Hundehygiene – Hunde richtig waschen

Hundeeltern zu sein, ist ein Vollzeit-Job und wir versuchen diesen ein wenig zu erleichtern in dem wir Ihnen einige Tipps zur Hundehygiene geben. Als Hundebesitzer tut man alles für seinen geliebten Vierbeiner. Man probiert verschiedene Futtersorten aus und sucht nach dem perfekten Schmaus für seinen Schatz, man geht mehrmals am Tag Gassi, man geht mindestens einmal im Jahr zum Tierarzt, spielt mit seinem Tier und kauft verschiedenste Quietscher, Bälle und Intelligenzspielzeuge, um für Spiel und Spaß zu sorgen. Zudem schenkt man seinem Tier Zeit, fördert es und kuschelt abends auf dem Sofa. Auch sonst kümmert sich ein verantwortungsbewusstes Frauchen oder Herrchen um das Wohlbefinden des geliebten, flauschigen Familienmitgliedes. Dazu zählt auch die richtige Hundehygiene! Zwar putzt sich ein Hund selbst, doch das alleine reicht nicht aus.

Die richtige Hundehygiene

Die Hygiene bei einem Hund fängt bei der Zahnpflege an. Die Fellnase sollte regelmäßig Leckerlie bekommen, die für einen frischen Atem sorgen und Zahnstein reduzieren. Des Weiteren kann man auch über die Ernährung Einfluss auf ein glänzendes und gesundes Fell nehmen. Bestimmte, natürliche Zusätze sorgen für ein glänzendes Fell, wie zum Beispiel Kokosöl. Dies kann auf das Fell eingerieben werden oder auch in kleinen Mengen ins Futter gemischt werden. Ab und zu sollte ein Hund komplett und unter der Dusche gesäubert werden. Wenn es Probleme mit dem Stuhlgang gab, ist dies der richtige Zeitpunkt, den Vierbeiner einmal komplett unter die Dusche zu stellen. Dazu später noch mehr.

Für die Hundehygiene ist es erforderlich seinen Hund zu kennen und ihn auch zu beobachten. Kratzt er sich häufig? Schüttelt er häufig den Kopf? Es könnte ein Parasitenbefall vorliegen und auch die Ohren könnten verstopft sein. Dies ist kein Problem und lässt sich schnell mit natürlichen Mitteln wieder in den Griff kriegen. Für die Ohren kann der Tierarzt Ohrentropfen verschreiben. Hundehalter sollten die Ohren sanft mit einem Feuchttuch reinigen. Auf Wattestäbchen sollte wegen der Verletzungsgefahr verzichtet werden. Es gibt mittlerweile jedoch ein umfassendes Angebot was die Ohrenpflege angeht. Doch nicht jeder Hund mag es, man sollte sich langsam vortasten und den Hund nach erfolgreicher Ohrenpflege belohnen.

Hundedusche & Hundewanne

Viele Hundehalter machen es nicht gerne und die meisten Hunde hassen es, doch eine komplette Dusche, sozusagen von der Schnauze bis zum Schwanz ist manchmal einfach erforderlich! Eine speziell für Hunde konzipierte Hundedusche kann hier sehr hilfreich sein.

Gerade in der kalten Jahreszeit kann auch ein Bad für den Hund auch eine Wohltat sein. Auch hier gibt es spezielle Hundebadewannen, welche sehr praktisch sind. Wichtig ist es, seinem Hund Ruhe und Gelassenheit zu vermitteln und gegebenenfalls auch immer ein Leckerlie parat haben, wenn der Hund mitmacht. Man sollte sorgsam mit dem Wasser umgehen, auf keinen Fall sollte das Wasser zu kalt sein und auch nicht zu heiß. Eine angenehme, lauwarme Temperatur sollte das Wasser haben und wenn der Hund seine Angst überwunden hat, wird er die wohltuende Wärme auch genießen können. Aber Sie sollten Ihren Hund auch nicht zu oft baden oder duschen.

Riecht der Hund trotz Baden oder Duschen sehr stark? Dann liest in unserem Artikel nach, welche Ursachen es haben kann, wenn Hunde stinken.

Das Hundeshampoo

Der Hund darf großzügig mit einem speziellen Hundeshampoo eingeschäumt werden. Man sollte unbedingt auf besonders duftintensive Shampoos verzichten, da solche chemischen Gerüche nichts für Hundenasen sind. Lieber ein Neutral-Shampoo verwenden, welches überhaupt nicht riecht. Bei der Shampoomenge sollte man nicht zu viel nehmen. Manchmal ist weniger mehr, doch es sollte für das ganze Fell ausreichen. Gut einschäumen, auch die Pfoten ordentlich abseifen und dann eine zeitlang abbrausen. Dies reicht schon aus. Der Kopf sollte ausgespart werden, so gut es eben geht. Hunde mögen das gar nicht, wenn Wasser/Shampoo in die Ohren und Augen gelangt. Des Weiteren können die Pfoten des geliebten Vierbeiners gesondert, gepflegt werden.

Weitere innovative Hundepflegemittel

Nach der Dusche oder dem Bad sollte der treue Begleiter trockengerubbelt werden. Er wird sich sofort schütteln wollen, das liegt ganz in der Natur des Vierbeiners. Um zu vermeiden, dass die ganze Wohnung nach der Dusche nass ist, sollte er sofort in ein Handtuch gepackt und sanft trockengerubbelt werden. Dafür gibt es sogar Handtücher für Hunde, die beim Trocken leicht gehalten werden können. Wenn man sich dafür Zeit nimmt, wird der Hund auch das genießen können. Des Weiteren können die Pfoten des geliebten Vierbeiners gesondert, gepflegt werden. Es gibt Salben und auch spezielle Pfotenpflegesprays, die die beanspruchen Pfoten pflegen und schützen. Viele Hundebesitzer bemerken es vor allem im Winter, wenn der Hund trockene Pfötchen hat. Dies kommt unter anderem auch vom Streusalz auf den Straßen, was für Hunde nicht gesund ist. Es ist ratsam, die Pfötchen danach abzuduschen oder mit einem Feuchttuch abzuwischen und dann ein Spray oder eine Salbe daraufgeben. Das Spray kann übrigens auch im Sommer zum Einsatz kommen, es hat dann einen kühlenden Effekt.

Hundebürsten

Nach der Dusche sollte das Fell mit einer Bürste sanft abgebürstet werden. Wahrscheinlich wird der Hund hier noch einige Haare verlieren, was aber nicht schlimm ist. Die Fellpflege kann man allerdings auch bei komplett getrockneten Hundehaaren vornehmen. Es gibt verschiedenste Bürsten, die einen ziehen besonders viele Haare heraus, während andere Bürste mit Noppen eher auf die Massagefunktion setzen. Vierbeiner müsste man sein!

Wer sein Tier stets pflegt, wird einen gesunden Hund, der voller Lebensfreude ist, haben! Flöhe, Ekzeme, etc. treten bei Hunden, deren Besitzer eine gute Hundehygiene betreiben, seltener auf. Also tuen Sie sich und Ihrem Hund etwas Gutes und achten Sie stets auf eine gesunde Hyygiene.

Natürlich spricht nichts dagegen den Hund im heimischen Garten einfach mal abzuspritzen.

Kollodiales Silber für Hunde

Was ist kolloidales Silber? Kolloidales Silber ist eine Lösung aus Silberpartikeln, die oft als natürliches Antibiotikum eingesetzt wird. Heutzutage kommt es vermehrt zu Resistenzen gegen die üblichen Antibiotika, so dass Alternativen gefragt sind. Kolloidales Silber wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts zur Behandlung von Infektionen, Wunden und Krankheiten verwendet, geriet aber in Vergessenheit. Inzwischen wird es wieder häufiger und mit Erfolg verwendet. Vor allem wenn herkömmliche Medikamente versagen, greifen viele Menschen darauf zurück.

Anwendungsgebiete

Kolloidales Silber hat eine antiseptische und keimtötende Wirkung und kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Es unterstützt die Wundheilung und stärkt das Immunsystem. Außerdem kann es bei Entzündungen und Infektionen eingesetzt werden und hilft, die Folgen von Verbrennungen, Insektenstichen oder allergischen Reaktionen zu lindern. Es soll sogar eine positive Wirkung bei Krebs haben.

Kolloidales Silber für den Hund

Viele Menschen wenden kolloidales Silber nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei ihren Haustieren mit Erfolg an. Oft kommt kolloidales Silber dann zum Einsatz, wenn andere Therapien versagt haben. Und häufig ist die Anwendung erfolgreich. In der Alternativmedizin wird es ebenfalls gern angewandt. Mögliche Anwendungsgebiete beim Hund sind zum Beispiel Bindehaut-, Zahnfleisch- oder Ohrenentzündungen, Durchfall, Fieber, die Versorgung von Wunden oder Verbrennungen oder zur Stärkung des Immungsystems. Hier bekommst du mehr Informationen zu Kollodiales Silber für Hunde.

Nebenwirkungen

Die Wirkung von kolloidalem Silber ist noch nicht weitreichend wissenschaftlich erforscht. Die Wirksamkeit stützt sich auf viele Erfahrungswerte. Es sind bisher kaum Nebenwirkungen bekannt. Beim Menschen kann es bei häufiger Einnahme zu einer gräulichen Verfärbung der Haut, einer sogenannten Argyrie, kommen. Außerdem kann Silber sich in inneren Organgen wie Leber, Niere oder Milz und im Zentralnervensystem ablagern. Chronische Schmerzen und Störungen des Zentralnervensystems können die Folge sein. Wie bei Antibiotkika kann es auch bei übermäßiger Anwendung von kolloidalem Silber zu Resistenzen kommen.
Es versteht sich also von selbst, dass man auch bei kolloidalem Silber nicht nach der Devise „viel hilft viel“ gehen sollte. In der Regel ist es ausreichend, die Behandlung so lange fortzuführen, bis eine Besserung eintritt. Schlägt die Behandlung nicht an, dann ist möglicherweise eine andere Therapie nötig. In jedem Fall sollte die Therapie mit dem Tierarzt besprochen werden – egal ob kolloidales Silber zur Anwendung kommt oder nicht.

Welches Mittel für welchen Zweck?

Kolloidales Silber gibt es als Spray oder Salbe zur äußerlichen Anwendung und als Tropfen zur inneren Anwendung. Sprays oder Salben eignen sich gut zur Versorgung von Verletzungen und Wunden. Tropfen können unters Futter gemischt werden. Noch besser ist es aber, sie direkt ins Maul zu spritzen oder träufeln, um eine bessere Wirksamkeit zu erzielen.