2011-Nov21
Wichtig - ohne kalten Rücken
Jetzt beginnt die feuchte, kalte Jahreszeit und so mancher Hund mit Arthrose oder anderen Problemen im Bewegungsapparat mag nicht mehr richtig nach draußen. Helfen Sie Ihrem Liebling, indem Sie ihm einen Hundemantel gönnen. Ich weiß, Sie werden jetzt vielleicht denken: "Nein, kein Hund mit Mantel..." - gerade, wenn Sie mit einem größeren Exemplar unterwegs sind. Doch Sie schützen seinen, durch die Erkrankung, wesentlich empfindlicheren Rücken vor Wind & Regen, so dass er nicht auskühlt und die Muskulatur nicht verspannt und schmerzt.Wieso ist der Rücken denn empfindlicher?
Alle Erkrankungen des Bewegungsapparates haben eins gemeinsam: die Entlastung erkrankter Körperteile und die vermehrte Belastung anderer Bereiche. Der Rücken bzw. die Rückenmuskulatur Ihres Hundes spielt bei dieser Verschiebung eine wesentliche Rolle, denn er ist die Verbindung aller Gliedmaßen. Und durch diese Verbindung kommt es auch häufig zu einer Empfindlichkeit, Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen.Vielleicht können Sie es ja nachvollziehen, mit empfindlichen oder schmerzendem Rücken fühlt man Kälte, Wind und Nässe besonders stark. Doch genau hier hilft ein Hundemantel indem er Ihren Hund schützt.
Wie sollte ein Hundemantel aussehen?
In den meisten Fällen reicht ein ungefütterter Regenmantel, denn er soll ja nur Schutz bieten und nicht wärmen. Wärmen - also gefüttert - darf er allerdings bei Hunden sein, die über keine Unterwolle (das dichte, warme Unterfell bei z.B. Neufundländern oder auch unfrisierten Pudeln) verfügen. Diese Rassen sind meist über einen Schutz plus Wärme dankbar (z.B. Windhunde, Pinscher, Doggen). Aber auch für einen alten Hund kann trotz Unterfell ein gefütterter Mantel im Winter durchaus mehr Gassi-geh-Qualität bedeuten.Auf fitten Pfoten
Noch ist es nur nass und kalt, doch bald erwartet uns Schnee. Und dann heißt es Pfotenpflege, vorallem in der Stadt. Denn mit Eis und Schnee wird auch Salz gestreut.Was können Sie tun, um die Pfoten Ihres Hundes fit zu halten. Zum einen sollten Sie das Fell zwischen den Zehen kurz halten, damit sich beim Laufen keine Eisklumpen festsetzen können und den Ballen oder den Zwischenzehenbereich reizen. Nach dem Gassi gehen heißt es dann: Sauber machen! Am besten wischen Sie die Pfoten mit einem feuchten Tuch gründlich ab, so dass Sie alle Salzspuren entfernen. Danach können Sie besonders spröde Pfoten z.B. mit einem Gemisch aus Mandelöl und Ringelblumenessenz einreiben (vorsichtig verwenden, sonst haben Sie Öl-Tapsen auf dem Teppich)
Fitness-Cocktail für den Winter
Hilfreich für ein gutes Immunsystem und starke Abwehrkräft im Winter ist eine Kräuter-Kur z.B. aus Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Sonnenhutwurzel, Süßholzwurzel, Knoblauchflocken, Hagebuttenfrüchte mit Samen, Goldrutenkraut, Kamillenblüten, Anisfrüchte.Oder unterstützen Sie Ihren Hund bei Arthrose zusätzlich mit eine "Bewegungs-Tee" aus Birkenblätter, Weidenrinde, Mädesüßkraut, Heublumen, Ginkgoblätter, Ingwerwurzelstock, Grünlippmuschelpulver, Teufelskrallenwurzel. Denn gerade im Winter werden die arthrotischen Gelenke steifer und schmerzhafter.
Viele Grüße,
Eike Lubetzki