter ernähren will oder barfen will, sollte sich gut informieren, damit der Hund alles Nährstoffe erhält, die er braucht. Allenfalls muss sogar eine Fachperson dazu zu Rate gezogen werden.

Hundenahrung – Barf

Futter hat auch heute noch einen hohen Stellenwert in der Gesunderhaltung und der Heilung Ihres Hundes, denn es versorgt Ihren Hund mit den dafür benötigten lebenswichtigen Nährstoffen – und das jeden Tag.

Ihr Hund stellt, seiner Natur entsprechend, ganz besondere Ansprüche an sein Futter. Nicht nur selbstgemachtes Futter sondern auch sein Fertigfutter muss diese ganz besonderen Anforderungen des Hundekörperes an seine Ernährung erfüllen

Beim BARFing entscheidet der Hunde- und Katzenhalter selbst, was er in seine Lieblingsschale stellt und bereitet gesunde, natürliche und artgerechte Mahlzeiten nach den individuellen Bedürfnissen seines Haustieres zu. BARF dient einer gesunden Ernährung von Hunden und Katzen.
Aber trotz der offensichtlichen Vorteile von BARFs wickeln sich viele Mythen und haarsträubende Vorurteile um die natürliche Ernährung von Hunden und Katzen, die es zu klären gilt. Woher die einzelnen Mythen rund um das Thema BARF kommen, kann wohl niemand besser verstehen. Tatsache ist jedoch: Die meisten halten sich hartnäckig zurück. Und das zu Unrecht. Nachdem wir vor einiger Zeit einige BARF-Mythen aufgegriffen und widerlegt haben, klären wir nun die 10 ernstesten BARF-Mythen. Denn Tatsache ist auch: Mit BARFs können Sie Ihrem Vierbeiner viel Gutes tun, wie z.B. weniger Unverträglichkeiten und Allergien, eine besser funktionierende Verdauung, Stärkung des Immunsystems oder schönes und glänzenderes Fell, um nur einige zu nennen. Also lasst uns anfangen und die BARF-Mythen loswerden.

Was ist Barf? Nur ein Trend?

BARFen wird oft als neuer Trend präsentiert – aber das Gegenteil ist der Fall. Denn BARFing bedeutet, Ihren Hund wie vor Jahrtausenden auf natürliche und artgerechte Weise zu füttern.

Dies bietet wie schon so oft erwähnt eine Reihe von Vorteilen!

Die Futtermittelindustrie bringt immer mehr spezielle Produkte für Hunde mit sich. Diese stehen jedoch oft im Widerspruch zur natürlichen Ernährung von Hund und Katze und dienen eher „modernen Bedürfnissen“ des Besitzers anstelle des Vierbeiners. Warum braucht der Hund immer mehr spezielle Menüs, je nach Rasse, Alter, Geschlecht und Fellfarbe? BARF hingegen hat eine lange Geschichte, während die industriellen Futtermittel erst Ende der 1960er Jahre entstanden sind. Welche Art der Rohfütterung Sie wählen, hängt von den individuellen Bedürfnissen Ihres vierbeinigen Freundes, seiner Geschichte, seiner Akzeptanz und körperlichen Fitness ab. Mit BARF können Sie individuell auf das Tier reagieren, und der Besitzer von Hund und Katze weiß jederzeit, was wirklich in der Schale landet. Es ist also kein Mythos, sondern eine klare Tatsache, die immer mehr Hunde- und Katzenbesitzer von BARF überzeugt, und das zu Recht.