Rauchen und Hunde

Als Raucher wird man oft davor gewarnt, dass Passivrauchen vor allem Kindern und anderen Personen im näheren Umfeld schaden kann. Auf Haustiere wie Hunde, Katzen und Nagetiere wird allerdings selten aufmerksam gemacht. Einige Studien, wie die der University of Glasgow, zeigen allerdings, dass Passivrauchen auch für Vierbeiner schädlich ist.

Rauchen schadet auch Hunden

Obwohl viele Raucher davon überzeugt sind, dass ihr Konsum ihren Tieren nicht schadet, kann inzwischen das Gegenteil belegt werden. So wurden beispielsweise, in der Studie von Natalie Hutchinson von der University of Glasgow, nachweisbare Spuren von Nikotin im Fell von Hunden aufgefunden. Auch wurden in Hunden, welche in Raucherhaushalten leben, öfter Spuren von vorzeitiger Alterung festgestellt. Daraus lässt sich schließen, dass die Tiere eine insgesamt kürzere Lebenserwartung hatten, als Tiere aus Nichtraucherhaushalten. Dieselbe Studie konnte ebenfalls belegen, dass Hunde aus Raucherhaushalten in vielen Fällen häufiger gesundheitliche Probleme hatten. So wurde in dieser Vergleichsgruppe ein höheres Risiko für Entzündungen festgestellt.

Lediglich ein Viertel von den beim Rauchen produzierten zwei Litern werden von Menschen aktiv eingeatmet. Der überbleibende Rauch verteilt sich in der Umgebung und kann sowohl von Tieren als auch von Kleinkindern und umstehenden Personen aufgenommen werden. In geschlossenen Räumen ist die Gefahr für umstehende Lebewesen erheblich höher als im Freien. Bei Hunden ist bewiesen, dass sich je nach Schnauzenlänge verschiedene Tumore in Lunge und Nase bilden können, wenn sie regelmäßig dem Rauch ausgesetzt sind.

Wie E-Zigaretten Hunde beeinflussen

Auch die E-Zigarette ist für Tiere nicht unschädlich. Zwar ist der Dampf, welcher beim Rauchen einer E-Zigarette entsteht, weitestgehend noch nicht als schädlich bewiesen worden, aber die Fläschchen, in welchen sich die Liquids befinden, schon. So besteht das Risiko, dass nikotinhaltige Liquids von Hunden gefressen werden können. Ein kurzer, unbeobachteter Moment genügt, um das Fläschen zu zerkauen und zu schlucken. Je nach Dosis ist dies für den Hund tödlich. Bereits nach 15 bis 60 Minuten treten die ersten Symptome auf. Die häufigsten Folgen sind Erbrechen, Durchfall und Tachykardie, also Herzrasen. Auch Krampfanfälle und komplette Zusammenbrüche sind möglich. Der Hintergrund dafür ist das in den Liquids enthaltene Nikotin. Dieses stimuliert als Nervengift verschiedene Rezeptoren im Gehirn, was wiederum zu den Symptomen folgt. Je nach Gewicht und Größe beträgt die minimal toxische Menge Nikotin bei Hunden und Katzen bei oraler Aufnahme vier Milligramm, und die tödliche Dosis beginnt bereits bei zwanzig Milligramm bei oraler Aufnahme.

Fazit: E-Zigaretten von Hunden fernhalten

Sollte ein Tier also jemals eine Zigarette oder E-Zigarette in sich aufnehmen ist es für dieses Tier lebenswichtig, dass es schnellstmöglich zu einem Tierarzt gebracht wird. Dieser kann dann die lebensrettenden Maßnahmen einleiten, welche benötigt werden. Zur Behandlung gehören unter anderem verschiedene Diuretika und Aktivkohle. 

Rauchern normaler Zigaretten wird empfohlen, nicht innerhalb geschlossener Räume zu welchen ihre Tiere ebenfalls Zugang haben zu rauchen. Es sollte entweder auf dem Balkon, im Garten oder vor der Haustüre geraucht werden, um den Schaden größtmöglich zu minimieren. Auch Gästen sollte nie erlaubt werden, in der Nähe eines Tiers zu rauchen. Auf Spaziergängen im Freien empfiehlt es sich, so wenig wie möglich zu rauchen und dabei den Rauch immer dem Tier abzuwenden. 

E-Zigaretten und Liquids sollten möglichst sicher bewahrt werden. Sicher sind Plätze außerhalb der Reichweite des Tiers, die zusätzlich verschlossen werden können. Das Aufgeben des Rauchens wäre allerdings immer der beste Schutz.

Kollodiales Silber für Hunde

Was ist kolloidales Silber? Kolloidales Silber ist eine Lösung aus Silberpartikeln, die oft als natürliches Antibiotikum eingesetzt wird. Heutzutage kommt es vermehrt zu Resistenzen gegen die üblichen Antibiotika, so dass Alternativen gefragt sind. Kolloidales Silber wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts zur Behandlung von Infektionen, Wunden und Krankheiten verwendet, geriet aber in Vergessenheit. Inzwischen wird es wieder häufiger und mit Erfolg verwendet. Vor allem wenn herkömmliche Medikamente versagen, greifen viele Menschen darauf zurück.

Anwendungsgebiete

Kolloidales Silber hat eine antiseptische und keimtötende Wirkung und kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Es unterstützt die Wundheilung und stärkt das Immunsystem. Außerdem kann es bei Entzündungen und Infektionen eingesetzt werden und hilft, die Folgen von Verbrennungen, Insektenstichen oder allergischen Reaktionen zu lindern. Es soll sogar eine positive Wirkung bei Krebs haben.

Kolloidales Silber für den Hund

Viele Menschen wenden kolloidales Silber nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei ihren Haustieren mit Erfolg an. Oft kommt kolloidales Silber dann zum Einsatz, wenn andere Therapien versagt haben. Und häufig ist die Anwendung erfolgreich. In der Alternativmedizin wird es ebenfalls gern angewandt. Mögliche Anwendungsgebiete beim Hund sind zum Beispiel Bindehaut-, Zahnfleisch- oder Ohrenentzündungen, Durchfall, Fieber, die Versorgung von Wunden oder Verbrennungen oder zur Stärkung des Immungsystems. Hier bekommst du mehr Informationen zu Kollodiales Silber für Hunde.

Nebenwirkungen

Die Wirkung von kolloidalem Silber ist noch nicht weitreichend wissenschaftlich erforscht. Die Wirksamkeit stützt sich auf viele Erfahrungswerte. Es sind bisher kaum Nebenwirkungen bekannt. Beim Menschen kann es bei häufiger Einnahme zu einer gräulichen Verfärbung der Haut, einer sogenannten Argyrie, kommen. Außerdem kann Silber sich in inneren Organgen wie Leber, Niere oder Milz und im Zentralnervensystem ablagern. Chronische Schmerzen und Störungen des Zentralnervensystems können die Folge sein. Wie bei Antibiotkika kann es auch bei übermäßiger Anwendung von kolloidalem Silber zu Resistenzen kommen.
Es versteht sich also von selbst, dass man auch bei kolloidalem Silber nicht nach der Devise „viel hilft viel“ gehen sollte. In der Regel ist es ausreichend, die Behandlung so lange fortzuführen, bis eine Besserung eintritt. Schlägt die Behandlung nicht an, dann ist möglicherweise eine andere Therapie nötig. In jedem Fall sollte die Therapie mit dem Tierarzt besprochen werden – egal ob kolloidales Silber zur Anwendung kommt oder nicht.

Welches Mittel für welchen Zweck?

Kolloidales Silber gibt es als Spray oder Salbe zur äußerlichen Anwendung und als Tropfen zur inneren Anwendung. Sprays oder Salben eignen sich gut zur Versorgung von Verletzungen und Wunden. Tropfen können unters Futter gemischt werden. Noch besser ist es aber, sie direkt ins Maul zu spritzen oder träufeln, um eine bessere Wirksamkeit zu erzielen.

Wie fühlen Hunde Schmerzen

Hunde fühlen natürlich auch wie wir Schmerzen.

Folgende Fragen sollte man sich in diesem Umfeld stellen:

  • Wie fühlen Hunde Schmerzen?
  • Was ist Schmerz und wozu dient er überhaupt?
  • Welche Schmerzarten gibt es?
  • Was ist ein Schmerzkreislauf und was bewirkt er?
  • Wo tut es meinem Hund am meisten weh?
  • Wie erkenne ich Schmerzen zuverlässig?
  • Wie können Schmerzen bei meinem Hund entstehen?
  • Welche Auswirkungen hat Dauerschmerz auf meinen Hund?
  • Was kann ich tun, wenn mein Hund Schmerzen hat?

Schmerz hat auch in der Hundewelt viele Gesichter. Er kann körperlicher oder seelischer Natur, chronisch oder akut sein. Akute Schmerzen zu erkennen, fällt Ihnen wahrscheinlich nicht schwer, da sie zu einer plötzlichen und meist sehr deutlichen Verhaltensänderung bei Ihrem Tier führen. Ganz anders verhält es sich dagegen mit chronischen Schmerzen, weil sie meist schleichend auftreten und dadurch oft lange unentdeckt bleiben. Chronische Schmerzen „stressen“ Ihren Hund auf Dauer sehr. Dadurch zeigen sich oft Symptome, die auf den ersten Blick eigentlich gar nichts mit Schmerzen zu haben, wie z.B. stumpfes Fell oder chronischer Durchfall. Diese Symptome sind für informierte Hundehalter aber ein Zeichen „hellhörig“ zu werden.

Die Lasertherapie – Kommunikation mit Licht

Körperzellen kommunizieren unter anderem mit Licht und dies macht sich die Lasertherapie zunutze, um es für die Heilung von Krankheiten einzusetzen.

In der Laserbehandlung werden (geschädigte) Körperzellen mithilfe von verschieden Lichtarten energietisch wieder „aufgeladen“. So werden dieZellmembranen stabilisiert, der Zellstoffwechsel wird angeregt, der Prozess der Zellteilung beschleunigt sich und die Regenerationskraft der Zellen wird gesteigert. Krankes Gewebe erneuert sich also viel schneller.

Durch den Laser wird ebenfalls eine entzündungsabbauende, abschwellende und schmerzlindernde Wirkung im Körper Ihres Hundes erzeugt.

Ich verwende den Laser bei sehr empfindlichen oder unruhigen Tieren auch als Alternative zur klassischen Akupunktur.

Behandlungsgebiete

  • Kreuzbandriss
  • Kniegelenkarthrose
  • Hüftdysplasie
  • Bandscheibenprobleme
  • Hüftgelenkarthrose
  • Cauda-Equina-Syndrom
  • Spondylose
  • Wirbelsäulenarthrose
  • Ellenbogendysplasie | -arthrose
  • allgemein Bewegungsprobleme
  • Alte Hunde
  • Vorbeugung & Frühbehandlung

Methoden

  • Akupunktur
  • Hundephysio
  • Phytotherapie
  • Hundeernährung
  • Mykotherapie
  • Lasertherapie
  • Haltungsoptimierung
  • LifeWave für Tiere
  • Vital-Wellen

Arthrose beim Hund

Die Arthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Hunden.
Hunde haben einen angeborenen, starken Bewegungsdrang. Auch wenn sie aufgrund von Problemen mit Knochen, Muskeln oder Gelenken Schmerzen haben. Sie unterdrücken oft ihre Schmerzen und versuchen trotzdem zu gehen. Arthrose kann in jedem Gelenk des Körpers Ihres Hundes auftreten. Meistens sind die Gelenke jedoch stärker gefährdet und werden stärker belastet, wie Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie. Dies gibt der Arthrose viele Gesichter oder verschiedene Namen, was viele Menschen unsicher macht.

Es gibt viele Namen für verschiedene Arten von Arthrose:

  • Hüftarthrose ist Coxarthrose,
  • Die kleinen Spondylarthrosen (Spondylose) sind Arthrosen in der Wirbelsäule
  • Die Kniearthrose ist die Gonharthrose
  • Und dann gibt es noch die Arthrosen, die sich in den Gelenken der Pfoten befinden.
    Diese schmerzhafte Gelenkerkrankung – als Folge von Gelenkveränderungen, Entzündungen oder Verletzungen – kann jedes Alter betreffen.

Was sind die Ursachen für die verschiedenen Arthrosen?

Leider gibt es viele Ursachen, die alle zu einer falschen Belastung der betroffenen Gelenke führen. Die häufigsten Ursachen hier in der Übersicht:

  • Zu schnelles Wachstum bei Junghunden
  • Fehlstellungen oder Fehlbildungen in den Gliedmaßen wie HD, ED, X-Beine, Patellaluxation etc.
  • Unterbelastung der Gelenke durch zu wenig Bewegung
  • Übergewicht
  • Überbelastung durch ständiges Springen, Treppensteigen, etc.
  • Unfälle oder alte Verletzungen, Operationen (Eingriffe am Gelenk)
  • Überlastung der Gelenke durch zu viel Ball spielen, langes und zu frühes Radfahren auf der Straße

In diesen Fällen wird die physiologische Statik des Gelenkes verändert oder sogar der Knorpel verletzt und der Gelenkknorpel überlastet. Rötungen und Wärme, Schwellungen und Schmerzen sind die Hauptsymptome. Diese Reaktionen des Körpers sind Schutzfunktionen. Nimm eine Lahmheit ernst – besonders im Anfangsstadium.

Wie manifestieren sich die Symptome?

Schmerzen zu Beginn (Schmerzen nach der Ruhe, die dann aber nachlassen)
bei Wetterumschwung und nasskaltem Wetter
leichte bis schwere Lahmheit
eingeschränkte Mobilität
Abnahme der Muskulatur (durch die Ruhehaltung)
Ihr Hund muss nicht alle Symptome zeigen, denn jeder Hund drückt seine Beschwerden anders aus.

Vermeiden Sie diese Fehler bei Arthrosepatienten au jedem Fall

Wir neigen oft dazu, unser Tier zu schonen, wenn es Schmerzen hat oder gelähmt ist. Wir schränken die Bewegung bewusst ein oder geben der Bewegungsunwilligkeit unseres Hundes nach. Genau dies sollte jedoch nicht geschehen, denn eine moderate, vor allem regelmäßige Bewegung ist sehr wichtig, um die Produktion der wichtigen Gelenkflüssigkeit zu fördern. Die Ernährung der angrenzenden Strukturen hängt von der Bewegung eines Gelenks ab.

Der Gelenkknorpel bleibt nur dann geschmeidig, d.h. die Gelenkflüssigkeit „in Bewegung“, wenn Druck und Spannung gezielt auf den Knorpel ausgeübt werden. Weil der Knorpel wie ein Schwamm funktioniert! Liegt er ohne Wasser, trocknet er aus. Es wird hart und im schlimmsten Fall bröckelt sogar ein Teil des Materials ab. Dies gilt auch für die Verbindung. Das nennt man freie Knorpelschuppen, die frei im Gelenk schweben und sich anfühlen, als hätten Sie einen Stein im Schuh, auf den Sie immer wieder treten. Im schlimmsten Fall sollte diese operativ entfernt werden.

Ein schlecht genährter Gelenkknorpel verliert an Stabilität, die Gleitfähigkeit nimmt ab und die Gesamtsituation im Gelenk verschlechtert sich drastisch. Die Mobilität nimmt ab und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Knirschende, teilweise rissige Gelenke mit starker Einschränkung der Beweglichkeit sind die Folge.

Was genau passiert mit Arthrose?

Es ist wichtig zu wissen, wie eine Verbindung funktioniert. Das Gelenk ist der Drehpunkt im Körper. Knochen, Muskeln und Bänder sollten ein ungestörtes, harmonisches Zusammenspiel bilden. Die so genannte Gelenkkapsel umschließt und schützt die am jeweiligen Gelenk beteiligten Knochen.

Zusätzlich werden die Gelenkknochen von einer Knorpelschicht, dem Gelenkknorpel, umschlossen. Dieser Knorpel dient, wie ein Stoßdämpfer in einem Auto, als Puffer, um jede Bewegung zu dämpfen. Ohne diese „Stoßdämpfer“ wäre eine reibungslose Bewegung, geschweige denn eine Belastung der Gelenke nicht möglich.

Um die „Stoßdämpfer“ weich und geschmeidig zu halten, befindet sich die Synovialflüssigkeit innerhalb der Gelenkkapsel. Diese Flüssigkeit bildet sich jedoch nur bei Druck und Spannung, d.h. bei regelmäßiger Bewegung. Wird dieses ausgeklügelte System jedoch durch eine Fehlstellung, falsche Belastung oder Verletzung gestört, verändert sich der Knorpel und der notwendige Puffer im Gelenk wird reduziert. Auch die Synovialflüssigkeit zieht sich zurück, was letztendlich dazu führt, dass der Knochen am Knochen reibt. Auch wenn es bis zu diesem Zeitpunkt lange dauern kann: Es verursacht massive Schmerzen.