Schlafposition beim Hund: Das sagt sie aus

Schlafposition Hund

Dein Hund schläft auf dem Rücken, rollt sich ganz eng zusammen, liegt auf der Seite oder streckt in Bauchlage die Hinterbeine nach hinten aus? Wir sagen dir, welche Schlafposition beim Hund normal ist und was unterschiedliche Schlafpositionen zu bedeuten haben. Außerdem stellen wir dir mit Bildern auch einige ungewöhnliche Schlafpositionen vor. Denn auch darin sind manche Hunde Spezialisten.

Schlafpositionen bei Hunden: Diese Faktoren spielen eine Rolle

Es gibt mehrere Faktoren, die beeinflussen, wie dein Hund schläft. Hier sind die wichtigsten Einflussfaktoren:

  • Temperatur: Bei Kälte rollen Hund sich gerne zusammen, um Wärme zu speichern. Bei Wärme liegen viele Hund eher lang ausgestreckt oder auf dem Rücken mit dem Bauch nach oben, um überschüssige Wärme abzuleiten. Oder sie legen sich mit dem Bauch auf kühle Oberflächen wie Fliesen.
  • Komfort: Hunde suchen sich oft die bequemste Position. Harte oder unbequeme Oberflächen können ihre Position beeinflussen. Genauso aber auch besonders kuschelige und bequeme Stellen, auf denen sie sich passgenau zusammenrollen.
  • Sicherheit: Hunde neigen dazu, sich in Positionen zu legen, die ihnen ein Gefühl der Sicherheit geben. Zusammenrollen kann ein Zeichen dafür sein, dass sich dein Hund sicher fühlt, während ausgestreckte Positionen oft in vertrauter Umgebung eingenommen werden.
  • Grad der Entspannung: Döst der Hund nur ein wenig, nimmt er oft eher eine Position ein, in der er schnell wieder aufstehen kann. Im Tiefschlaf können sie verschiedenste Schlafpositionen einnehmen, auf die wir gleich näher eingehen. Wenn Hunde träumen, wechseln sie manchmal die Position und wir sehen (und hören) sie dann im Traum bellen oder rennen.
  • Gewohnheit und Persönlichkeit: Jede Persönlichkeit ist einzigartig. Manche Hunde bevorzugen es, sich klein zu machen, während andere es lieben, sich auszustrecken. Genauso, wie es auch beim Menschen Bauchschläfer, Seitenschläfer und Rückenschläfer gibt, so liegen manche Hunde ständig, andere jedoch nie auf dem Rücken.
  • Gesundheit des Hundes: Lies unten am Ende des Artikels unsere Tipps, falls du nicht sicher bist, ob dein Hund vielleicht anders schläft, weil er Schmerzen hat oder sich unwohl fühlt.

Die Schlafposition beim Hund und was sie bedeutet

Wie schläft dein Hund? Hat er eine bevorzugte Schlafposition? Hier kannst du herausfinden, warum dein Hund auf dem Bauch, Rücken oder auf der Seite schläft. Doch nicht immer muss die Schlafposition eine Bedeutung haben – wie oben erklärt, haben einige Hunde einfach bestimmte Vorlieben.

Und manche Hunde schlafen auch einfach „spezieller“ als andere 😊

Dein Hund schläft auf dem Rücken

Nur Hunde, die sich wohl und sicher fühlen, schlafen auf dem Rücken. Diese Schlafposition zeugt von großer Entspannung, aber auch von einem Gefühl der Sicherheit und viel Vertrauen. Immerhin werden Bauch und Kehle bloß gelegt, was ein Hund bei Angst oder Gefahr niemals machen würde.

Auch wenn es heiß ist, schlafen einige Hunde vermehrt auf dem Rücken. Denn das Fell ist am Bauch in aller Regel nur dünn, sodass dort ein guter Wärmeaustausch möglich ist.

Schlafpostion beim Hund: Rückenlage

Manche Hunde genießen es auch sichtlich, sich auf dem Rücken liegend ganz lang zu machen, die Beine zu strecken und dadurch ihren Körper zu dehnen, ähnlich wie wenn Hunde sich wälzen.

Auf dem Rücken zu schlafen ist also völlig normal. Es ist aber auch normal, wenn ein Hund nie auf dem Rücken liegt. Diese Position scheinen nach meiner Erfahrung kleine Hunde eher zu bevorzugen, während die größeren Hunde ihre langen Beine oft eher seitlich ablegen. Aber auch das ist höchst individuell.

Dein Hund schläft auf der Seite

Auf der Seite schlafen so gut wie alle Hunde hin und wieder, manche sogar fast ausschließlich. Der Hund liegt bequem auf der Seite, entweder mit flach abgelegtem Kopf oder erhöhtem Kopf (mehr dazu unten).

Hund schläft auf der Seite

Wie auf dem Rücken wird auch hier der Bauch, zumindest teilweise, präsentiert. Das zeigt, dass der Hund sich sicher und entspannt fühlt.

Dein Hund schläft auf dem Bauch

Auf dem Bauch liegen Hunde oft, wenn sie nur dösen oder noch nicht fest schlafen. Die Beine sind dabei abgewinkelt und dicht am Körper, was zeigt, dass der Hund nicht vollkommen entspannt ist.

Diese Position ist aber ideal, um jederzeit aufspringen zu können. Darum schlafen so oft Hunde, die aus Langeweile dösen, aber eigentlich hoffen, dass bald noch etwas passiert. Aber auch Hunde, die ängstlich oder angespannt sind.

Ausnahme: Es gibt ab und zu Hunde, die es auch auf dem Bauch schaffen, alle Viere von sich zu strecken und tief und fest zu schlafen. Diese fallen aber eher unter den Punkt „merkwürdige Schlafpositionen“, auf den ich unten eingehe.

Dein Hund rollt sich eng zusammen

Das Zusammenrollen ist ein instinktives und natürliches Verhalten für viele Tiere. Die Oberfläche wird minimiert, dadurch wird die Körperwärme optimal gespeichert. Zudem ist die Angriffsfläche klein, was für Wildtiere von Bedeutung sein kann.

Hund schläft zusammengerollt

Zudem können sich Wildtiere so in kleine Mulden drücken, wodurch sie gut getarnt und auch vor Wind geschützt sind.

Für unsere Hunde spielt das alles eigentlich keine Rolle mehr. Trotzdem schlafen einige Hunde gerne hin und wieder zusammengerollt. Das kann vorkommen, wenn der Hund sich unsicher fühlt, aber ist bei einigen Hunden auch einfach eine persönliche Vorliebe.

Dein Hund liegt gern mit erhöhtem Kopf

Viele Hunde liegen gerne mit erhöhtem Kopf. Hundekörbchen mit einem gepolsterten Rand sind darum sehr beliebt.

Manche Hunde schlafen gern mit erhöhtem Kopf aus verschiedenen Gründen. Vermutlich ermöglicht diese Position ihnen, ihre Umgebung besser zu beobachten und schneller zu reagieren, was ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Oft ist es auch einfach eine Gewohnheit, die sie als angenehm empfinden.

Bei Hunden, die erst mit der Zeit vermehrt mit hochgelagertem Kopf schlafen, kann das in selteneren Fällen auch auf gesundheitliche Probleme hindeuten. Diese Position kann das Atmen erleichtern, besonders bei Atemproblemen oder Herzinsuffizienz, und bietet zusätzlichen Komfort bei Gelenkschmerzen.

Dein Hund schläft im Sitzen

Dass Hunde im Sitzen schlafen, ist fast immer ein Alarmzeichen. Geschieht das nur sehr selten, kann der Hund auch einfach sehr müde sein und im Sitzen eindösen. Das passiert vor allem bei Welpen ab und zu.

Erwachsene Hunde, die öfter im Sitzen schlafen, haben aber vermutlich Probleme mit dem Atmen. Mehr dazu unten, wo wir darauf eingehen, was Schlafpositionen mit Schmerzen oder der Gesundheit zu tun haben.

Dein Hund möchte am liebsten unter der Decke liegen

Einige Hunde krabbeln am liebsten mit unter die Bettdecke oder kuscheln sich in Decken ein. Manche Hunde machen das alleine, andere am liebsten, wenn ihr Mensch mit unter der Decke liegt.

Dahinter steckt ein Komfortverhalten. Unter der Decke ist es nicht nur warm, sondern man ist auch behütet und geschützt. Liegt der Mensch dabei, nimmt der Hund ganz intensiv den Geruch seines Frauchens oder Herrchens wahr und merkt zudem auch sofort, wenn der Mensch aufwacht oder sich weg bewegt. Dahinter kann (muss aber nicht!) bisweilen auch ein Kontrollverhalten stecken.

Hund schläft unter der Decke

Die meisten Hunde finden das aber auch einfach nur schön und kuschelig. Darum dürfen meine Hunde das gerne. Auch im Bett, selbst wenn das nicht alle Hundehalter nachvollziehen können.

Dein Hund „gräbt sich ein Nest“

Einige Hunde drehen sich im Kreis, kratzen an ihrem Körbchen, buddeln oder ziehen mit den Zähnen die Decken zurecht.

Auch das ist ein natürliches Verhalten, denn das Schlafen in selbst gegrabenen Kuhlen schützt vor Wind und vor dem Gesehenwerden. Vermutlich möchten die Hunde dadurch auch dafür sorgen, dass ihr Schlafplatz möglichst gut ausgepolstert ist.

Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns geht das meistens daneben. Da wird dann die Decke solange „zurechtgebuddelt“, bis sie nur noch ein großer Haufen ist und der Hund sich danebenlegt, statt darauf.

Dein Hund streckt in Bauchlage die Hinterbeine nach hinten aus

Herzlichen Glückwunsch, dein Hund scheint gesunde Hüften zu haben. Auch wenn die Position für Menschen manchmal eher unbequem wirkt: viele Hunde schlafen sehr gerne so.

Ungewöhnliche Schlafposition beim Hund

Es zeugt zum einen davon, dass der Hund sehr entspannt ist. Denn in dieser Lage kann er nicht so schnell aufspringen. Auf kühlem Boden bietet diese Position maximalen Kontakt des Bauches mit der kühlenden Oberfläche, weshalb einige Hunde sich im Sommer gerne so auf Stein- oder Fliesenboden, oder auch auf Kühlmatten legen.

Merkwürdige Schlafpositionen: Von Kopf nach unten bis komplett „verdreht“

Und dann gibt es noch die ganz merkwürdigen Schläfer unter den Hunden. Hintern oben, Kopf vom Sofa hängend? „Bein-Salat“ oder unbequem wirkende Verrenkungen? Einige Hunde sind da sehr speziell. Vor allem bei Windhunden sieht man die lustigsten Schlafpositionen, aber natürlich können das auch viele andere Hunde sehr gut.

Solange dein Hund sich wohlfühlt und freiwillig die Position einnimmt, ist das unbedenklich, aber oft sehr lustig.

Die Schlafposition beim Hund kann mit Schmerzen und Gesundheit zu tun haben

Wenn du Fragen zur Schlafposition deines Hundes hast, gibt es einige Dinge, die du beachten solltest:

  • Gesundheit und Alter: Gelenkprobleme, Verspannungen oder Schmerzen können dazu führen, dass dein Hund bestimmte Positionen meidet. Wenn du den Eindruck hast, dass dein Hund Schmerzen hat, solltest du dies vom Tierarzt abklären lassen.
  • Atem– oder Herzprobleme: Möchte dein Hund plötzlich nur noch mit erhöhtem Kopf liegen oder schläft gar im Sitzen? Dann solltest du das ebenfalls dem Tierarzt schildern, da Probleme mit der Lunge, dem Herzen oder den Atemwegen (vor allem bei kurzschnäuzigen Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge) dahinterstecken können.
  • Schlafposition und Schmerzen: Achte darauf, ob dein Hund ungewöhnlich oft seine Schlafposition wechselt oder plötzlich eine neue Haltung einnimmt. Dies kann ein Zeichen für Schmerzen sein. Wenn dein Hund beispielsweise oft mit hochgelagertem Kopf schläft, könnten Atemprobleme die Ursache sein, was auf eine Herzerkrankung hindeuten könnte. In solchen Fällen ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.
  • Unruhe und Positionswechsel: Wenn dein Hund ständig die Schlafposition wechselt, könnte dies ebenfalls ein Hinweis auf Schmerzen sein. Hält diese Unruhe an und kannst du keine anderen Gründe wie eine neue Umgebung oder Stressfaktoren feststellen, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.
  • Erhöhtes Schlafbedürfnis: Ein deutlich erhöhtes Schlafbedürfnis kann ein Warnsignal sein. Schläft dein Hund viel mehr als sonst, könnten gesundheitliche Probleme wie eine Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes oder Herzerkrankungen dahinterstecken. Auch hier ist eine tierärztliche Untersuchung wichtig.
  • Der richtige Schlafplatz: Der Schlafplatz deines Hundes sollte seinen individuellen Bedürfnissen entsprechen. Ein zu kleines, zu hartes oder zu weiches Bett kann zu Verspannungen und Beschwerden führen. Besonders für ältere Hunde oder solche mit Gelenkproblemen sind orthopädische Hundebetten empfehlenswert, da sie eine gesunde und entlastende Liegeposition unterstützen.

Beobachte deinen Hund genau und achte auf Veränderungen in seinem Schlafverhalten, um frühzeitig gesundheitliche Probleme zu erkennen und behandeln zu lassen.

Warum Hunde heulen: Wieso heult mein Hund wie ein Wolf?

Warum Hunde heulen

Warum Hunde heulen kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wir klären heute, warum es bei manchen Hunden immer wieder vorkommt, dass sie heulen wie ein Wolf. Außerdem klären wir, warum manche Töne Hunde zum Heulen animieren, und welche Gründe noch hinter dem „Wolfsgeheul“ stecken können.

Warum heulen Hunde wie Wölfe?

Es gibt verschiedene Ursachen, warum Hunde heulen. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Hauptgründe, wieso ein Hund heult wie ein Wolf: Ich nenne es hier einmal das „Kontaktheulen“ und einmal das „Mitheulen“.

Kontaktheulen: Der Ruf nach dem Rudel

Das Heulen ist bei Wölfen ein sehr ursprüngliches Kommunikationsmittel. Es zeigt anderen Wölfen den eigenen Standort an. Zudem soll Wolfsforschern zufolge das gemeinsame Heulen das Zusammengehörigkeitsgefühl im Rudel stärken.

Hunde heulen wie ein Wolf

Zudem wird anderen Wolfsrudeln damit signalisiert, dass dieses Revier bereits belegt ist. Dass die anderen Wölfe im Rudel mitheulen, zeigt den anderen dann zugleich auch an, dass es sich um ein größeres Rudel handelt. Heulen läufige Hündinnen (oder Rüden, weil sie zu einer läufigen Hündin möchten), entspringt das ebenfalls dem alten Instinkt zum Kontaktheulen. Genauso auch, wenn Hunde hinter einer Fensterscheibe heulen, weil draußen ein Artgenosse vorbeiläuft.

Einige Hunde heulen aber auch wie Wölfe, wenn ihr Besitzer sie alleine lässt oder gerade das Haus verlässt. In dem Fall handelt es sich dann oft um ein „Kontaktheulen“. Der Besitzer soll quasi zurückgerufen werden.

Heult dein Hund, wenn du nicht da bist, lange oder häufig, dann hat er vermutlich Stress mit dem Alleinsein. Dann solltest du das Alleinbleib-Training noch einmal einige Stufen zurückschrauben und noch einmal, wie beim Welpen, kleinschrittig üben.

Mitheulen: Wenn Töne zum Heulen animieren

Der zweite, sehr häufige Grund, warum Hunde heulen: Sie heulen mit! Wie früher beim Wolfsrudel werden einige Hunde durch Heulgeräusche dazu animiert, selber ebenfalls zu heulen. Welche Rassen das häufiger machen, klären wir unten noch genauer.

Die Töne, die Hunde zum Mitheulen animieren, müssen nicht unbedingt dem Wolfsgeheul oder Geheul anderer Haushunde ähneln. Sie müssen nur ähnliche Frequenzen haben, was instinktiv den Drang zum Wolfsheulen auslösen kann.

Welche Töne das sind, erfährst du unten.

Heulen Hunde oder Wölfe den Mond an?

Kurz und einfach: Nein. Weder Wölfe noch Hunde heulen den Mond an. Dass sie den Kopf in den Nacken legen und vermeintlich zum Himmel heulen, hat wohl zwei Ursachen: Zum einen klingt der Schall dann weiter, zum anderen hilft es bei der Klangerzeugung.

Heulen Hunde, weil bestimmte Geräusche ihnen unangenehm sind?

Ab und zu befürchten Hundebesitzer auch, dass der Hund bei Geräuschen mitheult, weil sie ihm unangenehm sind. Aus meiner Erfahrung spricht nichts dafür, denn einige Hunde heulen bereits bei leisen Tönen, bestimmte Hunderassen gar nicht (obwohl das Gehör ja ähnlich ausgeprägt ist).

Diese Töne bringen viele Hunde zum Heulen

Es gibt einige Geräusche, die anscheinend dem natürlichen Heulen von Hunden oder Wölfen nahekommen. Viele Hunde reagieren deshalb besonders stark auf die folgenden Geräusche.

Dass einige Hunde dann mitheulen, können sie bewusst kaum Steuern. Es erfolgt rein instinktiv. Bestrafen oder Schimpfen solltest du deinen Hund dafür dann also nicht, sondern es mit Humor nehmen, wie dein „Stubenwolf“ seine Instinkte auslebt.

Warum manche Geräusche nur bestimmte Hunde triggern, aber andere nicht: Das wird wohl ein Rätsel bleiben. Möglicherweise hängt das zu einem kleinen Teil auch damit zusammen, welche Geräusche der Hund von Welpe an gewöhnt ist und welche nicht.

Sirenen, Martinshorn und Alarmanlagen

Typische Auslöser für das Heulen bei Hunden: Vorbeifahrende Krankenwagen, Polizeiautos oder Feuerwehrautos mit eingeschalteter Sirene. Meine beiden Hunde, einer groß und einer klein, legen dann zweistimmig los, was immer sehr spaßig für alle Passanten in der Nähe ist 😊

Das Heulen anderer Hunde

Manche Hunde heulen selber kaum bei Geräuschen, sehr wohl aber, wenn ein anderer Hund heult. Es kann also sein, dass dein Hund völlig entspannt bei Sirenen ist. Heult sein Hundekumpel aber lautstark los, dann macht er ebenfalls mit.

Kirchenglocken

In der Nähe von Kirchen gibt es immer wieder den ein oder anderen Hund, der beim intensiven Geläut der Glocken regelmäßig inbrünstig mitheult.

Musikinstrumente und Gesang

Auch Gesang und verschiedenen Musikinstrumente wie Flöten, Klavier oder Geige animieren viele Hunde zum Heulen. Auf Tik Tok findet man unzählige Videos von witzigen Vierbeinern, die „mitsingen“.

Das kann zwar auch störend sein, wenn man gerade in Ruhe üben möchte, aber dann muss man den Hund eventuell in ein anderes Zimmer (oder Stockwerk, wenn vorhanden) bringen.

Welche Hunderassen heulen besonders oft?

Oft liest man, dass Hunderassen besonders oft heulen, die noch relativ wolfsähnlich sind. Das wären also Wolfhunde, Huskys und ähnliche Rassen. Auch Jagdhunde, die in der Meute jagen, sollen häufiger heulen. Dazu gehört zum Beispiel der Beagle.

Allerdings stelle ich im Alltag fest, dass die Verteilung sehr breit gestreut ist. Meine beiden Hunde, kleiner Mischling und Australian Shepherd, heulen beide lautstark bei Sirenen und Martinshörnern mit.

Gerade kleine Hunde sehe / höre ich oft heulen. Von wolfsähnlich kann man hier ja eher nicht sprechen 😉

Hund heult wie ein Wolf

Klar ist aber: Ob ein Hund heult und bei welchen Klängen, das scheint hoch individuell zu sein. Zu welchem Typus gehört dein Hund? Nicht-Heuler oder Bei-allem-Mitheuler?

Ein letzter Hinweis: Schmerzen als Ursache ausschließen

Das typische Wolfsheulen, mit nach oben gelegtem Kopf und „runden Maul“, also mit nach vorne geschobenen Lefzen, ist selten ein Ausdruck von Schmerzen.

Schmerzen gehen eher mit Hecheln, einem „Stressgesicht“ (nach hinten gezogenen Lefzen) und mit Wimmern oder Jaulen einher. Nicht mit dem wolfähnlichen Heulen. Allerdings solltest du auf jeden Fall beim Tierarzt abklären, was die Ursache ist, wenn dein Hund vorher nie geheult hat und jetzt plötzlich, ohne auslösende Geräuschkulisse, häufiger wie ein Wolf heult.

Fazit: Warum heulen Hunde?

Die meisten Auslöser für das Heulen bei Hunden sind völlig harmlos. Oft stecken Geräusche wie Sirenen, Musikinstrumente oder Kirchenglocken dahinter, die der Frequenz von Hundegeheul ähneln, und die Hunde dadurch zum mitheulen animieren.

Einige Hunde heulen aber auch, wenn sie alleingelassen werden. In dem Fall sollte man auf jeden Fall genau hinsehen, ob der Hund möglicherweise zu großen Stress beim Alleinebleiben hat. Schmerzen stehen nur selten mit Heulen in Verbindung. Bei allen plötzlichen Verhaltensänderungen sollten körperliche Ursachen aber immer geprüft werden.

Lust auf mehr Hunde-Wissen? Dann lies gerne hier weiter:

Sind bei Ikea Hunde erlaubt?

In viele Einrichtungshäuser oder Baumärkte dürfen Hunde mit. Wie sieht es bei IKEA aus? Sind bei Ikea in Hunde erlaubt? Die Antwort lässt sich schnell geben: Nein, IKEA verbietet in Deutschland (übrigens auch in allen anderen Ländern) die Mitnahme von Hunden. Wohin dann mit dem Hund beim Einkauf? Und darf man dann wenigstens Kleinhunde in einer Tasche zu Ikea mitnehmen? Alle Antworten und unsere Tipps dazu findest du hier.

Offizielle Stellungnahme von Ikea: Sind bei Ikea Hunde erlaubt?

Auf den Webseiten von Ikea und auch an den Eingangstüren steht zu lesen, dass Hunde nicht mit hinein dürfen (hier gehts zur Info von Ikea). Offiziell, weil viele Menschen Angst vor Hunden haben und einige Personen auch allergisch sein könnten.

Inoffiziell sicher auch (und gar nicht so unverständlich), weil nicht jeder Hundehalter gut auf seine Vierbeiner aufpasst. Ich habe schon gesehen, wie Leute ihren Hund im Tierbedarfsgeschäft an die Regale urinieren ließen, ohne den Verkäufern Bescheid zu sagen. Ausnahmen, klaro! Aber die gibt es leider doch ab und zu, was auf uns umsichtige Hundehalter dann auch zurückfällt.

Und einige Hunde haaren auch ordentlich, würden auf die Möbel dort springen (wenn man sie lässt) und, und, und …

Ich selber (als Mehrfach-Hundehalter) finde es von daher verständlich, dass Hunde nicht mit in die IKEA Einrichtungshäuser dürfen. Oft ist es dort auch sehr voll, was für Hunde sowieso nicht besonders angenehm ist!

Ausnahme: Blindenführhunde und Assistenzhunde

Natürlich dürfen, wie überall, ausgebildete Assistenzhunde und Blindenhunde mitgenommen werden! Das versteht sich aber eigentlich von selbst, denn diese genießen ja zum Glück generell einen Ausnahmestatus.

Blindenführhunde und Assistenzhunde dürfen in alle öffentlichen Einrichtungen, Verkehrsmittel und Lebensmittelgeschäfte mitgenommen werden. Sie sind auch in Arztpraxen, Krankenhäusern, Restaurants und Hotels zugelassen. Ikea nimmt diese Hunde ebenfalls explizit von dem Hundeverbot aus.

Keine Ausnahme für Hunde in Taschen bei IKEA in Deutschland

Manche Halter von kleinen Hunden fragen sich, ob sie in Deutschland bei Ikea ihren Hund in einer Tasche mitnehmen dürfen.

Aber das Verbot gilt für große wie kleine Hunde gleichermaßen. Während es im Nahverkehr oder bei Flügen oft Unterschiede gibt, ob der Hund in einer Tasche ist oder nicht, darfst du deinen Hund in die Ikea Einrichtungshäuser auch dann nicht mitnehmen, wenn du einen Hunderucksack oder eine Tragetasche verwendest.

Ich persönlich finde das ganz gut so, denn auch in der Tasche ist eine so turbulente Umgebung wie ein Ikea es zu den Stoßzeiten ist eine sehr stressige Umgebung für Hunde. Zumal man einen Einkauf bei Ikea auch nicht schnell mal zwischendrin in 10 Minuten erledigen kann. Und mehrere Stunden in einer engen Tasche ist auch nicht wirklich tierfreundlich, oder?

Wohin mit dem Hund beim Einkauf im IKEA Einrichtungshaus?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du deinen Hund gut und sicher unterbringen kannst, wenn du zu Ikea möchtest. Die allerbeste Variante ist natürlich: Der Hund bleibt schlicht und einfach zu Hause. Allerdings kann nicht jeder Hund gut alleine bleiben. Vielleicht hast du noch einen Welpen oder einen neu eingezogenen Hund, der das Alleinsein noch lernen muss? Oder du hast einen Hund, der unter großen Verlustängsten leidet und sich generell beim Alleinsein schwertut.

In dem Fall ist mein einziger Tipp für dich: Organisiere Freunde oder einen Hundesitter, die für einige Stunden auf deinen Vierbeiner achten, damit du ganz in Ruhe bei Ikea shoppen kannst. Auch Hundepensionen bieten manchmal an, Hunde nur für kurze Zeit zu betreuen.

Dann kannst du auch total entspannt bei Ikea trödeln, den ganzen Kleinkram kaufen, den fast jeder von uns unbeabsichtigt mit nach Hause trägt. Und anschließend noch Kötbullar (gibts übrigens jetzt auch in vegetarisch) oder andere schwedische Köstlichkeiten zu dir nehmen.

So lieber nicht: Im Auto lassen oder draußen anbinden

Vor einigen Ikea-Märkten gibt es spezielle Plätze, wo man den Hund anbinden kann und wo Ikea sogar Wasserschüsseln bereitstellt. Das ist gut gemeint und soll vermutlich verhindern, dass Hunde im Auto gelassen werden.

Im Auto sollte man den Hund – das ist hoffentlich selbstverständlich – niemals lassen! Erstens kann das Auto schnell überhitzen, selbst bei milden Temperaturen, was zu einem Hitzschlag führen kann. Steht das Auto im Parkhaus, sind die Abgase und ungewohnten Geräusche für viele Hunde sehr stressig. Außerdem können auch sonst eher ruhige Hunde in Angst oder Stress geraten, denn keiner von uns hat unter Kontrolle, was auf einem stark frequentierten Kundenparkplatz alles passiert. Hier kommen mehr Leute, als man denken könnte, auf die Idee an die Scheiben zu klopfen und die Hunde absichtlich zum Bellen zu animieren.

Ikea Hunde erlaubt

Auch wenn Hunde brav warten, ist draußen Anbinden immer ein großes Risiko!

Aber auch vor dem Laden anzubinden ist ein absolutes No-Go! Aus den folgenden Gründen ist es keine gute Idee, einen Hund kurz (schon gar nicht länger) draußen vor dem Ikea anzubinden:

  • Es kommt immer wieder vor, dass Hunde vor Läden entwendet werden, weil jemand sie süß findet oder es für Tierquälerei hält, den Hund dort anzubinden, und ihn „rettet“.
  • Du hast nicht im Blick, ob andere Hunde zu deinem gelassen werden. Selbst der netteste Hund kann dann ungemütlich werden, vor allem in einer Stress-Situation, wo er auf Herrchen oder Frauchen wartet.
  • Unter Umständen hat dein Hund aufgrund der vielen Passanten, die ihn womöglich auch noch ansprechen oder gar streicheln, vermehrt Stress.
  • IKEA ist groß. Du hast kaum eine Möglichkeit, zwischendrin zu schauen, ob der Hund sich noch wohlfühlt und ruhig ist. Gerät der Hund in Panik, dann wird er womöglich von anderen Ikea-Kunden befreit oder die Polizei wird angerufen.

Fazit: Hunde sind bei IKEA nicht erlaubt – Alternativ lässt man Hunde am besten daheim oder beim Hundesitter

Hunde dürfen also nicht mit zu Ikea, aus nachvollziehbaren Gründen und auch zum Schutz der Hunde selber. Am besten lässt man den Hund dort, wo er sicher ist und sich auskennt, nämlich zu Hause. Wenn Hunde nicht alleine bleiben können, ist draußen anbinden oder im Auto warten lassen keine Lösung. Besser sollte der Hund dann bei Freunden oder einem Hundesitter untergebracht werden.

Warum sich Hunde wälzen: 7 Gründe

Ein Hund wälzt sich

Hunde wälzen sich aus verschiedenen Gründen. Hast du dich in manchen Fällen auch schon gefragt, warum sich dein Hund gerade wälzt und wie viel Wälzen eigentlich normal ist?

Wir klären hier die sieben häufigsten Gründe, warum Hunde sich wälzen und warum auch das Wälzen in ekeligen, stinkenden Dingen (leider, aus Menschensicht) zum normalen Hundeverhalten dazugehören kann.

Hunde wälzen sich: Normales Hundeverhalten

Fast alle Hunde wälzen sich. Einige tun es sehr häufig, andere nur sehr selten – genauso wie manche Hunde heulen wie ein Wolf und andere das nie tun. Hier spielt zum einen der Charakter des Hundes eine Rolle. Zum anderen kommen verschiedene Gründe dazu, die einen Hund dazu veranlassen können, sich auf dem Rücken zu rollen oder sich zu wälzen.

Im Folgenden findest du die sieben häufigsten Gründe, warum Hunde sich wälzen. Welche Ursache das Wälzen konkret hat, lässt sich aber nicht in jedem Fall sicher feststellen. Es können immer auch mehrere Gründe zusammenspielen.

Grundsätzlich ist das Wälzen aber in den meisten Fällen ein völlig normales Hundeverhalten, das zu unseren Hunden einfach dazugehört. Ausnahme: Der unten genannte Grund 4!

Grund 1: Wälzen aus reinem Wohlgefühl

Dein Hund wälzt sich auf dem Rücken und grunzt vielleicht auch noch dabei? Er wirkt dabei albern, strampelt mit den Beinen in der Luft oder sieht aus, als ob er grinst?

Dann ist das Wälzen vermutlich einfach ein Anzeichen für Wohlgefühl. Es dient oft auch zum Strecken des Rückens und der Gelenke, kann aber auch einfach Albernheit oder Lebensfreude ausdrücken.

Unsere Pflegehunde aus schlechter Haltung haben sich anfangs fast alle auf den kuscheligen Körbchen und im Gras gewälzt. Man hatte dein Eindruck, dass sie einfach genießen, endlich einmal wieder sauberen und weichen Boden zu spüren und das mit dem ganzen Körper ausgiebig wahrnehmen möchten.

Einige Hunde geben beim Wälzen die wildesten Geräusche wie Grunzen von sich, was meist auch einfach dem Spaß und der Lebensfreude entspringt.

Hunde wälzen sich oft aus Lebensfreude: Ein Beispiel

Hunde wälzen sich oft aus purer Lebensfreude und Wohlgefühl

Grund 2: Erlerntes Verhalten

Einige Hunde bemerken schnell: Wenn sie sich wälzen und dabei vielleicht noch Geräusche machen oder sich auf den Rücken legen, bekommen sie Aufmerksamkeit oder öfter einmal das Bäuchlein gekrault.

Das kann dazu führen, dass Hunde sich auch wälzen, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Vielleicht musst du oft Lachen, weil dein Hund sich so albern wälzt, und deinem Hund macht es einfach Freude, dir wiederum eine Freude zu machen.

Vielleicht heißt das Wälzen auch nur „Kraul mir den Bauch“. Stört dich das Wälzen nicht, dann kann man auf so etwas ruhig eingehen. Ist dein Hund aber sowieso ein Aufmerksamkeits-Junkie, der das Wälzen bewusst einsetzt, während du arbeitest oder ihn gerade auf seinen Platz geschickt hast? Dann kann es sinnvoll sein, es einfach zu ignorieren oder sogar freundlich abzubrechen, je nach Situation.

Grund 3: Wälzen zum „Einparfümieren“

Wer einen Hund hat, der sich hin und wieder unterwegs beim Wälzen mit „Hundeparfüm“ eine unverkennbare Duftnote gibt, der hat sich vielleicht schon gefragt: Warum wälzen sich Hunde eigentlich in Kot oder in Aas?

Verhaltensforscher bieten hier mehrere Erklärungen an:

  • Das Wälzen könnte beim Wolf dazu gedient haben, die anderen Rudelmitglieder auf eine Futterquelle aufmerksam zu machen.
  • Der „gute“ Geruch im Fell könnte auch ein sexuell motiviertes Imponierverhalten sein. Beispielsweise wenn Rüden Hündinnen imponieren möchten oder anderen Rüden zeigen möchten, dass sie die besten Futterstellen kennen.
  • Das Wälzen in stark riechenden Duftstoffen könnte auch zur Tarnung genutzt werden, damit Beutetiere die sich anschleichenden Wölfe nicht so schnell riechen können.

Grund 4: Manche Hunde wälzen sich wegen Juckreiz

Wälzt dein Hund sich plötzlich häufig, obwohl er das sonst nie getan? Kratzt er sich zusätzlich auch oder schubbert sich beim Wälzen gezielt immer über bestimmte Stellen am Körper, Hals oder Kopf?

Dann kann auch Juckreiz dahinterstecken. Immerhin haben Hunde keine Hände wie wir, mit denen sie sich (fast) am ganzen Körper kratzen können. Sie reiben sich deshalb bei Juckreiz manchmal auch an Oberflächen, was auch durch Wälzen möglich ist.

Besteht der Verdacht, dass Jucken dahintersteckt, solltest du das sicherheitshalber beim Tierarzt abklären lassen.

Grund 5: Hunde wälzen sich auch als Sozialverhalten

Wälzen kann auch ein Kommunikationsmittel unter Hunden sein. Bekanntlich kommunizieren Hunde sehr viel über die Körpersprache. Dazu kann auch das Wälzen gehören.

Gemeinsames Wälzen kann ein Gemeinschaftsgefühl ausdrücken. Sich auf dem Rücken zu wälzen, kann auch betonen, dass der Hund seinem Gegenüber vertraut (der empfindliche Bauch und Hals wird prästentiert) und dass man keine aggressiven Absichten hat.

Wälzen kann auch zu einem übertrieben welpenhaften oder beschwichtigenden Verhalten zählen, dass manche Hunde zeigen, kann aber auch eine Spielaufforderung sein. Betrachte hier am besten genau die restliche Körpersprache und das Verhältnis der Hunde zueinander, um das genauer zu analysieren.

Grund 6: Wälzen als Übersprungshandlung oder Stressabbau

Hunde zeigen unter Stress oder in angespannten Situationen manchmal sogenannte Übersprungshandlungen. Das heißt, der Hund zeigt ein Verhalten, das scheinbar nicht zur aktuellen Situation passt.

Das kann Schnüffeln am Boden sein, Rammeln bei einer Hündin oder bei einem Rüden, oder eben auch das Wälzen. Bei Hunden aus dem Ausland oder Hunden aus dem Tierheim kann es in den ersten Tagen durch die Umstellung vermehrt zu stressbedingtem Verhalten kommen, das sich aber bald wieder legt. Denn Übersprungshandlungen dienen meist dem Stressabbau oder der Selbstberuhigung.

Zeigt dein Hund plötzlich vermehrt solche Übersprungshandlungen? Dann solltest du schauen, ob er aktuell zu viel ungewohnten Stress hat. In selteneren Fällen kann sich dahinter auch ein medizinischer Grund (z. B. Schilddrüsenproblem) verbergen.

Grund 7: Hunde wälzen sich zur Abkühlung

Meine Hündin ist sehr hitzeempfindlich. Sobald es etwas wärmer wird, macht sie auf Spaziergängen an kühlen, schattigen Plätzen gerne eine kleine Pause.

Mit Vorliebe nutzt sie dafür höheres, noch leicht feuchtes Gras, das schön kühlt. Und dort wälzt sie sich auch sehr gerne, um auch den sonnenwarmen Rücken abzukühlen.

Andere Hunde (nicht nur Retriever, aber diese tun es oft besonders gerne) wälzen sich auch gerne in Schlamm oder Pfützen, um sich am ganzen Körper abzukühlen.

Wie reagiert man, wenn Hunde sich wälzen?

Wälzt sich dein Hund in seinem Körbchen, auf dem Teppich, im Bett oder auf dem Sofa, dann lass ihm ruhig die Freude. Wohliges Wälzen gehört zum Hundsein einfach dazu.

Es gibt aber zwei Ausnahmen, bei denen ich das Wälzen abbrechen würde;

Zum einen: Wie bei „Grund 2“ beschrieben heischen manche Hunde damit um Aufmerksamkeit. Damit das Verhalten sich nicht immer mehr verstärkt, kann man es hier ignorieren oder abbrechen.

Zum anderen: Will der Hund sich gerade in stinkendem Kot wälzen, breche ich natürlich ab. Wer möchte schon einen verklebten, stinkenden Hund nach Hause transportieren und aufwändig baden? Einige besonders penetrante Gerüche wie Fuchskot sind sogar nach einem Bad mit Shampoo noch wahrnehmbar – das muss nun wirklich nicht sein, so gern der Hund es auch möchte.

Zum Abbruch nutze ich ein Abbruchsignal („Nein“ oder was auch immer man verwenden möchte), das ich bereits vom Einzug des Hundes an systematisch übe. Genau für solche Situationen.

Ein zuverlässiger Abruf ist ebenfalls sehr hilfreich. So kann man den Hund nicht nur abrufen, wenn er gerade zum Wälzen ansetzt, auch in vielen anderen Situationen ist der Rückruf extrem wichtig für Hund und Halter.

Fazit: Wälzen ist (meistens) völlig normal und problemlos

Es gibt Hundetypen, die wälzen sich gerne und oft. Das muss überhaupt nicht bedenklich sein. Fast alle der oben erwähnten Gründe sind harmlos. Wälzen gehört zur Hundesprache und zum Hundeverhalten einfach dazu.

Das Wälzen in Kot sollte man natürlich abbrechen. Und wenn ein Verdacht besteht, dass der Hund kein normales Verhalten zeigt oder sich wegen Juckreiz wälzt, ist ein Gang zum Tierarzt sinnvoll.

Hunde aus dem Ausland: was beachten?

Hunde aus dem Ausland

Soll ein Hund bei dir einziehen, der aus Spanien, Rumänien oder einem anderen Land stammt? Hunde aus dem Ausland stellen oft besondere Anforderungen an ihre Halter, können aber auch sehr unkomplizierte Mitbewohner sein. Was davon zutrifft, hängt in allererster Linie von einer seriösen Tierschutzorganisation ab, die den passenden Hund mit dem passenden Halter zusammenbringt.

Wir geben dir Tipps, worauf du bei Hunden aus dem Ausland achten solltest, wie du den richtigen Hund findest und was in den ersten Wochen nach der Ankunft des Hundes wichtig ist.

Wie leben die Hunde im Ausland?

Hunde aus dem Ausland leben dort oft in großen Sheltern. Das sind tierheimähnliche Einrichtungen, in denen aber oft viel schlechtere Bedingungen herrschen als wir das von unseren Tierheimen kennen: Viele Hunde, wenig Personal, schlechte Versorgung, kaum Zeit für die Tiere.

Auslandshunde im Shelter

Klar also, dass hier in vielen Fällen keine Möglichkeit besteht, die Hunde genau einzuschätzen. Weder weiß man, ob sie das Leben im Haus kennen, wie sie außerhalb der Shelter-Situation reagieren oder wie sie mit Katzen oder Kindern verträglich sind.

Einige der Hunde waren Straßenhunde, die über lange Zeit frei lebten. Andere wurden ausgesetzt, wurden von Jägern ausgemustert oder wurden aus schlechter Haltung befreit. Das hinterlässt Spuren beim Hund, die einige Hunde schnell überwinden, andere aber ihr Leben lang mit sich tragen.

Den richtigen Hund aus dem Ausland finden

Einen Hund aus dem Ausland wie Spanien oder Rumänien aufzunehmen, kann völlig problemlos laufen. Allerdings sollte man überlegt an die Sache herangehen.

Hast du keine sehr große Hundeerfahrung und möchtest sicher gehen, dass der Hund in dein Leben passt, haben wir drei Tipps für dich:

  • Pflegestelle statt Direktadoption: Seriöse Tierschutzorganisationen arbeiten mit einem Netz aus Pflegestellen, die Hunde aus dem Ausland aufnehmen, einschätzen und an passende Halter vermitteln. Mehr dazu kannst du weiter unten nachlesen.
  • Beschreibung wichtiger als Bild: Natürlich muss ein Hund dich auch optisch ansprechen. Viel wichtiger ist aber, dass der Hund vom Wesen her zu dir passt. Versuche deshalb, dich nicht zu stark von optischen Vorlieben leiten zu lassen.
  • Nicht aus Mitleid kaufen: Seriöse Organisationen beschreiben die Hunde realistisch, ohne emotionale Druckmittel („Rette mich, sonst werde ich eingeschläfert“). Sonst können Mitleidskäufe entstehen, die weder für den Hund noch den Halter gut sind. Auch über die Aufnahme eines Hundes, der sehr Schlimmes erlebt hat, wird oft aus Mitleid entschieden. Dabei bringen gerade diese Hunde oft Verhaltensprobleme mit. Kommt der Halter mit einem bissigen oder sehr ängstlichen Hund dann nicht zurecht, ist auch keinem gedient.

Hunde aus dem Ausland: „Direktimport“ oder Pflegestelle?

Wenn du einen Hund aus dem Ausland aufnimmst, hast du zwei Möglichkeiten: Einen Hund aufzunehmen, der zunächst zu einer Pflegestelle reist und den du dort besuchen kannst. Oder einen Hund direkt aus dem Ausland zu adoptieren.

Pflegestelle als Vermittler und erfahrene Zwischenstation

Pflegestellen sind erfahrene Hundehalter, die Hunde aus dem Ausland vorübergehend bei sich aufnehmen.

  • Pflegestellen im Ausland: Einige Vereine arbeiten bereits in Rumänien oder anderen Ländern mit Pflegestellen zusammen. Die Hunde lassen sich dadurch bereits dort vor Ort besser einschätzen und lernen bestenfalls schon die Leine und das Leben im Haus kennen.
  • Pflegestellen im Inland: Bei einer Pflegestelle in deiner Nähe hast du den Vorteil, dass du den Hund vorher besuchen und ihn kennenlernen kannst.

Vorteile der Aufnahme eines Hundes von einer Pflegestelle:

  • Du kannst den Hund vorher besuchen und schauen, ob die Chemie stimmt.
  • Die Pflegestelle kann einschätzen, zu welchem Halter dieser Hund passt.
  • Wichtige Punkte lassen sich vorher schon abklären, z. B. wie der Hund auf Kinder reagiert, ob er starken Jagdtrieb hat, ob er vermutlich gut alleine bleiben kann oder wie er mit anderen Hunden klarkommt.

Hund direkt aus dem Ausland übernehmen

Bei der Aufnahme eines Hundes aus dem Ausland nimmst du den Hund in der Regel direkt in Empfang, wenn er aus Rumänien, Spanien oder einem anderen Land ankommt.

Diese Voraussetzungen sollten zutreffen, wenn du einen Hund direkt aus dem Ausland aufnimmst:

  • Hundeerfahrung nötig: Nach dem langen Transport und durch den „Kulturschock“ bei der Ankunft sind die Hunde oft sehr verstört. Viel Fingerspitzengefühl, Geduld und auf jeden Fall eine gewissen Hundeerfahrung sind nötig, um damit souverän umgehen zu können.
  • Flexibilität ist Grundvoraussetzung: Bei einem Auslandshund musst du flexibel auf alles reagieren, was kommt. Klappen Stubenreinheit, Gassigehen oder Alleinebleiben nicht, oder möchte der Hund sich anfangs nicht gern anfassen lassen, ist Flexibilität gefragt. Eine schlechte Idee ist es, wenn diese Dinge nach einer gewissen Zeit klappen MÜSSEN, weil kein Plan B möglich ist.
  • Keine speziellen Anforderungen an den Hund: Hat man besondere Anforderungen, sollte man einen Hund besser vorher kennenlernen. Zum Beispiel wenn der Hund mit Kleinkindern zusammenleben soll, friedlich zu Katzen sein soll oder mit zur Arbeit kommen soll. Denn was tun, wenn der Hund aus dem Ausland diese Anforderungen nicht erfüllen kann?

Hunde aus dem Ausland: Die Basics zur Sicherung in den ersten Wochen

Jetzt kommt eines der wichtigsten Themen in Bezug auf Auslandshunde: die Sicherung.

Immer wieder kommt es leider vor, dass Hunde kurz nach ihrer Ankunft entlaufen. Vor allem in den ersten Wochen, bis man den Hund sehr gut einschätzen kann, ist es wichtig, lieber doppelt und dreifach zu sichern.

Hier einige Tipps zur Sicherung von Hunden, die weder dich noch ihr neues Umfeld kennen:

  • Nutze bei Spaziergängen immer ein Sicherheitsgeschirr, aus dem der Hund sich auch in Panik nicht herauswinden kann.
  • Besonders sicher ist es, anfangs eine zusätzliche Leine an einem Bauchgurt zu befestigen. So ist es kein Drama, wenn dir die Leine kurz aus der Hand rutscht.
  • Denke auch im Garten an eine Sicherung. Herkömmliche Gartenzäune mit 1,20 oder 1,40 m Höhe sind für Hunde oft problemlos überwindbar.
  • Lässt sich der Hund anfangs nicht gerne anfassen oder anleinen, kann es helfen, in den ersten Tagen das Geschirr mit einer kurzen Hausleine am Hund zu lassen, bis er sich an dich gewöhnt hat.

Welche Probleme kann es mit Auslandshunden geben?

Nimmst du einen Hund von einer Pflegestelle auf, lassen sich viele Probleme schon ausschließen. Bei einer Direktadoption kommen folgende Punkte öfter vor. Wichtig ist es, sich vorher klar zu machen, womit man umgehen kann und was absolut nicht in den Alltag passt.

Es ist absolut legitim, es sich einfach zu machen!

Viel zu oft landen Hunde im Tierheim, weil der Halter einen schwierigen Hund „retten“ wollte und sich damit übernommen hat.

Futter verteidigen

Viele Hunde aus dem Ausland mussten hungern, wurden von Futterstellen unsanft vertrieben oder sich um ihr Futter mit anderen Hunden streiten. Es kann daher vorkommen, dass Auslandshunde anfangs sehr gierig sind und ihr Futter verteidigen.

Oft legt sich das nach einiger Zeit, wenn der Hund merkt, dass es täglich und immer zur gleichen Zeit ausreichend Futter gibt und ihm niemand das Futter streitig macht. Ansonsten trainiert man am besten positiv, dass eine Annäherung des Menschen an das Futter etwas Gutes ist, zum Beispiel indem man, wenn der Hund frisst, noch etwas besonders Gutes wie ein Stück Wurst dazulegt. Im Zweifelsfall unter Anleitung eines Trainers, wenn der Hund eine starke Futteraggression zeigt.

Anpassung an das Leben im Haus und das enge Zusammenleben mit Menschen

Einige Hunde aus dem Ausland kennen es nicht, eng mit Menschen zusammenzuleben. Vielleicht waren sie lange im ausländischen Tierheim mit wenig Menschenkontakt, waren Straßenhunde oder waren Hofhunde, die nicht ins Haus durften.

An das Haus gewöhnen sich die meisten Hunde innerhalb kurzer Zeit und werden auch gut stubenrein (einige sofort, bei einigen muss man trainieren).

Es kann außerdem vorkommen, dass Hunde vom ständigen Zusammensein mit Menschen verunsichert und überfordert sind, weil sie es nicht kennen. Gib dem Hund also unbedingt Zeiten und genug Raum, sich zurückzuziehen, wenn er das möchte. Suchst du einen Hund, der gerne kuschelt und Nähe zulässt? Dann ist eine Direktadoption eine schlechte Idee. Ich bin selber erfahrene Pflegestelle und hatte schon alle Varianten: Hunde, die geradezu nach der lange entbehrten Zuneigung lechzten. Und Hunde, die ihr ganzes Leben lang immer nur kurz gestreichelt werden wollten, aber nie zu richtigen Kuschlern wurden.

Ängstliche Hunde aus dem Ausland

Hier muss man unterscheiden: Etwas ängstlich sind viele Hunde. Die meisten können mit Training, Geduld und indem man den Hund nicht überfordert, aber auch nicht in Watte packt, mit der Zeit mit jeder Alltagssituation klarkommen.

Echte „Angsthunde“ sind etwas anderes.

Hat ein Hund entweder in seiner Welpenzeit, also in der wichtigen Prägephase, gar keine Kontakte zu Menschen gehabt oder hat er sehr schlechte, traumatische Erfahrungen mit Menschen gemacht, bleibt er unter Umständen sein Leben lang ängstlich, aggressiv oder nicht gut anfassbar. Das überfordert fast alle Halter (selbst erfahrene Pflegestellen) und sollte von Vornherein durch eine umsichtige Vermittlung und Auswahl des Hundes ausgeschlossen werden.

Denn leider sitzen genau solche Fälle heute zunehmend als nicht mehr vermittelbare Langzeitinsassen in deutschen Tierheimen!

Schwierige Rassen: Herdenschutzhunde & Co

Bei der Rasse solltest du genau hinsehen. Es spricht für gute Organisationen, wenn sie in der Beschreibung darauf hinweisen, wenn in dem Hund ein Herdenschutzhund stecken könnte.

Herdenschutzhund: Kaukasischer Owtscharka

Herdenschutzhunde sind große, mutige und eigenständige Hunde und alles andere als Befehlsempfänger. Die Aufnahme eines Herdenschutzhundes aus dem Ausland kann problematisch sein, da diese Hunde speziell dafür gezüchtet wurden, Vieh vor Raubtieren zu schützen, und deshalb oft ein starkes Territorialverhalten und einen hohen Schutzinstinkt haben. Dies kann zu Schwierigkeiten in der Anpassung an eine städtische oder häusliche Umgebung führen.

Welche Rolle spielt das Herkunftsland?

Das Herkunftsland kann bei Hunden aus dem Ausland eine wichtige Rolle spielen, da unterschiedliche Länder unterschiedliche Herausforderungen und Hintergründe für die Hunde mit sich bringen können.

Hunde aus Rumänien

Hunde aus Rumänien kommen oft aus sehr harten Bedingungen, wie überfüllten Tierheimen oder Straßensituationen, in denen wenig soziale Prägung auf Menschen stattfindet. Sie könnten aufgrund von schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit Misstrauen und Angst gegenüber Menschen zeigen.

Auch hier gibt es aber sehr freundliche Hunde, die ideale Familienhunde sind. Man muss aber sehr genau hinschauen und den Hund am besten bei einer Pflegestelle live kennenlernen.

Hunde aus Spanien

In Spanien hat sich in den letzten Jahren viel in Sachen Tierschutz getan. Viele Tierheime arbeiten ähnlich wie hierzulande und bereiten die Hunde schon gut auf ihr neues Zuhause vor.

In Spanien gibt es aber speziell das Problem von ausgesetzten Jagdhunden, Galgos und Podencos, die nach der Jagdsaison oft herrenlos aufgefunden werden. Diese Hunde haben häufig ein sanfteres Temperament als Straßenhunde, sind aber oft dennoch traumatisiert und bringen in vielen Fällen einen starken Jagdtrieb mit.

Hunde aus Spanien: Galgo

Hunde aus dem Ausland: So gehst du nach der Ankunft richtig vor

Wenn du erwägst, einen Hund aus dem Ausland aufzunehmen, gibt es einige wichtige Aspekte, die du beachten solltest:

  • Zeit lassen zum ankommen: In den ersten Tagen solltest du noch nichts einplanen. Der Hund muss erst einmal ankommen. Je nach Ängstlichkeit und Charakter kann man erste kleine Spaziergänge machen, Besucher sollten in dieser Zeit noch nicht vorbeikommen. Es kann sein dass die Hunde direkt nach der Ankuft aus dem Ausland erst einmal nur schlafen wollen. Oft träumen die Hunde dann auch viel und müssen die Umstellung erst einmal verarbeiten.
  • Safety first! Sicherung ist lebenswichtig: Wie oben beschrieben ist in den ersten Wochen bis Monaten eine besonders gute Sicherung des Hundes, z. B. mit einem Sicherheitsgeschirr, sehr wichtig, bis du den Hund genau einschätzen kannst und eine Bindung zwischen dir und dem Hund da ist.
  • Hausregeln konsequent umsetzen: Auch (oder gerade) für Neuzugänge sollten Hausregeln von Anfang an gelten. Hier ist weniger mehr: Also lieber wenige Regeln, die dir aber sehr wichtig sind, als unzählige Regeln, die einfach „aus Prinzip“ gelten sollen. Übrigens ist es kein Problem, wenn der Hund auf das Sofa oder Bett darf, solange er die Nähe zum Menschen gut ertragen kann oder sogar sucht und diese Plätze nicht verteidigt.
  • Anpassung an die neue Umgebung: Bereite dich darauf vor, dass der Hund Zeit brauchen wird, um sich an seine neue Umgebung und den Lebensstil anzupassen. Geduld und behutsame Eingewöhnung sind hierbei Schlüssel zum Erfolg.
  • Training und Sozialisation: Viele Hunde aus dem Ausland haben nicht die Sozialisation erfahren, die sie benötigen. Ein professioneller Hundetrainer kann dir helfen, Verhaltensprobleme zu adressieren und deinem neuen Familienmitglied das Einleben zu erleichtern.
  • Langfristige Verpflichtung: Bedenke, dass die Aufnahme eines Hundes eine langfristige Verantwortung ist. Stelle sicher, dass du die Zeit, Ressourcen und das Engagement hast, um für das Wohlbefinden des Hundes über viele Jahre hinweg zu sorgen und flexibel auf mögliche Probleme mit dem Hund zu reagieren.

Indem du diese Punkte beachtest, kannst du deinem neuen Hund helfen, ein glückliches und gesundes Leben in seinem neuen Zuhause zu führen.

Hundenamen mit Bedeutung: über 100 Namen für Hunde

Hundenamen mit Bedeutung

Hundenamen mit Bedeutung sind gefragt wie nie. Spätestens wenn einem der zehnte Balu und die fünfte Bella über den Weg gelaufen sind, ist klar: Der eigene Hund soll einen einzigartigen Hundenamen bekommen. Dabei soll der Name natürlich auch gut klingen und sich gut rufen lassen.

Wir geben dir hier Hundenamen mit der jeweiligen Bedeutung an. So kannst du einen Namen auswählen, der genau zu deinem Hund passt, egal ob ein Welpe einziehen soll oder du einen Hund aus dem Tierschutz übernimmst, der einen neuen Namen haben soll. Geschmäcker sind hier (zum Glück) verschieden. Wir haben einige Namen herausgesucht, die uns persönlich sehr gut gefallen und wie wir selber einen Hund nennen würden. Vielleicht hast du ja einen ähnlichen Geschmack wie wir und findest einen Namen, der perfekt zu dir und deinem Vierbeiner passt! 😊

Hundenamen mit der Bedeutung „Glück“

Namen, die Glück bedeuten oder damit assoziiert werden, können für Haustiere eine schöne Bedeutung haben. Sie werden oft gewählt, wenn das Tier besonderes Glück hatte, beim neuen Besitzer zu landen, zum Beispiel weil der Hund aus dem Ausland oder aus dem Tierheim kommt oder eine unschöne Vorgeschichte hat.

Hier sind 25 Vorschläge für Hundenamen mit der Bedeutung „Glück“, die aus verschiedenen Sprachen und Kulturen stammen:

Wir haben die Namen absichtlich nicht nach Hündinnen und Rüden gegliedert, denn viele lassen sich als Unisex-Namen nutzen. Viel Spaß beim Stöbern!

  • Allegra – Bedeutung „fröhlich“ (italienisch, lateinisch)
  • Asher – bedeutet auf Hebräisch glücklich oder gesegnet
  • Ayo – heißt in verschiedenen Sprachen „fröhlich“ oder „okay“
  • Beatrix – bedeutet „die Glückbringende“ oder „die Beglückende“
  • Bingo – Glück im Spiel? Oder ein fröhlicher Name für einen Hund
  • Bliss – englisch für Wonne oder Glückseligkeit
  • Chance – steht für die Möglichkeit von Glück und günstigen Zufällen
  • Chara – Freude, Wonne (aus dem Griechischen)
  • Clover – Klee (englisch) als Symbol für Glück
  • Felicity – bedeutet Glück und Zufriedenheit
  • Felix – bedeutet glücklich oder erfolgreich
  • Fortune – Bedeutet Glück und könnte ein passender Name für ein glücklich gerettetes Tier sein
  • Fortuna – die Göttin des Glücks
  • Gale – bedeutet fröhlich oder lustig (altenglisch)
  • Gil – Jubel, Freude (hebräisch)
  • Karma – Schicksal
  • Keiko – bedeutet auf Japanisch so viel wie „glückliches Kind“, außerdem ist der Name auch aus Star Trek bekannt
  • Leda – die Glückliche (aus dem Griechischen)
  • Lucky – Ein klassischer Name für ein glückliches Tier
  • Mojo – Glücksbringer, magisches Amulett
  • Onni – das finnische Wort für Glück
  • Rina – Hebräisch für Freude / Singen
  • Tisha – Kurzform des Namens Leticia, der „Freude“ bedeutet
  • Trixie / Trixi – Kurzform von Beatrix (siehe oben)
  • Yuki – Japanisch für „Glück“, aber auch für „Schnee“

15 weitere Namen rund um Spaß, Freude und Tanzen, die im weiteren Sinne ebenfalls mit der Bedeutung „Glück“ in Verbindung stehen (und uns vom Klang her alle sehr gut gefallen!):

  • Hundenamen Bedeutung GlückBoogie
  • Dancer
  • Disco
  • Fly
  • Funny
  • Happy
  • Jay
  • Jive
  • Joy
  • Joyce
  • Mambo
  • Merry
  • Party
  • Samba
  • Tango

Hundenamen mit Bezug zur Natur

Mit unseren Hunden sind wir viel in der Natur unterwegs. Hundenamen mit einer Bedeutung, die etwas mit Pflanzen, Wald oder Natur zu tun hat, gefallen uns persönlich deshalb besonders gut.

Hier sind Ideen für Hundenamen mit Bedeutungen, die mit Blumen, Wald oder der Natur zu tun haben. Hier haben wir viel mehr Namen für Hündinnen als für Rüden gefunden – warum auch immer 😊

Für Hündinnen:

  • Alyssa – Alyssum ist der lateinische Name für das Steinkraut
  • Björk – Birke (isländisch)
  • Coco – Kokos, Kokosalme (englisch)
  • Daisy – Gänseblümchen (englisch)
  • Flora – Blume (lateinisch)
  • Funda – Heidekraut (türkisch)
  • Ginger – Ingwer (englisch)
  • Hazel – Hasel, Haselnuss (englisch)
  • Heather – Heidekraut (englisch)
  • Iva – Weide (bulgarisch)
  • Ivy – Efeu (englisch)
  • Jola – Veilchen (von mittelalterlich ‚Yolanda‘)
  • Jasmin – nach der Jasmin-Blüte
  • Lily / Lilly – Lilie (englisch)
  • Lina – Palme (arabisch)
  • Mali – Jasmin, Blüte (thailändisch)
  • Mulan – Magnolie (chinesisch)
  • Peach / Peaches – Pfirsich (englisch)
  • Rasha – Gazelle (persisch)
  • Ruby – Rubin (englisch)
  • Rosa, Rosalie, Rose oder Rosi – wie die Rose
  • Sakura – Kirschblüte (japanisch)
  • Silva – Wald (lateinisch)
  • Tilia – Linde (lateinisch)
  • Tuhka – Esche (finnisch)
  • Tulip – Tulpe (englisch)
  • Willow – Weide (englisch)
  • Zahra – Blüte (arabisch)

Für Rüden:

  • Asco – Esche (altdeutsch von germanisch ‚asc‘)
  • Elon, Alon – Eiche (hebräisch)
  • Lian – chinesisch: „Lotusblume“

Unisex (passen zu Rüden und Hündinnen):

  • Apple – Apfel (englisch)
  • Cherry – Kirsche (englisch)
  • Kiri – Rinde (Maori)
  • Kiku – Chrysantheme (japanisch)
  • Kiwi – wie die Frucht
  • Kukka – Blume (finnisch)
  • Momo – Pfirsich (japanisch)
  • Namu – Baum, Wald (koreanisch)
  • Peanut – Erdnuss und ein häufig gebrauchter Kosename auf Englisch
  • Pebbles – Kieselsteine (englisch)
  • Poppy – Mohnblume (englisch)
  • River – Fluss (englisch)
  • Robin – Rotkehlchen (englisch)
  • Tammi – Eiche (finnisch)
  • Sky – Himmel (englisch)
  • Storm – Sturm (englisch)
  • Pepper – Pfeffer (englisch)
  • Saku – Blüte (japanisch)
  • Vita – wie das Leben

Hundenamen mit der Bedeutung „schön“ oder „Schönheit“

Der eigene Hund ist natürlich immer der Schönste!

Hundenamen

Kein Wunder, dass Hundenamen wie Bella (italienisch: Die Schöne) so beliebt sind.

Aber es gibt noch viele andere Hundenamen, deren Bedeutung ebenfalls eng mit der Schönheit oder der Liebe verbunden ist. Wir haben 10 Namen für Hündinnen und 10 Namen für Rüden herausgesucht, die uns sehr gut gefallen und deren Bedeutung mit dem Begriff der Schönheit (zumindest im weitesten Sinne) zu tun hat.

Für Hündinnen:

  • Aphrodite
  • Aurora
  • Fiona (Gälisch, bedeutet „weiß“ oder „hell“, oft mit Schönheit verbunden)
  • Freya (Göttin der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit)
  • Grace (englisch für Anmut)
  • Keira (Irisch für „dunkelhaarig“ und oft mit dunkler Schönheit assoziiert, perfekt für dunkle Hündinnen)
  • Mila (slawisch für lieblich)
  • Naomi (Hebräisch für „meine Freude“, „meine Schönheit“)
  • Tara (Sanskrit für „Stern“, Symbol für leuchtende Schönheit)
  • Venus

Für Rüden:

  • Adonis
  • Apollo
  • Amor
  • Casanova
  • Eros
  • Jamal (arabisch für Schönheit)
  • Milos (slawisch „liebenswert“)
  • Ravi (indisch für Sonne oder strahlende Schönheit)
  • Sami oder Samu (bedeutet erhaben oder edel)
  • Zayn (arabisch für Anmut)

Hundenamen mit Bedeutung Gefährte, Freunde oder Treue

Was liegt näher, als einem Hund einen Namen zu geben, der eng mit dem verbunden ist, was Hunde ausmacht: Wir haben Namen rund um die Treue herausgesucht. Diese Hundenahmen haben Bedeutungen, die mit den Begriffen Treue, Freund oder Gefährte zusammenhängen:

Für Hündinnen:

  • Amity (englisch für Freundschaft)
  • Ashana (persisch: beste Freundin)
  • Dakota (Sioux: „freundlich“ oder „verbündet“)
  • Faith (Englisch) – Bedeutet „Glaube“, im Sinne von Vertrauen und Treue.
  • Milena (lateinisch: „die Treue“)
  • Mina (Kurzform von Wilhelmina, was „Schutz durch Entschlossenheit“ oder in einem weiteren Sinne „treue Beschützerin“ bedeutet)
  • Nadira (Arabisch: „selten“ oder „kostbar“, passend für einen geschätzten Gefährten)
  • Sahiba (Indisch: „Freundin“ oder „Gefährtin“)

Für Rüden:

  • Alwin (Bedeutung: „edler Freund“)
  • Amico / Amigo (italienisch / spanisch für Freund)
  • Buddy (englisch: Kumpel)
  • Edwin (Bedeutung: „treuer Freund“)
  • Fido (vom lateinischen „fides“ = Treue)
  • Kaleb / Caleb (biblischer Name, der für Treue steht)
  • Samir (arabisch: „Gefährte in nächtlichen Gesprächen“)

Fazit: Einzigartige und individuelle Hundenamen sind Namen, die eine Bedeutung haben

In diesem Blogtext haben wir eine Reise durch die Welt der Hundenamen unternommen, die nicht nur einzigartig klingen, sondern auch tiefgreifende Bedeutungen tragen. Von Namen, die Glück symbolisieren, über solche, die unsere Liebe zur Natur widerspiegeln, bis hin zu Bezeichnungen, die Schönheit und Liebe ausdrücken, sowie Namen, die die unerschütterliche Treue und die Rolle des Hundes als Gefährten unterstreichen. Die Auswahl des perfekten Namens für deinen vierbeinigen Freund ist eine persönliche Reise, die die einzigartige Persönlichkeit und die besondere Verbindung, die du mit deinem Hund teilst, widerspiegeln sollte.

Wir verstehen, dass der Name, den du wählst, nicht nur ein Label ist, sondern eine Erweiterung der Identität deines Hundes und ein Spiegelbild eurer Beziehung. Deshalb sollte der Name nicht nur schön klingen, sondern auch zu deinem Hund passen und ihn in seiner Einzigartigkeit ehren. Dieser Blogtext bietet dir eine Fülle von Anregungen und Ideen, die dir helfen können, diesen besonderen Namen zu finden, der genau das ausdrückt, was deinen Hund für dich so besonders macht.

Lass dich gerne von den vorgestellten Namen inspirieren und finde den perfekten, der die Essenz deines treuen Freundes einfängt und eure Bindung für immer besiegelt. Es würde uns riesig freuen, wenn ein Hund aufgrund unserer Vorschläge einen einzigartigen Namen erhält!

Lust auf mehr Hunde-Wissen? Dann lies gerne hier weiter:

Hündin rammelt: Was steckt dahinter?

Hündin rammelt andere Hunde

Wenn Hunde rammeln, denken viele Menschen zunächst an eine sexuell motivierte Handlung. Aber was, wenn die Hündin rammelt? Das passt nur schlecht zu dieser Erklärung und führt deshalb oft zu Fragen.

Wir klären heute, welche Ursachen es haben kann, wenn eine Hündin rammelt, und wie man in den entsprechenden Situationen richtig reagiert.

Gründe, warum Hunde rammeln

Hunde rammeln aus unterschiedlichen Motiven, denn rammeln ist nicht nur mit dem Geschlechtsakt verbunden. Das sind die häufigsten Gründe, warum Hunde bei Menschen, Hunden oder Gegenständen aufreiten. Sie können auch die Ursache dafür sein, dass eine Hündin rammelt.

Sexuelle Motivation

Denkt man an Rammeln als Sexualverhalten, hat man natürlich direkt den Rüden vor Augen, der die Hündin besteigt. Und tatsächlich kommt dies oft bei Rüden, vor allem bei jungen oder stark sexuell motivierten Rüden, vor.

Viele Hundebesitzer berichten aber auch, dass in der Phase der Läufigkeit manchmal auch die Hündin rammelt. Zwei läufige Hündinnen, die sich mögen, rammeln sich bisweilen auch gegenseitig.

Wenn du dich also wunderst, warum deine Hündin in der Läufigkeit rammelt: Das kann völlig normal sein und dem Abbau von Stress und sexueller Spannung dienen.

Dominanzverhalten oder aggressives Verhalten

Rammelt ein Hund andere Hunde oder Menschen, spricht man oft sehr schnell von „dominantem Verhalten“. Allerdings ist Dominanz bei Hunden eher ein Zeichen von Überlegenheit und wird oft von souveränen, selbstbewussten Hunden gezeigt. Rammeln zeigen oft aber auch unsichere Jungrüden (seltener auch Hündinnen), die ihre Grenzen austesten, bei denen die pubertären Hormone überschäumen oder die „auf dicke Hose machen“ möchten.

Wenn eine erwachsene Hündin rammelt, ist das aber oft ernster einzuschätzen und manchmal ein „Test“ wie der andere reagiert und ob der andere Hund sich unterordnet. Daraus können ernsthafte Auseinandersetzungen entstehen.

Übersprungshandlung, Aufregung oder Stressabbau

Rammeln ist für Hunde auch eine Möglichkeit, sich selbst zu beruhigen und um Energie und Stress abzubauen. Wenn deine Hündin rammelt, wenn sie in aufregende Situationen kommt, oder wenn sie nach einem sehr anstrengenden Tag häufiger rammelt, dann kann das auf Überforderung oder Stress hindeuten. Auch bei Hunden aus dem Ausland oder Hunden aus dem Tierheim, oder wenn ein Zweithund einzieht, kann es in den ersten Tagen durch die Umstellung vermehrt zu solchem stressbedingten Verhalten kommen.

Dabei sollte man nicht vergessen, dass Übernervosität auch medizinische Gründe haben kann (beispielsweise Schilddrüsenprobleme). Tritt das Verhalten plötzlich auf und geht auch mit anderen Verhaltensauffälligkeiten einher, sollte der erste Weg zum Tierarzt führen.

Typische Übersprungshandlungen bei Treffen mit anderen Hunden sind oft auch, dass sich die Hunde wälzen oder dass sie betont uninteressiert am Boden schnüffeln.

Spielverhalten

Manchmal ist Rammeln einfach ein Teil des Spielverhaltens. Es kann eine spielerische Geste sein, die zeigt, dass der Hund Spaß hat und interagieren möchte. Dies ist besonders bei jungen Hunden häufig zu beobachten.

Solange alle beteiligten Hunde damit einverstanden zu sein scheinen, die Hunde sich am besten auch schon gut kennen und niemand gestresst oder verängstigt ist, gibt es normalerweise keinen Grund zur Sorge.

Erlerntes Verhalten

Schließlich kann Rammeln auch ein erlerntes Verhalten sein. Wenn ein Hund merkt, dass er durch Rammeln Aufmerksamkeit oder eine Reaktion von Menschen oder anderen Hunden bekommt, kann er dieses Verhalten wiederholen. Es ist wichtig, auf unerwünschtes Rammeln konsequent zu reagieren, ohne es ungewollt zu verstärken.

Wenn die Hündin rammelt: Wie reagiert man auf das Rammeln?

Hundebesitzer sind zunächst oft verunsichert, wenn eine Hündin rammelt. Man sollte sich hier bewusst machen, dass Rammeln eine normale Verhaltensweise bei Hunden ist, die aber (außer bei rein spielerischem, kurzem Aufreiten) auch problematisch sein kann.

Hier sind unsere Tipps, wie man am besten reagierte, wenn Hunde und im speziellen Hündinnen anfangen zu rammeln.

Ursache abklären

Schritt Nummer Eins sollte immer sein, die Gründe herauszufinden, warum die Hündin rammelt. Zeigt ein Hund plötzlich neue Verhaltensweisen oder rammelt deine Hündin sehr häufig, dann solltest du diese wichtigen Punkte in deine Überlegungen einbeziehen:

  • Ist deine Hündin noch ein Welpe oder gerade in der Pubertät? Dann lies unten weiter, warum das Verhalten in dem Fall meist unproblematisch ist (aber kontrolliert werden sollte).
  • Plötzliche Verhaltensänderungen können medizinische Gründe wie Schilddrüsenprobleme haben. Es kann sinnvoll sein, wenn du medizinische Ursachen beim Tierarzt abklären lässt.
  • Ein Hundetrainer kann helfen, die Ursache für das Verhalten herauszufinden, wenn du dir nicht sicher bist, wie es zu bewerten ist.

Hündin rammelt andere Hunde

Wenn deine Hündin andere Hunde rammelt, solltest du das Verhalten immer unterbinden. Auch wenn eine Hündin im Bekanntenkreis deinen Hund rammelt oder immer wieder an ihm aufsteigt, ist das kritisch zu betrachten.

Sobald einer der Hunde sich in der Situation sichtlich unwohl fühlt, der Stress- und Energielevel merklich ansteigt oder einer der Hunde eine steife, bedrohliche Körpersprache zeigt, breche ich jedes Aufsteigen immer ab, indem ich meine Hündin zu mir rufe. Ansonsten kann daraus eine Auseinandersetzung entstehen.

Zudem birgt es für kleine, kranke oder alte Hunde eine echte Verletzungsgefahr, wenn größere, schwere Hunde aufreiten.

Ausnahme: Es geschieht immer nur kurz, mit einer „weichen“ Körpersprache zwischen zwei Hunden, die sich kennen und mögen. Dann kann es durchaus Teil eines freundlichen Spiels sein. Längeres Aufreiten, Klammern, richtige Rammelbewegungen oder eine steife Körpersprache zählen jedoch nie zum Spielverhalten.

Hündin rammelt Kissen oder Gegenstände

Wenn deine Hündin sich Gegenstände sucht, an denen sie sich durch Rammeln abreagieren kann, weist das immer darauf hin, dass sie Stress hat.

Vielleicht gab es in letzter Zeit zu viel Action und Aufregung? Gab es eine Änderung bei euch wie einen Umzug, ein neues Familienmitglied oder viel Besuch?

In dem Fall sorge ich für mehr Ruhe, ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, viel Schlaf und eine gute Balance zwischen Auslastung durch lange Spaziergänge und konzentrierte Beschäftigung für das Köpfchen.

Hündin rammelt dich oder andere Menschen

Menschen zu rammeln, sollte für jeden Hund tabu sein. Wenn es aus Unsicherheit und Stress erfolgt, sollte die Hündin sich nicht angewöhnen, dass dies eine geeignete Methode ist, um Stress abzubauen. Erfolgt es, um den Menschen zu dominieren, zu maßregeln oder um Aufmerksamkeit zu erhalten, ist es genauso unerwünscht.

Deshalb sollte es unabhängig von der Ursache selbstverständlich sein, das Rammeln bei sich selbst und bei Besuchern oder Familienmitgliedern immer abzubrechen. Das muss nicht mit Strenge erfolgen, sollte aber ruhig, sofort und konsequent (also: immer, wenn der Hund es zeigt) unterbunden werden.

Läufige Hündin rammelt

In der Läufigkeit und Scheinschwangerschaft sorgen die Hormone oft auch für einen Ausnahmezustand im Gehirn. Rammelt meine Hündin in dieser Zeit, nehme ich das mit Humor. Ich lenke ihre Aufmerksamkeit auf andere Dinge um oder breche das Rammeln freundlich ab. Aber wirklich Schimpfen sollte man dann, finde ich, nicht. Allerdings ist auch wichtig, das Verhalten nicht zu bestärken.

Gut sind lange Spaziergänge (am besten in „rüdenarmen“ Gebieten), Suchspiele und Aufgaben für das Köpfchen, um den Fokus der Hündin umzulenken.

Wenn der Welpe rammelt

Ist deine Hündin noch sehr jung? Dann ist das Rammeln oft ganz anders zu betrachten. Im Jugendalter gehört das Rammeln vermutlich zu einem spielerischen Austesten und sollte ruhig und freundlich in erwünschtes Verhalten umgeleitet werden.

Rammelt eine junge Hündin andere Hunde, ist jetzt der richtige Moment, um den Umgang mit anderen Hunden zu üben und höflichere Verhaltensweisen zu etablieren. Dabei können Anleitungen durch einen Trainer sinnvoll sein.

Aber auch souveräne, selbstbewusste und nachsichtige ältere Hunde können eine gute Hilfe sein, indem sie die junge Hündin ruhig aber bestimmt in ihre Schranken weisen. Was damit nicht gemeint ist, ist die „Die machen das unter sich aus“-Mentalität! Ein aufreitender oder wild im Gesicht herumspringender Welpe kann weniger souveräne Hunde auch dazu verleiten, den Welpen aggressiv zu maßregeln. Das ist kein erwünschter Lerneffekt, denn es kann dazu führen, dass der Hund je nach Charakter entweder ängstlich anderen Hunden gegenüber wird oder lernt, dass man sich aggressiv behaupten muss.

Unser Tipp zum Weiterlesen über Hundeverhalten: Warum Hunde heulen

Wie viele Zähne haben Hunde?

wie viele Zähne haben Hunde

Wie viele Zähne haben Hunde? Und wie ändert sich die Anzahl im Laufe des Hundelebens?

In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf eine Reise durch die Welt der Hundezähne. Wir werden nicht nur erforschen, wie viele Zähne Hunde eigentlich haben, sondern auch die faszinierende Phase des Zahnwechsels bei Welpen beleuchten und auf einige grundlegende Tipps zur Zahnhygiene bei Hunden und Besonderheiten bei alten Hunden eingehen.

Grundlagen der Hundezähne

Lass uns mit den Basics beginnen: die Zähne deines Hundes. Zunächst einmal, die Anatomie: Hunde haben verschiedene Arten von Zähnen, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Da sind die Schneidezähne, klein und scharf, perfekt zum Abtrennen von Fleisch. Die Eckzähne, die langen, spitzen „Reißzähne“, sind ideal zum Festhalten der Beute. Prämolaren und Molaren dienen dem Zerkleinern und Mahlen der Nahrung.

Dadurch sind die Zähne des Hundes der erste Faktor, der für die Verdauung der Nahrung wichtig ist. Das Zerkleinern der Nahrung beeinflusst auch, wie lange ein Hund verdaut.

Gesamtanzahl der Zähne bei Hunden

Jetzt zur spannenden Frage: Wie viele Zähne hat ein Hund eigentlich? Ein ausgewachsener Hund hat insgesamt 42 Zähne. Das mag im Vergleich zu unseren 32 Zähnen recht viel erscheinen, aber denk daran, dass Hunde als Fleischfresser andere Bedürfnisse haben als wir Menschen.

Wie viele Schneidezähne, Eckzähne und Backenzähne haben Hunde?

Die insgesamt 42 Zähne beim erwachsenen Hund teilen sich auf in:

  • Schneidezähne: 12 insgesamt, jeweils 6 im Ober- und Unterkiefer.
  • Eckzähne: 4 insgesamt, jeweils 2 im Ober- und Unterkiefer.
  • Prämolaren (Vorbackenzähne): 16 insgesamt, jeweils 4 auf jeder Seite im Ober- und Unterkiefer.
  • Molaren (Backenzähne): 10 insgesamt, jeweils 2 im Unterkiefer auf jeder Seite und 3 im Oberkiefer auf jeder Seite.

Haben Hunde Weisheitszähne?

Nein, Hunde haben keine Weisheitszähne. Weisheitszähne sind ein Merkmal, das spezifisch bei Menschen vorkommt. Bei Hunden besteht der hintere Teil des Gebisses aus Molaren, die jedoch nicht den Weisheitszähnen bei Menschen entsprechen.

Dein Hund wird also nicht die gleichen Herausforderungen oder Probleme mit Weisheitszähnen erleben, die Menschen oft haben. Nach Abschluss des Zahnwechsels ist das Hundegebiss komplett.

Zahnentwicklung bei Welpen und Zahnwechsel

Jetzt wird es richtig niedlich: Wir sprechen über Welpen und ihre kleinen, spitzen Zähnchen. Hast du dich jemals gefragt, wie die Zahnentwicklung bei diesen kleinen Fellbündeln abläuft? Es ist ein spannender Prozess, der auch für dich als Hundebesitzer wichtige Informationen bereithält.

wie viele Zähne haben welpen

Erste Zähne bei Welpen

Welpen, genau wie menschliche Babys, kommen ohne sichtbare Zähne zur Welt. Ihre ersten Milchzähne brechen durch, wenn sie etwa drei bis sechs Wochen alt sind. Es ist eine Phase, die für den Welpen, aber auch für dich spannend und manchmal herausfordernd sein kann.

Wie viele Zähne hat ein Welpe?

Ein Welpe hat insgesamt 28 Milchzähne – das sind weniger als ein erwachsener Hund. Diese kleinen Zähne sind scharf und können beim Spielen manchmal ganz schön zwicken. Sie bestehen aus Schneidezähnen, Eckzähnen und Prämolaren. Molaren, die großen Backenzähne, kommen erst mit den bleibenden Zähnen.

Der Zahnwechsel bei Hunden

Der Zahnwechsel beginnt meist, wenn dein Hund etwa vier bis sieben Monate alt ist. In dieser Phase fallen die Milchzähne aus und machen Platz für die bleibenden Zähne. Dieser Prozess kann bis zum Alter von etwa sieben Monaten andauern. Bei großen Rassen ist der Zahnwechsel generell eher später abgeschlossen als bei kleinen Hunderassen.

Währenddessen kann es sein, dass du gelegentlich kleine Zähne auf dem Boden oder in seinem Spielzeug findest, dass der junge Hund viel kauen will und manchmal etwas gereizt ist, wenn die Zähnchen schmerzen. Keine Sorge, das ist ganz normal!

Umgang und Pflege während des Zahnwechsels

In dieser Zeit ist es besonders wichtig, deinen Hund gut zu unterstützen. Biete ihm geeignetes Spielzeug zum Kauen an, um den Juckreiz im Zahnfleisch zu lindern und die Entwicklung der neuen Zähne zu fördern. Achte darauf, dass die Spielzeuge sicher und für sein Alter geeignet sind. Vermeide harte Gegenstände, die seine neuen Zähne beschädigen könnten. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um mit der Zahnpflege zum Beispiel in Form von regelmäßigem Zähneputzen zu beginnen.

Wenn die Zähne altern: Zahngesundheit bei alten Hunden

Unsere Hunde haben also 42 Zähne, die bei guter Pflege ein Hundeleben lang halten. Allerdings kann es vorkommt, dass trotz bester Pflege, gesunder Ernährung und regelmäßigen Kontrollen und Zahnreinigungen beim Tierarzt Erkrankungen auftreten.

Zahnfleischentzündungen, gesplitterte Zähne oder andere Zahnerkrankungen können nötig machen, dass sogar Zähne gezogen werden müssen. Aber keine Sorge, die Heilung erfolgt normalerweise problemlos und Hunde können auch mit dem ein oder anderen fehlenden Zahn gut leben.

Selbst wenn ein Hund komplett zahnlos ist oder mehrere Zähne fehlen, können Hunde noch gut fressen. Hier eignet sich allerdings weicheres Futter. Du kannst Nassfutter füttern oder auch Trockenfutter einweichen.

Vorbeugung von Zahnproblemen

Prävention und Hundepflege sind der Schlüssel zur Erhaltung der Gesundheit deines Hundes. Das gilt für die Zahngesundheit, aber auch für viele andere Punkte: Die Ohren reinigen und kontrollieren, Fellpflege, Vorsorge-Tierarztchecks, Impfungen und eine gesunde Ernährung sind wichtig, um die Gesundheit bei Hunden zu erhalten.

Doch was gehört zur Zahnhygiene bei Hunden dazu? Regelmäßiges Zähneputzen, die richtige Ernährung und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt sind unerlässlich. Es gibt auch spezielle Kauspielzeuge und Leckereien, die helfen können, Plaque zu reduzieren und die Zahngesundheit zu fördern.

  • Regelmäßiges Zähneputzen: Das regelmäßige Zähneputzen ist der Kern der Zahnpflege bei Hunden. Es hilft, Plaque und Zahnstein zu entfernen und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen. Beginne langsam, um deinen Hund daran zu gewöhnen, und verwende eine speziell für Hunde entwickelte Zahnbürste und Zahnpasta. Menschenzahnpasta ist für Hunde nicht geeignet und kann gesundheitsschädlich sein.
  • Richtige Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Zahngesundheit. Kauartikel können dazu beitragen, die Zähne sauber zu halten, aber achte darauf, dass sie sicher und für deinen Hund geeignet sind.
  • Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen: Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen sind entscheidend, um Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dein Tierarzt kann professionelle Zahnreinigungen durchführen und dir spezifische Ratschläge für die Zahnpflege deines Hundes geben.

Zusammenfassung: Wie viele Zähne haben Hunde?

In diesem Blogbeitrag haben wir uns intensiv mit den Zähnen der Hunde beschäftigt. Die Kernfrage war:

Wie viele Zähne haben Hunde?

Die Antwort: Ein Welpe hat 28 Milchzähne. Nach dem Zahnwechsel hat ein ausgewachsener Hund insgesamt 42 Zähne. Diese setzen sich aus Schneidezähnen, Eckzähnen, Prämolaren und Molaren zusammen. Weisheitszähne gibt es nur bei Menschen, nicht bei unseren Hunden.

Wir haben den Weg von den ersten Milchzähnen bei Welpen bis hin zum Zahnwechsel beleuchtet und wichtige Informationen zur Zahnpflege und zu häufigen Zahnproblemen bei Hunden gegeben. Die Mundgesundheit deines Hundes ist ein entscheidender Aspekt seiner allgemeinen Gesundheit und sollte nicht vernachlässigt werden. Mit den richtigen Pflegemethoden und regelmäßiger Aufmerksamkeit kannst du dazu beitragen, dass dein Hund ein gesundes und glückliches Leben führt.

Was träumen Hunde? Wissenswertes zum Schlaf bei Hunden

Was träumen Hunde?

Wenn dein Hund im Schlaf mit den Pfoten zuckt, leise und hoch bellt, knurrt oder die Augen bewegt, dann hast du dich sicher auch schon gefragt: Was träumen Hunde?

Hunde träumen von ihren täglichen Aktivitäten und Erfahrungen, vermuten Wissenschaftler, und wahrscheinlich träumt dein Hund auch von dir. Aber genauso wie wir Menschen, könnten Hunde im Traum auch Erfahrungen verarbeiten, die sie beschäftigen oder sogar beunruhigen.

Die Frage, was der Hund träumt, ist deshalb nicht nur für Hundehalter faszinierend, sondern wirft auch aus wissenschaftlicher Sicht ein spannendes Licht auf das emotionale und geistige Leben unserer Hunde. Zum Weiterlesen haben wir für euch in einem weiteren Artikel auch alles über Schlafpositionen beim Hund zusammengestellt.

Schlaf bei Hunden: Träumen Hunde?

Um zu verstehen, was Hunde träumen könnten, sollten wir zuerst einen Blick darauf werfen, wie der Schlaf unserer pelzigen Freunde eigentlich funktioniert. Hunde schlafen anders als wir Menschen, und diese Unterschiede sind ziemlich interessant.

Auch Hunde haben REM-Schlaf

Ein Schlüsselaspekt ist der REM-Schlaf, kurz für „Rapid Eye Movement“. Das ist die Phase, in der auch wir Menschen träumen. Du hast vielleicht schon bemerkt, wie die Augen deines Hundes unter den geschlossenen Lidern schnell hin und her zucken, während er schläft. Das ist ein klares Zeichen für den REM-Schlaf. Bei Hunden tritt der REM-Schlaf schneller ein und dauert kürzer als bei uns, ist aber ein klares Anzeichen dafür, dass Hunde träumen.

Neben dem REM-Schlaf gibt es noch die Tiefschlafphase. In dieser Phase regeneriert sich der Körper, und das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages. Hunde verbringen im Vergleich zu Menschen einen größeren Teil ihres Schlafs in dieser erholsamen Phase.

Insgesamt schlafen Hunde länger als Menschen, ruhen aber eher in Etappen und schlafen auch tagsüber immer wieder gern eine Weile an ihrem Rückzugsort. Interessanterweise passen sich Hunde mit ihrem Schlafverhalten auch an ihre Umgebung und an den Rhythmus ihrer Menschen an. Das bedeutet, dass dein Hund nicht nur nachts genau mit deinem Rhythmus schläft, sondern auch tagsüber immer wieder kurze Schlafphasen einlegt, wenn nichts los ist, beispielsweise wenn die Hundehalter arbeiten. Diese Flexibilität im Schlafmuster hilft ihnen, immer bereit zu sein, wenn es etwas Spannendes zu erleben gibt.

Wie hat man herausgefunden, dass Hunde träumen?

Es ist gar nicht so einfach, klar zu beweisen, dass Hunde träumen. Uns Hundehaltern ist das eigentlich klar: Das hohe Bellen im Schlaf oder wenn der Hund im Traum zu rennen scheint und die Pfoten sich eifrig mit bewegen – was sollte das anderes sein?

Forscher wollen es aber immer genauer wissen, und nicht nur vermuten. Allerdings sind sich Wissenschaftler inzwischen sehr sicher, dass Hunde träumen[1]. Das hier sind die Gründe:

  • Beobachtung des REM-Schlafes: Hunde, ähnlich wie Menschen, durchlaufen während des Schlafes verschiedene Phasen, einschließlich des Rapid Eye Movement (REM)-Schlafes, der Phase, in der Träume typischerweise auftreten. Wissenschaftler haben außerdem die gerade erwähnten Bewegungen von Hunden beobachtet. Die Tatsache, dass die Hunde im REM-Schlaf oft Zuckungen und Bewegungen zeigen, deutet auf Träume hin.
  • Neurologische Studien: Forschungen zum Gehirn von Hunden zeigen, dass sie eine Struktur ähnlich dem menschlichen Hirn besitzen, die für das Träumen verantwortlich ist. Insbesondere der Hippocampus, der bei Menschen für das Träumen wesentlich ist, existiert auch bei Hunden.
  • Verhaltensstudien: In einigen Studien wurden die Hirnstammmechanismen, die normalerweise Bewegungen während des REM-Schlafes unterdrücken, bei Hunden vorübergehend außer Kraft gesetzt. Diese Hunde zeigten dann im REM-Schlaf Verhaltensweisen, die ihren wachen Aktivitäten ähnelten, wie das Laufen oder das Verfolgen eines vermeintlichen Objekts, was darauf hindeutet, dass sie träumen.

Warum träumen Hunde? Die Funktion von Träumen

hund träumt Träume könnten für Hunde eine ähnliche Funktion wie für uns Menschen haben: eine Art nächtliche Therapie. Während des Träumens verarbeiten Hunde möglicherweise ihre täglichen Erlebnisse und Emotionen. Diese Verarbeitung ist essenziell für die geistige Gesundheit. Sie hilft, stressige oder aufregende Ereignisse zu bewältigen und fördert ein ausgeglichenes Gemüt.

Träume können bei Menschen eine Rolle bei der Festigung von Gelerntem und Gedächtnisinhalten spielen, indem sie Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übertragen. Vielleicht gilt das Gleiche auch für unsere Hunde?

Aus evolutionärer Sicht könnten Träume dazu beigetragen haben, Überlebensstrategien zu entwickeln. Durch das Wiedererleben oder Simulieren von bedrohlichen Situationen im Traum könnte der Hund (und genauso der Mensch) besser auf Gefahren in der realen Welt vorbereitet sein.

Was träumen Hunde?

Wovon Hunde träumen, kann natürlich niemand exakt nachweisen. Die meisten Forscher glauben aber, dass Hunde vor allem von alltäglichen Aktivitäten träumen. Vermutlich werden im Traum vor allem Aktivitäten erlebt, die der Hund entweder sehr häufig durchführt oder die mit starken Emotionen verbunden sind.

Es ist also sehr wahrscheinlich, dass dein Hund im Schlaf Gassi geht, im Wasser planscht oder von Spielzeug und Spielen träumt.

Interessanterweise könnten auch die individuellen Persönlichkeiten und Erfahrungen der Hunde ihre Träume beeinflussen. Ein Hund, der viel Zeit mit bestimmten Aktivitäten verbringt, könnte genau davon träumen. Vielleicht apportiert dein Hund im Traum, macht mit dir Tricks oder trifft sich mit seinen liebsten Hundefreunden.

Die Schlafbewegungen können einen kleinen Anhaltspunkt geben, was dein Hund träumt. Bellt er, knurrt er oder rennt er? Dann erlebt er, je nach seinem Charakter und seinen Vorlieben, vielleicht eine Situation, in der er andere Hunde angebellt hat, seinem Ball nachrennt, nach Mäusen buddelt oder eine Katze aus dem Garten jagt.

Bei dem intensiven Geruchssinn der Hunde wäre auch nicht verwunderlich, wenn die Träume von Hunden auch die Geruchswelt beinhalten und von den aufregenden Gerüchen des Tages erfüllt sind.

Diese Überlegungen öffnen ein faszinierendes Fenster in die Welt unserer Hunde. Sie zeigen uns, dass Hunde nicht nur treue Begleiter sind, sondern auch komplexe Wesen mit einem reichen inneren Erleben. Im nächsten Abschnitt betrachten wir, welche Bedeutung Träume für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Hunde haben könnten.

Können Hunde Alpträume haben?

Vermutlich können Hunde nicht nur angenehme Situationen im Traum wieder erleben. Ängste, unangenehme Erlebnisse, Schmerzen oder schlechte Erfahrungen können zu Alpträumen führen, auch bei Hunden. Bei Hunden aus Tierheimen oder Hunden aus dem Ausland, die gerade erst angekommen sind, werden vielleicht auch traumatische Situationen aufgearbeitet.

Du erkennst einen Alptraum, wenn der Hund im Traum stark zuckt, strampelt und winselt. Am besten weckst du ihn dann nicht, sondern legst ihm sanft und beruhigend eine Hand auf die Seite und sprechen sie leise mit ihm, bis er ruhiger wird.

Träumt dein Hund von dir?

Die Hinweise deuten darauf hin, dass Hunde in ihren Träumen ein reiches und vielfältiges inneres Leben führen, das eng mit ihrem täglichen Leben verknüpft ist – und damit ganz sicher auch mit dem Zentrum ihrer Welt, dem Frauchen oder Herrchen.

Unsere Hunde haben eine sehr innige Beziehung zu uns. Es wäre also sehr verwunderlich, wenn sie von ihrem Alltag, aber nicht von uns träumen würden.

Und ist das nicht irgendwie rührend und schön zu wissen, dass dein Hund im Traum seine Erlebnisse mit dir noch einmal durchlebt, deinen Geruch wahrnimmt oder davon träumt, dass du ihn lobst oder dass er dich verärgert hat?

Wir träumen von unseren Hunden

Hunde träumen also vermutlich von uns. Aber wir auch von ihnen.

Menschen, die keine Hunde haben, träumen nur in 1,5 bis 5% ihrer Träume von Hunden. Forscher der Uni Mannheim fanden durch Befragungen heraus, dass im Vergleich dazu bei Hundehaltern in rund 20% ihrer Träume Hunde vorkommen.[2]

Fazit: Hunde träumen – und das ist gut so

Obwohl wir nicht genau wissen können, was Hunde in ihren Träumen erleben, legen wissenschaftliche Erkenntnisse und Beobachtungen nahe, dass sie von ihren täglichen Aktivitäten und Erfahrungen träumen. Sie verarbeiten vermutlich emotionale Erlebnisse und konsolidieren Gelerntes im Schlaf.

Es ist also nicht nur entzückend anzusehen, wenn dein Hund im Schlaf mit den Pfoten zuckt oder leise bellt, sondern es ist auch ein gutes Zeichen. Diese kleinen Bewegungen und Laute sind Indikatoren für einen tiefen, erholsamen Schlaf voller Träume.

Quellen:

[1] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352154619301378

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7603358/

Die Top 10 der beliebtesten Hunderassen und ihre Eigenschaften

Top 10 beliebteste Hunderassen

Hunde sind nicht nur Haustiere, sie sind Familienmitglieder. Jede Hunderasse hat einzigartige Eigenschaften, die sie besonders liebenswert und ideal für bestimmte Lebensstile und persönliche Vorlieben machen. Egal, ob Sie einen treuen Begleiter, einen unermüdlichen Spielgefährten oder einen zuverlässigen Wachhund suchen, es gibt eine Hunderasse, die perfekt zu Ihnen passt. Lassen Sie uns einen Blick auf die Top 10 der beliebtesten Hunderassen und ihre Eigenschaften werfen.

Anmerkung: Die reinen Jagdhunde wie den Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar und den Kleinen Münsterländer, die fast ausschließlich von Jägern gehalten werden, haben wir hier weggelassen. Diese werden in Deutschland zwar ebenfalls oft gezüchtet, wir gehen hier aber nur auf Familienhund-Rassen ein, die für uns „normale“ Hundehalter infrage kommen.

Mischling: Einzigartig und ohne Überzüchtung

Es gibt mehr Mischlinge als Hunde jeder einzelnen Rasse. Kein Wunder, denn ein Mischling ist einzigartig und gerade Hunde aus dem Tierschutz sind oft Mischlinge. Viele Halter wählen sich auch bewusst einen Mix, weil sie sich mit der Rassehundezucht mit ihren manchmal fragwürdigen Auswüchsen (man denke an die Französische Bulldogge, auf die wir im nächsten Punkt gleich eingehen) nicht anfreunden können.

Wichtig ist aber auch bei einem Mischling, dass Wesen, Charakter und Hundegröße zu den Vorstellungen passen. Das lässt sich beim Rassehund besser voraussagen, sodass ein Mischling immer auch ein kleines Überraschungspaket sein kann. Aber stellt man sich darauf ein und wählt einen Hund aus dem Ausland oder aus dem Tierheim sorgfältig aus, werden sehr viele Menschen auch mit einem Mischlingshund sehr glücklich.

Französische Bulldogge: Sehr beliebt, aber leider mit Atemproblemen

Die Französische Bulldogge, oft liebevoll „Frenchie“ genannt, gehört zu den beliebtesten Hunderassen weltweit. Mit ihrem markanten Aussehen, zu dem die kurzen, muskulösen Körper, die Fledermausohren und die großen, runden Augen gehören, erobert sie die Herzen vieler Hundeliebhaber. Ihr freundliches und verspieltes Wesen macht sie zu einem idealen Begleiter für Familien und Einzelpersonen gleichermaßen.

Trotz ihrer Beliebtheit sind Französische Bulldoggen jedoch anfällig für eine Reihe von gesundheitlichen Problemen. Aufgrund ihrer kurzen Schnauze leiden viele von ihnen unter Atemproblemen, die als Brachycephales Syndrom bekannt sind. Dies kann zu Atembeschwerden, Schnarchen und in schweren Fällen zu ernsthaften Atemnot führen. Zudem sind sie aufgrund ihrer Anatomie anfällig für Überhitzung, da sie nicht effektiv hecheln können, um sich abzukühlen. Auch Probleme mit der Wirbelsäule und den Gelenken, wie die Hüftdysplasie, treten bei dieser Rasse häufig auf. Potenzielle Besitzer einer „second hand“ Bulldogge sollten sich dieser gesundheitlichen Einschränkungen bewusst sein. Die Zucht kann man mit gutem Gewissen heute leider nicht mehr unterstützen, da es keine „freiatmenden“ Französischen Bulldoggen gibt, wie neue Studienergebnisse (aktuell leider nur auf Englisch zugänglich) leider eindringlich zeigen!

Labrador Retriever: Familiengerecht, leicht zu trainieren, freundlich und verspielt

beliebteste Hunderasse: ein LabradorDer Labrador Retriever ist eine der weltweit beliebtesten Hunderassen, bekannt für sein freundliches Wesen und seine Vielseitigkeit. Ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, hat sich der Labrador schnell als hervorragender Familienhund etabliert. Sein ausgeglichenes Temperament, seine Intelligenz und sein starkes Bedürfnis zu gefallen machen ihn zu einem idealen Begleiter für Familien, Einzelpersonen und sogar als Arbeitshund in verschiedenen Bereichen wie Blindenführhunde, Therapiehunde oder Rettungshunde.

Labrador Retriever sind sehr anpassungsfähig und kommen gut mit Kindern und anderen Haustieren aus, was sie besonders in Haushalten mit mehreren Tieren und Familien mit Kindern beliebt macht. Sie sind bekannt für ihre Liebe zum Wasser und haben eine natürliche Neigung zum Schwimmen, was auf ihre Herkunft als Jagdhunde für Wasservögel zurückzuführen ist. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit des Labradors ist seine Lernfreudigkeit. Sie sind leicht zu trainieren und zeichnen sich durch hohe Intelligenz und eine starke Arbeitsmoral aus. Diese Eigenschaften machen sie nicht nur zu großartigen Familienhunden, sondern auch zu verlässlichen Partnern in verschiedenen professionellen Einsatzgebieten.

Golden Retriever: Geduldig, intelligent, liebevoll und ein guter Familienhund

Der Golden Retriever gehört zu den beliebtesten Hunderassen weltweit und begeistert durch sein freundliches und gutmütiges Wesen. Diese Rasse ist bekannt für ihre Intelligenz, Sanftmut und Anpassungsfähigkeit, was sie zu idealen Familienhunden macht. Golden Retriever sind ausgesprochen menschenbezogen und sozial, sie lieben es, Teil des Familienlebens zu sein und sind hervorragend im Umgang mit Kindern.

Ein weiterer Grund für ihre Beliebtheit ist ihre Vielseitigkeit. Golden Retriever sind nicht nur großartige Begleiter, sondern auch hervorragende Arbeitshunde. Sie werden häufig als Blindenführhunde, Therapiehunde und in Such- und Rettungseinsätzen eingesetzt. Ihre Lernbereitschaft und ihr Wunsch zu gefallen machen sie zu idealen Kandidaten für verschiedenste Trainings und Aufgaben. Zudem besitzen Golden Retriever ein schönes, goldenes Fell, das ihnen ihr charakteristisches Aussehen verleiht. Regelmäßige Pflege ist erforderlich, um ihr Fell gesund und glänzend zu halten, aber ihre Schönheit und ihr Charme machen diese Mühe lohnenswert.

Deutscher Schäferhund: Loyal, schützend, intelligent und großartiger Arbeitshund

Der Deutsche Schäferhund gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Hunderassen weltweit. Seine Intelligenz, Loyalität und Vielseitigkeit machen ihn sowohl als Familienhund als auch als Arbeitshund in Bereichen wie Polizei, Militär und Such- und Rettungsdiensten äußerst geschätzt. Mit seinem kräftigen, athletischen Körperbau und seinem aufmerksamen Ausdruck vermittelt der Deutsche Schäferhund Stärke und Zuverlässigkeit.

Seine Beliebtheit beruht auf seiner Fähigkeit, komplexe Aufgaben schnell zu erlernen und auszuführen. Deutscher Schäferhunde sind hochintelligent und zeichnen sich durch einen starken Arbeitswillen aus. Diese Eigenschaften machen sie nicht nur zu hervorragenden Begleithunden, sondern auch zu unverzichtbaren Partnern in verschiedenen professionellen Einsatzgebieten. Trotz ihrer vielen positiven Eigenschaften eignen sich Deutsche Schäferhunde nicht für jeden Hundebesitzer. Ihr ausgeprägter Schutztrieb kann dazu führen, dass sie gegenüber Fremden misstrauisch und in bestimmten Situationen übermäßig wachsam sind. Dies erfordert eine konsequente und erfahrene Hand bei der Erziehung, um sicherzustellen, dass ihr natürlicher Beschützerinstinkt in geordnete Bahnen gelenkt wird.

Australian Shepherd: Klug, arbeitswillig, geeignet für Hundesport, aber auch anspruchsvoll

Der Australian Shepherd, oft einfach „Aussie“ genannt, erfreut sich weltweit großer Beliebtheit, und das aus guten Gründen. Diese Hunderasse besticht durch ihre hohe Intelligenz, außergewöhnliche Energie und ihr freundliches Wesen. Ursprünglich als Arbeitshund für die Viehzucht gezüchtet, sind Australian Shepherds unglaublich lernfähig und vielseitig einsetzbar. Ihre Fähigkeit, schnell neue Befehle zu erlernen und ihre ausgeprägte Arbeitsfreude machen sie zu hervorragenden Partnern in verschiedenen Hundesportarten wie Agility, Obedience und Flyball.

Australian Shepherds sind nicht nur kluge und fleißige Hunde, sondern auch äußerst loyal und liebevoll gegenüber ihren Familien. Sie bauen enge Bindungen zu ihren Besitzern auf und sind stets bereit, aktiv an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. Aufgrund ihres ausgeglichenen Temperaments kommen sie gut mit Kindern und anderen Haustieren zurecht, was sie zu beliebten Familienhunden macht. Ein weiteres Merkmal, das zur Beliebtheit der Australian Shepherds beiträgt, ist ihr auffälliges Aussehen. Mit ihrem mittellangen, oft mehrfarbigen Fell sind sie echte Hingucker. Das Fell benötigt aber auch viel Pflege.

Border Collie: Intelligenter, arbeitsfreudiger Hütespezialist

Der Border Collie gehört zu den beliebtesten Hunderassen und beeindruckt durch seine außergewöhnliche Intelligenz, Energie und Arbeitsfreude. Ursprünglich als Hütehund gezüchtet, ist der Border Collie für seine außergewöhnlichen Fähigkeiten im Umgang mit Vieh bekannt. Diese Rasse zeichnet sich durch ihren unermüdlichen Arbeitseifer und ihre Fähigkeit aus, selbständig komplexe Aufgaben zu lösen.

Ein wesentlicher Grund für die Beliebtheit des Border Collies ist seine hohe Intelligenz. Sie gelten als eine der intelligentesten Hunderassen der Welt und lernen neue Kommandos extrem schnell. Diese Lernfähigkeit macht sie nicht nur zu exzellenten Arbeitshunden, sondern auch zu wunderbaren Gefährten für Menschen, die Freude an der Hundearbeit haben, wie zum Beispiel Agility, Obedience oder andere Hundesportarten. Darüber hinaus ist der Border Collie für seine unerschöpfliche Energie und Ausdauer bekannt. Sie benötigen viel Bewegung und geistige Stimulation, um glücklich und ausgeglichen zu bleiben. Es wird ihnen aber auch schnell zu viel, sodass Besitzer hier einen guten Mittelweg aus Auslastung und Ruhe finden müssen. Ein „immer dabei“-Hund ist ein Border Collie unter Umständen nicht, da die Hunde oft kein sehr stabiles Nervenkostüm haben und lauten Trubel meiden.

Dackel: Stur, energisch, charmant und benötigen konsequente Erziehung

Der Dackel, auch als Teckel oder Dachshund bekannt, ist eine kleine Hunderasse mit einem großen Charakter, die weltweit an Beliebtheit gewonnen hat. Sein langgestreckter Körper und die kurzen Beine verleihen ihm ein unverwechselbares Aussehen, das viele Menschen charmant finden. Dackel sind für ihre lebhafte und mutige Persönlichkeit bekannt. Sie sind intelligente, neugierige und oft eigenwillige Hunde, die eine enge Bindung zu ihren Familien aufbauen und ausgezeichnete Begleiter abgeben.

Ein Grund für die Beliebtheit des Dackels ist seine Vielseitigkeit. Ursprünglich für die Jagd auf Dachse gezüchtet, sind sie heute sowohl als Familienhunde als auch als treue Gefährten für Einzelpersonen beliebt. Ihre geringe Größe macht sie besonders geeignet für das Leben in Wohnungen oder kleineren Häusern, und ihre Wachsamkeit und Schutzbereitschaft machen sie zu guten Wachhunden. Allerdings bringt die charakteristische Körperform des Dackels auch gesundheitliche Einschränkungen mit sich. Dackel sind anfällig für Bandscheibenvorfälle, eine Erkrankung der Wirbelsäule, die zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und in schweren Fällen zu Lähmungen führen kann. Dieses Problem, bekannt als Dackellähme, ist auf ihre langen Rücken und kurzen Beine zurückzuführen.

Pudel: Intelligent, leicht zu trainieren, nicht-haarend und in verschiedenen Größen

Der Pudel ist eine der beliebtesten Hunderassen weltweit und besticht durch seine Intelligenz, Eleganz und Vielseitigkeit. Es gibt ihn in verschiedenen Größen – Toy, Zwerg, Klein und Groß – und sein lockiges, hypoallergenes Fell macht ihn zu einer idealen Wahl für Menschen mit Allergien. Außerdem haaren Pudel nicht und gehören zu den Hunderassen, die nicht stinken. Allerdings muss das Fell regelmäßig geschoren werden.

Pudel sind äußerst lernfreudig und excelieren in verschiedenen Hundesportarten sowie bei Gehorsamsübungen. Diese Intelligenz, gepaart mit ihrem Wunsch zu gefallen, macht das Training mit ihnen sowohl einfach als auch erfreulich. Allerdings können Pudel durchaus etwas Jagdtrieb haben, den man mit Training aber in der Regel gut in den Griff bekommt. Darüber hinaus sind Pudel sehr sozial und anpassungsfähig. Sie bauen enge Bindungen zu ihren Besitzern auf und verstehen sich gut mit Kindern und anderen Haustieren. Ihr freundliches und verspieltes Wesen macht sie zu idealen Familienhunden, die sowohl im städtischen als auch im ländlichen Umfeld gut zurechtkommen.

Rottweiler: Beeindruckendes Äußeres, wachsam, aber auch liebenswert, fröhlich und loyal

Der Rottweiler ist eine beliebte Hunderasse, die für ihre Stärke, Intelligenz und Loyalität bekannt ist. Ursprünglich als Arbeits- und Schutzhund gezüchtet, beeindruckt der Rottweiler durch seine kräftige Statur und sein selbstbewusstes Auftreten. Diese Rasse zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus, da sie sowohl als Familienhund als auch in verschiedenen Arbeitsrollen wie Schutzdienst, Such- und Rettungseinsätzen und als Therapiehund erfolgreich ist.

Ein Hauptgrund für die Beliebtheit des Rottweilers ist seine ausgeprägte Loyalität und Schutzbereitschaft gegenüber seiner Familie. Rottweiler sind äußerst wachsam und haben einen starken Schutzinstinkt, was sie zu hervorragenden Wachhunden macht. Gleichzeitig sind sie bei richtiger Sozialisierung und Erziehung sanft und liebevoll im Umgang mit ihren Familienmitgliedern, einschließlich Kindern. Die Intelligenz des Rottweilers trägt ebenfalls zu seiner Popularität bei. Sie sind schnell lernende Hunde, die gerne geistig gefordert werden. Diese Lernbereitschaft und Arbeitsfreude macht das Training mit einem Rottweiler besonders effektiv und erfüllend.

Das charakteristische Erscheinungsbild des Rottweilers mit seinem muskulösen Körper und dem schwarzen Fell mit rotbraunen Abzeichen verleiht ihm eine beeindruckende Präsenz. Das kommt nicht überall gut an. Rotti-Halter sollten sich also bewusst sein, dass es Menschen geben wird, die Angst vor ihrem Hund haben. Zudem stehen Rottweiler in einigen Bundesländern auf der Rasseliste, was zukünftige Halter vorher überprüfen und sich über die Anforderungen unbedingt genau informieren sollten.